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    Kind verhungerte fast wegen mangelhafter, veganer Ernährung - nun wurden die Eltern verurteilt

    Kind verhungerte fast wegen mangelhafter, veganer Ernährung - nun wurden die Eltern verurteilt


    In Schweden haben Eltern ihre eineinhalb Jahre alte Tochter mangelhaft vegan ernährt. Das Mädchen wäre fast gestorben. Ein Gericht verurteilte die Eltern nun zu einer Haftstrafe. In Schweden haben Eltern ihre eineinhalb Jahre alte Tochter mangelhaften...

    In Schweden haben Eltern ihre eineinhalb Jahre alte Tochter mangelhaft vegan ernährt. Das Mädchen wäre fast gestorben. Ein Gericht verurteilte die Eltern nun zu einer Haftstrafe. In Schweden haben Eltern ihre eineinhalb Jahre alte Tochter mangelhaften vegan ernährt. Das Mädchen wäre daran fast gestorben. Ein Gericht verurteilte die Eltern nun wegen grober Fahrlässigkeit zu einer Haftstrafe. Im Februar brachten zwei Eltern ihre 17 Monate alte Tochter in ein Kinderkrankenhaus im schwedischen Göteborg. Das Mädchen war bewusstlos, die ÄrztInnen stellten eine gravierende Unterernährung und Hirnblutungen fest. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war sie "nur wenige Stunden vom Tod durch Unterernährung" entfernt. Die Eltern bestritten das - sie meinten, ihre Tochter hätte lediglich Bauchschmerzen.Gericht bestätigt MangelernährungEin Gericht in Göteburg bestätigte nun die Einschätzung der MediznerInnen: Der Zustand des Mädchens ist nicht durch eine Krankheit verursacht worden, sondern durch monatelange Mangelernährung. Richter Per Nordén wies darauf hin, dass das Mädchen in Obhut schnell wieder an Gewicht zugenommen und sein Zustand sich verbessert habe. Bei der Einlieferung wog das Kind nur 6,3 Kilo, normal sind in diesem Alter neun bis fünfzehn Kilo. Der Richter verurteilte die Eltern zu drei Monaten Haft."Alles ist giftig"Die Staatsanwaltschaft forderte eine mehrjährige Haftstrafe für Vater und Mutter, das lehnte der Richter aber als unzumutbar ab. Die schwere Körperverletzung sei fahrlässig verursacht worden. Die Eltern, die laut eigener Aussage als Nomaden leben, hätten aber dennoch die Pflicht gehabt, für das Wohl ihres Kindes zu sorgen.Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sei das Mädchen hauptsächlich von Muttermilch, Reis, Obst und Gemüse ernährt worden. Alle anderen Nahrungsmittel halte der Vater für "giftig". Die Mutter sei überdies der Meinung, sich nur von Luft ernähren zu können und weder auf Nahrung, noch auf Flüssigkeit angewiesen zu sein. Die Eltern hätten ihre Tochter grob vernachlässigt. "Sie haben das Baby von allen Gesundheitskontrollen ferngehalten. Stattdessen hat der Vater dazu alles gelesen und sich in der Lage gesehen, für die Gesundheitsfürsorge des Kindes zuständig zu sein", sagte der Richter. "Er hat offensichtlich eine völlig unvernünftige Einstellung zu seinen eigenen Fähigkeiten gehabt."Die Eltern haben ihre dreimonatige Haftstrafe bereits in der Untersuchungshaft verbüßt. Sie müssen ihrer Tochter allerdings ein Schmerzensgeld von 60.000 Schwedischen Kronen (das sind etwa 5.500 Euro) zahlen. Ob das Kind weiter bei seinen Eltern leben darf, muss noch ein anderes Gericht entscheiden.Frau bringt Kind vor Krankenhaus zur Welt - Vater filmt Fahrt und GeburtSo schnell kann eine Geburt gehen! Troy Dickerson fährt mit seiner hochschwangeren Frau ins Krankenhaus - sie hat bereits Wehen. Wie kurz sie vor der Entbindung steht, ahnt der werdende Vater nicht. Er filmt nicht nur die Fahrt, sondern auch die Geburt seines Sohnes - in der Auffahrt des Spitals.Bitte hört auf, mich zu fragen, wann die Kinder kommenWie es ist mit Anfang 30 ständig auf Kinder angesprochen zu werden. Kleiner Tipp: nicht besonders angenehm.
    Ist Quentin Tarantino frauenfeindlich?

    Ist Quentin Tarantino frauenfeindlich?


    Bei einer Pressekonferenz der Filmfestspiele in Cannes motzt Quentin Tarantino eine Journalistin an. Sie hatte ihn gefragt, warum Margot Robbie in seinem neuen Film so wenig Sprechzeit hat. Bei einer Pressekonferenz der Filmfestspiele in Cannes motzt...

    Bei einer Pressekonferenz der Filmfestspiele in Cannes motzt Quentin Tarantino eine Journalistin an. Sie hatte ihn gefragt, warum Margot Robbie in seinem neuen Film so wenig Sprechzeit hat. Bei einer Pressekonferenz der Filmfestspiele in Cannes motzt Quentin Tarantino eine Journalistin an. Sie hatte ihn gefragt, warum Margot Robbie in seinem neuen Film so wenig Sprechzeit hat. © Getty Images / GettyEs ist nicht das erste Mal, dass seine Darstellung von Frauen Quentin Tarantino zum Vorwurf gemacht wird. Sein Verhalten bei der Pressekonferenz in Cannes für seinen neuen Film "Once Upon a Time in Hollywood" sorgt nun erneut für Aufruhr: Die NYT-Journalistin Farah Nayeri fragt Tarantino, warum Hauptdarstellerin Margot Robbie nicht mehr Sprechzeit im Film hätte. Robbie spielt die Rolle der Sharon Tate, die 1969 von Mitgliedern des Kults um Charles Manson ermordet wurde.In der Tat prangt Robbies Name, nach Leonardo diCaprio und Brad Pitt, zwar an dritter Stelle von den Filmpakaten, ihre Szenen im neunten Tarantino-Film kommen aber beinahe ohne Dialog aus. Ein Umstand, den die Journalistin Nayeri bedenklich fand. Darauf angesprochen erwiderte Tarantino aber nur schnippisch: "Ich weise ihre Hypothese zurück."Robbie selbst sagt zu ihrer großteils stummen Darstellung: "In meinen Szenen hatte ich die Chance, Sharon Tribut zu zollen. Die Tragödie dieser Geschichte ist der Verlust der Unschuld. Man konnte ihre wunderbaren Seiten zeigen, ohne zu sprechen. Ich hatte viel Zeit, mich in den Charakter hineinzufühlen - ohne Dialog, das war spannend. Ich habe nicht oft die Möglichkeit, in einer Rolle soviel Zeit allein zu haben."Die Frauen in Tarantinos FilmenNayerie aber ist nicht die einzige, die Tarantinos Entscheidung hinterfragt. Die sehr limitierte Sprechzeit Robbiers und auch Tarantinos unverblümte Antwort auf eine berechtigte Frage, lassen erneut Stimmen laut werden, die Tarantinos grundsätzliche Frauenfeindlichkeit thematisieren. Bereits sein letzter Film, "The Hateful Eight", stand unter Kritik: Daisy Domergue (gespielt von Jennifer Jason Leigh) wird den ganzen Film über von verschiedenen männlichen Charakteren brutal geschlagen. Ähnliches passierte mit Kerry Washingtons Charakter Hildie in "Django Unchained", auch sie wird Opfer übertriebener Gewalt.Andere verteidigen Tarantino postwendend, immerhin gäbe es haufenweise dynamischer Frauen in seinem Werk, von Uma Thurmans "The Bride" bis zu Pam Griers "Jackie Brown".Andere meinen, das alleine zähle aber sowieso nicht, wenn es Männern nicht gelänge, Frauen auch abseits der Leinwand mit Respekt zu begegnen. Und der hätte bei Tarantinos Antwort auf die Frage der Journalistin definitiv gefehlt.Oder, wie es die Filmjournalistin Alyssa Klein ausdrückt: "Hi Männer, bitte sprecht niemals so mit mir, wie es Quentin Tarantino mit einer Journalistin nach einer sehr berechtigten Frage tut.""Frauen sollten mehr Filme über Männer machen"Das einzige Lebensziel der Frau ist: ein Mann. Zumindest in der Romantic Comedy. Wir haben bei der Filmkritikerin Alexandra Zawia nachgefragt: Geht das nicht auch anders?Die weißen Männer reden zuviel! (im Film)Frauen sind im Film auf Beziehungen fixiert, namenlos und stumm oder schlicht nicht relevant für die Handlung.
    Ist Augenöl besser als Augencreme?

    Ist Augenöl besser als Augencreme?


    Spezielles Öl für die Augenpartie wird immer beliebter. Aber ist es deshalb wirklich besser als unsere klassische Augenpflege? Spezielles Öl für die Augenpartie wird immer beliebter. Aber ist es deshalb wirklich besser als unsere klassische...

    Spezielles Öl für die Augenpartie wird immer beliebter. Aber ist es deshalb wirklich besser als unsere klassische Augenpflege? Spezielles Öl für die Augenpartie wird immer beliebter. Aber ist es deshalb wirklich besser als unsere klassische Augenpflege? © PR Bilder / Sarah Comeau | UnsplashMit nährenden Haarölen pflegen wir strapazierte Mähnen, vitaminreiche Gesichtsöle salben unsere Haut. Und als getönte Version sind Beauty-Öle inzwischen sogar eine beliebte Alternative zu Foundation und BB Creme. Ganz neu ist nun eine Version des Trend-Produkts, die sich speziell der Pflege der Augen widmet. Und – so diskutieren es jedenfalls Experten und Blogger – vielleicht sogar der klassischen Augencreme den Rang abläuft. Was ist Augenöl eigentlich?Augenöl ist ein kosmetisches Öl, das an der Augenpartie angewendet wird. Im Unterscheid zu Creme ist seine Konsistenz ölig, also fetthaltiger und etwas feiner. Es lässt sich damit besonders sanft auftragen, dringt leicht in die Haut ein und nährt sie von innen. Während Cremes in aller Regel auf Wasserbasis aufgebaut sind, sind Öle reine Lipide, also pflegende Fette. Ein weiterer Unterschied: Öle bestehen insgesamt aus weniger Inhaltsstoffen als Cremes.Was bringen Augenöle?Augenöle legen sich wie ein leichter, aber absolut satter Pflegefilm auf die Haut und hinterlassen hier nicht nur ein angenehmes Pflegegefühl, sondern auch einen zarten, gesund wirkenden Glanz. Obwohl sie (anderes als ihre cremigen Kollegen) nicht mit Feuchtigkeit angereichter sind, wirken sie dennoch durchfeuchtend und durch ihren hohen Fettgehalt gleichsam nährend. Der Hydro-Effekt basiert auf natürlichen Ölsäuren sowie Vitamin E. Wie werden Augenöle angewendet?Eye Oil wird sowohl morgens als auch abends in kleinen Dosierungen auf die Haut gegeben. Da der Nährstoffgehalt und die Konsistenz besonders ergiebig sind, werden pro Auge nicht mehr als ein bis zwei Tropfen gebraucht. Wichtig bei der Anwendung von Augenöl: Das Öl immer als letzten Pflegeschritt auf die Haut geben. So kann es die vorher aufgetragenen Pflegestoffe (z.B. von Seren) ummanteln und tief in die Haut schleusen. Eye Oil: Eine Alternative zu Creme?Viele Experten und Blogger sind absolut begeistert von Augenöl. Kein Wunder; immerhin ist der Umgang mit Augeöl unkompliziert und effektiv. Vor allem auch sensible Hauttypen schwören auf die neuen Trend-Konsistenzen. Durch ihre reduzierte Wirkstoffanzahl sind sie nämlich besonders gut verträglich. Dennoch müssen wir uns von unseren bisher immer treu gewesenen Augencremes nicht trennen. Denn vor allem all jene, die sich einen zusätzlichen Beauty-Effekt von ihrer Pflege wünschen (z.B. Straffung, abschwellende Wirkung oder Unterpolsterung), sind oft auf die Zugabe von Spezial-Wirkstoffen angewiesen. Und überhaupt müssen wir uns eigentlich gar nicht entscheiden. Gerade bei der Augenpflege ist so genanntes Layering (heißt übersetzt so viel wie schichten oder stapeln) nicht nur ein angesagter, sondern obendrein ein super effektiver Pflegetrend. Dabei trägt man einfach mehrere Pflegeschichten übereinander auf. Sprich: Zunächst wird die Augencreme aufgetragen und nach kurzem Einwirken das Augenöl darüber gegeben. Als abschließende Pflege sorgt das Öl dafür, dass sämtliche Wirkstoffe möglichst lang und intensiv in der Haut gespeichert werden. Besonders bei müder Haut oder strapaziösen Umweltbedingungen (Wind, Kälte, Heizungsluft) ist ein solche pflegendes Duo unschlagbar. Denn wie heißt es doch: Teamwork makes the dream work.Mehr zum Thema 100 Frauen haben die neue lavera Straffende Tages- und Augenpflege getestetDie ersten 100 Bewerberinnen bekamen die Chance die neue lavera Straffende Tages- und Augenpflege zu probieren und uns ihre Meinung darüber zu berichten. Hier findet ihr die Testergebnisse!AugenringeAugenringe einfach wegschminken!Ideale AugenbraueIn 3 Schritten zur perfekten Braue.
    Ab 2020 wird Werbung geschalten: Das sind die besten Whatsapp-Alternativen

    Ab 2020 wird Werbung geschalten: Das sind die besten Whatsapp-Alternativen


    Whatsapp macht mit seiner Drohung ernst und wird schon bald Werbung in der App schalten. Wer umsteigen will, hat es einfach - die Konkurrenz hat Whatsapp längst überholt. Der Nachrichtendienst macht mit seiner Drohung ernst und wird schon in wenigen...

    Whatsapp macht mit seiner Drohung ernst und wird schon bald Werbung in der App schalten. Wer umsteigen will, hat es einfach - die Konkurrenz hat Whatsapp längst überholt. Der Nachrichtendienst macht mit seiner Drohung ernst und wird schon in wenigen Monaten Werbung in der App schalten. Wer umsteigen will, hat es einfach - die Konkurrenz bietet mittlerweile Produkte an, die in Sachen Datenschutz und technischem Können Whatsapp längst den Rang abgelaufen haben. Wir haben uns einen Überblick verschafft. Facebook hat mit seinem Algorythmus zuerst sich selbst zerstört und wenig später auch Instagram. Nun dürfte auchWhatsAppbald dran glauben müssen. Denn auch hier will der Mutterkonzern Facebook ab nächstem Jahr auf Werbemaßnahmen setzen. Und das kann für NutzerInnen eigentlich nur Schlechtes bedeuten.Schon bisher stand WhatsApp immer wieder in der Kritik. Spätestens seit Facebook den Nachrichtendienst gekauft hat, machen sich viele Sorgen um ihre Daten und die werbefreie Nutzung der Nachrichtensoftware. Dass das Unternehmen in den USA sitzt und somit weniger strengen Datenschutzrichtlinien unterliegt, ist dem Sicherheitsgefühl ebenfalls nicht weiter zuträglich. Mit den neuesten Entwicklungen dürfte Facebook also nicht unbedingt in das Vertrauen der WhatsApp-NutzerInnen investieren. Dem Unternehmen scheint letztlich aber sowieso egal zu sein, was seine User wollen - solange man Geld dabei machen kann. Die Entwicklung hin zu mehr Werbung geht jedenfalls an dem Versprechen der WhatsApp-Gründer, Jan Koum und Brian Acton, komplett vorbei. Diese hatten anfangs noch angekündigt jedenfalls "werbefrei" bleiben zu wollen - beide sind mitterweile aus dem Unternehmen ausgeschieden. Wie wird die Whatsapp-Werbung aussehen?Die neuen Pläne für Whatsapp wurden diese Woche beim "Facebook Marketing Summit" in Rotterdam vorgestellt. Vorerst wird die Werbung auf den Status-Bereich beschränkt sein und die persönlichen Chats (noch) nicht betreffen. Die Statusfunktion ist eine Kopie von Snapchat, die später bei Instagram als "Stories" populär wurde. Hier kann man Videos und Fotos hochladen, die 24 Stunden lang online sind. Zwischen den hochgeladenen Fotos und Videos soll in Zukunft die Werbung ausgespielt werden - und zwar bildfüllend (siehe Tweet).5 sichere Alternativen zu WhatsappWem seine Daten heilig sind und wer keine Lust auf Werbebanner in seiner App hat, muss sich also nach neuen Anbietern umsehen. Wir haben uns angesehen, welche für dich in Frage kommen.1. TelegramTelegram gilt schon länger als der "heimliche" Konkurrent von WhatsApp. Rein technisch gesehen ist Telegram auch die bessere App. Der Grund, warum immer noch mehr Menschen auf Whatsapp setzen, ist schnell erklärt: die meisten Menschen haben WhatsApp und deswegen ist diese App als Nachrichtendienst auch am bequemsten zu nutzen (man bezeichnet das in der Kommunikationswissenschaft als "Netzwerkeffekt"). Wenn sich nun aber immer mehr Menschen von Whatsapp abwenden, könnte die Stunde von Telegram schlagen. Hier ein paar Gründe, zu Telegram zu wechseln: Die Bedienung ist leichter und geht schneller, Nachrichten können im Nachhinein bearbeitet oder gelöscht werden, die Ladezeit ist besser, die App ist kosten- und werbefrei sowie unabhängig von Großkonzernen und Datensammlern wie Facebook. 2. SignalDiese App ist so sicher, dass sie sogar von NSA-Whistleblower Edward Snowden und Datenschutzorganisationen wie der Electronic Frontier Foundation (EFF) empfohlen wurde (der Grund: Signal verschlüsselt Nachrichten Ende-zu-Ende, kann also keine Inhalte an Regierungsbehörden weitergeben oder ausspioniert werden). Die Funktion "Domain Fronting" ist außerdem praktisch, wenn du mit NutzerInnen in China, Vietnam oder Saudi-Arabien kommunizieren willst - dadurch können Zensurbehörden umgangen werden.3. SlackIm Gegensatz zu den anderen Nachrichtenapps hebt sich Slack allein schon vom Design her ab. Statt neutral-heller Farbwelt setzt man hier auf eher dunkle Töne, violett ist hier der bestimmende Farbton (könnte für Rapid-Fans also schwierig werden!). Aber auch sonst gibt es einige Features, die andere Softwares nicht anbieten. Nachrichten lassen sich hier "pinnen", zu einzelnen Nachrichten können "Threads", also Subkonversationen, gestartet werden, das hilft den Überblick zu behalten. Neben Gruppenchats können eigene Unterhaltungen zu bestimmten Themen mit unterschiedlichen Mitgliedern gegründet werden. Das eignet sich nicht nur für Privatchats, sondern vor allem für die Unternehmenskommunikation - deswegen funktioniert das Versenden und Öffnen von Dateien hier auch reibungslos. Slack kann auch ohne Simkarte am Desktop oder als App genutzt werden.4. ThreemaDie App Threema ist ein Bezahlsoftware und unterscheidet sich deswegen grundsätzlich von anderen ähnlichen Diensten. Durch die geringe Einmalzahlung von €3,49 kann Threema Unabhängigkeit und Datensicherheit garantieren. Ein geringer Beitrag, wenn man bedenkt, wie viel Geld Facebook mit dem Verkauf unserer Daten macht. Die App garantiert Anonymität und Privatsphäre beim Texten und Telefonieren. VonStiftung Warentest wurden sie als sicherste App mit dem Prädikat "unkritisch" (im Bezug auf Datenschutz) versehen.5. GinloDer deutsche Nachrichtendienst ist sicherlich ein Underdog im Vergleich zu den genannten Big Playern. Er wurde von zwei Münchner Unternehmern gegründet und empfiehlt sich durch starken Datenschutz - "made and hosted in Germany". Der Dienst ist außerdem DSGVO-konform und werbefrei. Neben Privatkunden ist die Software vor allem für Unternehmen attraktiv.Fazit: Geht man nach der Popularität, ist es wohl am wahrscheinlichsten, dass sich Telegram als Alternative zu Whatsapp etablieren wird (derzeit nutzen rund 200 Millionen Menschen Telegram, bei Whatsapp sind es 1,5 Milliarden). Trotz der vielen technischen Vorteile sei auch an dieser Stelle erwähnt: Was Datenschutz betrifft, ist auch Telegram nicht ohne Fehler. Dass die App von zwei russischen Unternehmern gegründet wurde, bereitet manchen kritischen NutzerInnen Kopfschmerzen (der Firmen-Sitz ist aber in Deutschland!). Mehr Informationen zum Datenschutz findest du in der Untersuchung von Stiftung Warentest.Mehr zum Thema So könnt ihr verhindern, dass Facebook mit Whatsapp bald eure Daten klaut2 Wochen haben Nutzer noch Zeit zu verhindern, dass Privat-Daten von Whatsapp an Facebook gelangen.Persönliches Geschenk: WhatsApp-Verlauf als Buch druckenDie eigene Liebesgeschichte im Buchformat: Neuer Online-Dienst macht aus WhatsApp-Chats Bücher.Kolumne: Wann sind WhatsApp-Gruppen so nervig geworden?Martina Parker erkennt: WhatsApp-Gruppen sind ein gesellschaftliches Minenfeld.
    Und was ist mit der Frauenpolitik, liebe SpitzenkandidatInnen?

    Und was ist mit der Frauenpolitik, liebe SpitzenkandidatInnen?


    Am 26. Mai wählt Österreich neue Abgeordnete für das Europäische Parlament. Die WIENERIN hat nachgefragt, was die Parteien in der europäischen Frauenpolitik geplant haben. Zwischen 23. und 26. Mai wählen die Europäerinnen neue Abgeordnete für das...

    Am 26. Mai wählt Österreich neue Abgeordnete für das Europäische Parlament. Die WIENERIN hat nachgefragt, was die Parteien in der europäischen Frauenpolitik geplant haben. Zwischen 23. und 26. Mai wählen die Europäerinnen neue Abgeordnete für das Europäische Parlament. Was haben die Parteien in der europäischen Frauenpolitik geplant? Die WIENERIN hat nachgefragt. Die EU-Wahlprogramme der österreichischen Parteien sind wenig verständlich. Schachtelsätze mit bis zu 63 Wörtern, englische Fachbegriffen wie "Anti-Tax-Avoidance-Directive" (NEOS) und spannende Wortkreationen wie "Better Regulation-Strategie" (ÖVP) machen es potentiellen WählerInnen die Entscheidung nicht gerade einfach. Eine Studie der deutschen Universität Höhenheim und cer clavis Kommunikationsberatung hat die Programme mit einer Software analysiert und den österreichischen Wahlprogrammen durchgehend eine viel zu hohe Komplexität attestiert - auch wenn das ein europäisches Problem sein dürfte, im EU-Schnitt sieht es nämlich nicht viel besser aus.Dabei muss es gar nicht so kompliziert sein:Was wählen wir da überhaupt?Momentan sitzen 18 Abgeordnete für Österreich im EU-Parlament, sie werden für fünf Jahre gewählt. Das EU-Parlament ist das einzig direkt demokratisch gewählte Organ der EU – und auch weltweit die einzige direkt gewählte supranationale Institution. Es entscheidet über europäische Gesetze und über den EU-Haushalt und kontrolliert die Europäische Kommission und den Rat der Europäischen Union. Dafür stehen klassische parlamentarische Instrumente zur Verfügung, wie etwa Untersuchungsausschüsse.Die Abgeordneten wählen außerdem den Präsidenten der Europäischen Kommission, der das Oberhaupt der Exekutive ist. Sein Amt lässt sich mit dem eines Regierungschefs auf nationaler Ebene vergleichen.Wer vertritt Österreich?Von den 18 österreichischen Abgeordneten haben SPÖ und ÖVP jeweils fünf Mandate, die FPÖ vier, die Grünen drei und die NEOS eines.2019 können die ÖsterreicherInnen zwischen sieben Parteien wählen: den Parlamentsparteien ÖVP, SPÖ, FPÖ, NEOS und der Liste JETZT/Europa 1, sowie den Grünen und der KPÖ. Wir haben nachgefragt, welche Pläne sie in der europäischen Frauenpolitik haben - und welche Rolle Österreich in der EU einnehmen soll: Die EU-SpitzenkandidatInnen und die Frauenpolitik© PR Bilder / SPÖ | Thomas PeintingerEvelyn Regner - SPÖ (Listenplatz 2)"Als SPÖ kämpfen wir für ein soziales, friedliches und feministisches Europa. Frauen müssen endlich das bekommen, was ihnen zusteht: Echte Chancengleichheit, faire Bezahlung und ausreichend Platz in der Politik. Wir wollen ein Europa, in dem Frauen alle Chancen haben. Ein wichtiger Schritt dafür ist das Schließen der Lohnschere zwischen Frauen und Männern. Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit muss endlich Realität werden in ganz Europa. Mit der Europa 2020 Strategie haben die Mitgliedsstaaten Maßnahmen serviert bekommen, damit die Unterschiede um zwei Prozent pro Jahr reduziert werden, aber da geht nach wie vor zu wenig weiter. Hier fordern wir Sanktionen, wenn die EU-Staaten weiter säumig bleiben."Eine europäische Frauenpolitik ist wichtig, weil... Frauenpolitik und Europa zusammengehören. Bereits seit 1957 ist in den Verträgen der EU das Bekenntnis für gleichen Lohn von Frauen und Männern für die gleiche Arbeit zu finden.Zwischen den schönen Worten und der Wirklichkeit liegen aber immer noch Welten. Schlimmer noch: Durch den drohenden Rechtsruck sind sicher geglaubte Rechte wie das Selbstbestimmungsrecht von Frauen über ihren Körper wieder in Gefahr. Geht es den Frauenrechten an den Kragen, wird das Europaparlament als Schutzgarant immer wichtiger. Besonders entlarvend finde ich, dass nicht nur Länder wie Ungarn und Polen sondern auch die schwarz-blaue Regierung im EU-Parlament regelmäßig gegen frauenpolitische Errungenschaften wie etwa die EU-Gleichstellungsstrategie stimmt – ÖVP und FPÖ sind dabei kaum noch zu unterscheiden. Diesen Backlash, der Frauenrechte in ganz Europa gefährdet, müssen wir gemeinsam bekämpfen.Österreichs Rolle in der EU... ist die eines verlässlichen Partners für den sozialen Zusammenhalt in Europa. Auch als kleines Land kann man in der EU viel bewirken, indem Ideen mit Beharrlichkeit und wichtigen Verbündeten verfolgt werden. Österreich ist bei vielen Themen EU-Vorreiter, wie etwa beim sozialen Wohnbau, dem Umweltschutz oder der Ausbildungsgarantie für alle unter 25. Im EU-Parlament werden wir mit jenen Kräften zusammenarbeiten, die Europa sozialer, nachhaltiger und gerechter machen wollen.© PR Bilder / FPÖHarald Vilimsky - FPÖ"Ich glaube, dass in der EU die Frauenpolitik schon seit geraumer Zeit eher als ideologisches Vehikel benutzt wird, und dabei wirkliche Problemlösungen in den Hintergrund treten. Frauenpolitik muss jenseits ideologischer Scheuklappen die grundlegenden Probleme behandeln wie zum Beispiele die Balance aus Beruf und Familie oder die Lohngerechtigkeit. Wir sind der Ansicht, dass diese Vorstöße erst auf nationaler Ebene vorangebracht werden müssen, denn auf supranationaler Ebene gibt es zu viele Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten. Auf europäischer Ebene wollen wir uns aber verstärkt den Kampf gegen Gewalt an Frauen widmen, da dieses Phänomen auf europäischer Ebene deutlich zugenommen hat."Eine europäische Frauenpolitik ist wichtig, weil...sich die EU eines der größten Probleme selber geschaffen hat, indem man viel zu viele junge Männer vorwiegend aus moslemischen Ländern nach Europa gelassen hat und immer noch lässt, die mit Werten wie Gleichberechtigung nicht viel anfangen können oder diese sogar als eine Art Gefahr empfinden. Ich bin der festen Ansicht, dass hier eine Gefahr entsteht, die viele Fortschritte der Gleichberechtigung zunichte machen könnte. Ich bin aber auch der festen Überzeugung, dass wir in Österreich, dass neben der Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch die Lohngleichstellung ein wichtiger Punkt ist, der vorangebracht werden muss. Jedoch will ich nicht, dass dies zu einer EU-Kompetenz avanciert, sondern auf nationalstaatlicher Ebene gelöst werden muss.Österreich soll in der EU... einenpositiven Reformprozess in Europa einleiten, der den zentralistischen Kurs der vergangenen Jahre umkehrt und Österreich sowie allen EU-Mitgliedsstaaten wieder mehr an Souveränität bringt. Österreich soll sich daher unter anderem auch für die Beibehaltung der Einstimmigkeit im EU-Rat einsetzen.© PR Bilder / NEOSClaudia Gamon - NEOS"Als Frauensprecherin konnte ich mich in den letzten Jahren im Nationalrat dem Thema Geschlechtergerechtigkeit mit viel Energie widmen. Mir ist die Freiheit und Selbstbestimmtheit von Frauen ein enorm großes Anliegen. Dabei ist klar: bloße Symptombekämpfung reicht nicht aus! Um vor allem ökonomische und finanzielle Unabhängigkeit für Frauen zu ermöglichen, haben NEOS zahlreiche Initiativen gesetzt, die Änderungen im Steuerrecht, Arbeitsrecht, im Pensionsbereich, aber auch im Familien- oder Kinderbetreuungsbereich zum Ziel hatten. Ich werde auch auf europäischer Ebene für einen liberalen Feminismus und echte Geschlechtergerechtigkeit kämpfen!."Eine europäische Frauenpolitik ist wichtig, weil... die Europäische Union schon jetzt maßgebliche Impulse gesetzt hat. Beispielsweise im Gewaltschutzbereich, durch die Istanbul-Konvention und Überprüfung deren Umsetzung, die den Mitgliedstaaten klar ihre Schwächen aufzeigt und dadurch zu nationalen Verbesserungen führen kann. Auch wenn es um die Umsetzung von Mindeststandards im Sozialbereich geht, hat die EU viel Einfluss und Handlungsmacht. Schwer wird es immer dann, wenn Nationalstaaten sich vor einem Souveränitätsverlust fürchten. Diesen Spagat zu meistern wird sicher nicht einfach. Das ist auch der Grund, warum wir die Europäische Union handlungsfähiger und entscheidungsfähiger machen müssen - hin zu den Vereinigten Staaten von Europa.Österreichs Rolle in der EU... muss eine aktive sein, wenn es darum geht, Europa weiterzuentwickeln. Wir müssen weg vom Klein-Klein und den ständigen Blockaden, hin in Richtung der Vereinigten Staaten von Europa! Nur so wird Europa langfristig europäische Antworten im Sinne der Bürgerinnen und Bürger bei den Themen Digitalisierung, Klimawandel, Innovation, Sicherheit und Wohlstand bringen.© PR Bilder / GrüneWerner Kogler und Sarah Wiener - Grüne"Frauenpolitik ist zentral für unsere Grüne Agenda. Der Gleichstellung der Geschlechter drohen neue Rückschläge. Es gibt eine starke rechtskonservative, rechtsextreme Gegenbewegung, die versucht, die Rechte der Frauen wieder zurückzudrängen. Diese gilt es zu bekämpfen. Ein großes Ziel ist es, vom Europaparlament aus Druck auf jene Mitgliedstaaten aufzubauen, die die Istanbul-Konvention gegen Gewalt an Frauen noch immer nicht ratifiziert haben. Und ein dritter großer Schwerpunkt ist die Schließung der Lohnschere und damit verbunden der Kampf gegen Frauenarmut und Altersamut."Eine europäische Frauenpolitik ist wichtig, weil... gerade im Bereich der Gleichbehandlung auf dem Arbeitsmarkt das Europaparlament Mitgesetzgeber ist. So hat es Einfluss in die Gestaltung der Richtlinie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben oder auf die Richtlinie zur Gleichstellung der Geschlechter in den Unternehmensleitungen. Letztere wird typischerweise von den rechten Regierungen in der Union blockiert. Nicht zuletzt deswegen braucht es eine Stärkung der Grünen im Europäischen Parlament.Österreichs soll in der EU... ambitionierte klimapolitische Initiativen und Ansätze unterstützen, mittragen - ja, vorantreiben! Das ist unsere Zukunftsfrage, die wir jetzt anpacken wollen. Die Klimakrise wird nicht vor nationalen Grenzen halt machen. Österreichs türkis-blaue Regierung ist beim Klimaschutz Schlusslicht und Unterlassungstäterin bei den dringend notwendigen Maßnahmen. Deswegen ist es so wichtig, dass Europa Taktgeberin für die globale Klimapolitik zur Erreichung der Pariser Klimaziele wird. © PR Bilder / Liste JETZT/Europa 1 | Jork WeismannJohannes Voggenhuber - Liste JETZT/Europa 1"Ich habe als Mitglied und Berichterstatter im Europäischen Parlament maßgeblich an der Charta der Grundrechte der Europäischen Union mitgearbeitet und damit die rechtliche Grundlage für eine offensive Gleichstellungspolitik gelegt hat. Auf allen Ebenen und in allen Politikbereichen muss dieser Anspruch allseitiger Gleichheit nun durchgesetzt werden. Diesen Anspruch haben wir exemplarisch als einzige Liste mit einem Frauenanteil von 75% gelegt."Eine europäische Frauenpolitik ist wichtig, weil... sie mächtige Instrumente für die Gleichstellung der Geschlechter bietet. Auf EU-Ebene können etwa verpflichtende EU-Quoten für Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten und eine gendermäßige Offenlegung von Gehältern und Bonifikationen sowie die Karenz für Alle und die Ehe für Alle beschlossen werden. Weitere Bereiche sind etwa die durchgehende Vereinbarkeit Beruf und Familie durch 24/7 Angebot von qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungseinrichtungen und die Steigerung der Erwerbstätigkeit von Frauen als Rezept gegen Altersarmut. Leider finden "best practice"-Modelle, wie etwa aus Frankreich, Schweden und Island derzeit nicht in EU-Regelungen Einzug.Österreichs Rolle in der EU... soll die eines Reformers für eine Europäische Demokratie mit vollen Rechten des EU-Parlaments sein. Wir müssen uns für eine europäische Volksabstimmung einsetzen, damit die Bürger*innen Europas zum Souverän der Europäischen Union werden und den Fortgang der europäischen Einigung selbst bestimmen können. Für eine bessere soziale Marktwirtschaft, für bessere soziale Gerechtigkeit angesichts der Globalisierung. Für eine Friedensunion mit einer souveränen autonomen Außen und Sicherheitspolitik und schrittweise zu einer unabhängigen und kooperativen Sicherheitspolitik nach der UNO Charta sowie für ein gemeinsames Klima- und Umweltbündnis.© PR Bilder / KPÖ PLUSKaterina Anastasiou - KPÖ PLUS"Eine Linke die nicht feministisch ist, ist nicht links. Feminismus hat in der KPÖ einen hohen Stellenwert. Alle Gremien und Wahllisten werden nach dem Reißverschlussprinzip erstellt. Bei den aktuellen EU-Wahlen treten wir als KPÖ PLUS ganz bewusst und in Abgrenzung zu den alten Männern bei Liste Jetzt, den Grünen und der SPÖ mit drei Frauen an der Spitze an. Mir persönlich sind drei Themen besonders wichtig. Erstens brauchen wir demokratische Instrumente, die eine niederschwellige Beteiligung an politischen Entscheidungen ermöglichen. Zum Zweiten wird mit der rechten Wende in Europa das Selbstbestimmungsrecht der Frau wieder in Frage gestellt – dieses Recht muss zu 100% verteidigt werden. Und drittens ist es mir wichtig, auf die unbezahlte Reproduktionsarbeit hinzuweisen, die vor allem von Frauen geleistet wird. Der Hintergrund der aktuellen Pflegekrise in Europa macht besonders deutlich, dass der freie Markt hier keine zufriedenstellenden Lösungen hervorbringt, sondern die Krise europaweit vor allem auf Frauen ausgelagert wird. Hier braucht es eine echte Care Revolution."Eine europäische Frauenpolitik ist wichtig, weil... eine Gleichstellung im materiellen Wohlstand bisher unerreicht ist. Es gibt zwar in der EU juristische Regelungen gegen die Geschlechterdiskriminerung, geht es um wirtschaftliche Interessen, will sich die neoliberal verfasste EU aber meist nicht einmischen. Durch den aktuellen Rechtsruck in Europa kommen auch die bisher durchgesetzten Gleichstellungsmaßnahmen unter Druck. Feministische Politik bedeutet daher, nicht zu sehr auf die EU und errungene Rechte zu vertrauen, sondern gezielten Druck von unten aufzubauen. Rechte wurden uns auch in der Vergangenheit nicht gewährt, sondern hart erkämpft. Es wird in den kommenden Jahren wieder dringlicher werden, dass sich europäische Frauen in Demonstrationen mobilisieren. Wichtig wird dabei auch, die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft zu berücksichtigen und abzubilden. Kopftuchverbote sind ein Angriffe auf uns alle."Österreichs Rolle in der EU... muss sich den drei drängendsten Probleme in Europa widmen: der Klimakrise, dem Massensterben von Menschen im Mittelmeer, sowie der immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich. Die schwarzblaue Bundesregierung hat mehr noch als ihre Vorgängerregierung bei allen drei Fragen bewiesen, dass sie Teil des Problems ist und sogar noch zur Verschlimmerung der Situation in den drei Bereichen beiträgt. Österreich kann ein Vorreiter in Sachen Klimaschutz, Schutz von Geflüchteten und Besteuerung großer Vermögen und Konzernen werden und aktiv progressive Allianzen für einen grundsätzlichen Politikwechsel in diesen Fragen schmieden.© PR Bilder / ÖVPOthmar Karas - ÖVPDie ÖVP hat auch auf mehrmalige Nachfrage leider kein Statement abgegeben. Also haben wir selbst nachgeschaut. Im 59 Seiten langen EU-Wahlprogramm der ÖVP kommt das Wort "Frauen" zweimal vor: einmal beim Hinweis auf das ausgewogene Geschlechterverhältnis auf der Wahlliste, das zweite Mal in der Belehrung über die Verwendung des generischen Maskulinums, das sich in gleicher Weise auf Frauen wie auf Männer beziehe.In ihrem Wahlprogramm sieht die ÖVP "Gleichberechtigung und gleiche Chancen der Geschlechter [als] ein zentrales Anliegen unserer Politik" und fordert, die "Gleichstellung der Geschlechter auf die Spitze der politischen Agenda der EU [zu] bringen."#metoo in der EU: Den Schein wahren.Der Blog #metooEP machte Missstände öffentlich, über die man in den Institutionen der EU lange geschwiegen hat. Wir sprachen mit den Frauen, die dahinter stecken.#metoo in Brüssel: "Mach' die Sache doch nicht größer als sie ist"Im Vorjahr wurde Terry Reintke im Zuge der #metoo-Debatte vom TIME-Magazine zur "Person of the Year" gekürt. Wir baten sie zum Gespräch.
    5 Tage Sex:

    5 Tage Sex: "Sexpositives" Festival kommt nach Österreich


    Auf dem fünftägigen Festival bei Wien wird offen über Sex, Körper und Liebe gesprochen und ein offener Zugang zu Sexualität zelebriert. Auf dem fünftägigen Festival bei Wien wird offen über Sex, Körper und Liebe gesprochen und ein offener Zugang...

    Auf dem fünftägigen Festival bei Wien wird offen über Sex, Körper und Liebe gesprochen und ein offener Zugang zu Sexualität zelebriert. Auf dem fünftägigen Festival bei Wien wird offen über Sex, Körper und Liebe gesprochen und ein offener Zugang zu Sexualität zelebriert. Offen über Sex sprechen, den eigenen Körper kennenlernen und Liebe zelebrieren - bei dem ersten sexpositiven Festival steht ein tabufreier Zugang zu Sex im Vordergrund. In Workshops zu Polyamorie- oder Tantra-, bei "Extatic Dance"-Sessions oder Pornoscreenings können sich 300 BesucherInnen der sexpositiven Themenwelt widmen.In Österreich ist dieses Konzept noch einzigartig. Zwar gibt es schon vereinzelte Veranstaltungen, zum Beispiel so genannte "Sex-Positive-Partys" (mehr dazu hier), ein ganzes Festival ist aber hierzulande ein Novum.Sexolution steht für einen verantwortungsvollen, bewussten und rücksichtsvollen Umgang mit Sexualität ohne moralische Bewertung und frei von Konventionen und Vorurteilen. von Sexolution FestivalWas bedeutet "sex-positive"?Im Grunde ist Sexpositivismus nichts anderes als eine offene Einstellung zu Sex, Geschlecht und sexueller Einstellung. "Es bedeutet, dass Sexualität als etwas per se Positives angesehen wird, als eine Quelle von Vergnügen, Erfahrungen und Selbsterkenntnis", erklärt der Therapeut und Veranstalter Reinhard Gaida in einem Interview mit dem Kurier. Sexpositivismus heißt aber auch Respekt gegenüber jeder Art von (legaler) Sexualität, für die sich ein Mensch entscheidet. Es ist die Akzeptanz jeglicher sexuellen Orientierung, Identität, Asexualität sowie des freiwilligen Verzichts auf Sexualität. UnsplashDas sexpositive Festival, das unter dem Namen "Sexolution" läuft, wird von der "Schwelle", Wiens erstem "sexpositivem Raum", mitorganisiert. Dort widmet man sich diesen Themen schon seit sieben Jahren.Consent ist oberstes GebotBei dem Festival mit dabei sind verschiedene sexpositive SpeakerInnen, darunter eine Tantra-Leherin, eine Queer-Performerin, ein BDSM-Künstler, sowie erfahrene Sexual- und KörpertherapeutInnen. Auch ÄrztInnen werden während der Veranstaltung vor Ort sein.Und ja, auch sexuelle Handlungen sind bei dem Festival nicht ausgeschlossen, diese finden freilich nur an geschützten Orten statt. "Die wichtigste Regel der ‚Schwelle‘ gilt auch für das Festival: ‚Alles außer ein enthusiastisches Ja ist kein Ja.‘ Es ist ein seriöses Angebot an Menschen, die sich weiterentwickeln wollen", so Gaida im Kurier."Sexolution" wird in einem uneinsehbaren Waldstück in der Nähe von Wien stattfinden, um Privatsphäre zu garantieren. Oberstes Gebot für das Festival ist aber vor allem eins: Consent, also Einverständnis. Das Motto hierfür lautet: Safe, Sane & Consensual – sicherheitsbewusst, mit gesundem Menschenverstand und einvernehmlich.Sexolution Festival300 BesucherInnen können von 21. bis 25. August 2019 im Naturhotel bei Zöbern (Niederösterreich) exklusiven an dem fünftägigen Festival teilnehmen. Tickets sind ab 350 Euro erhältlich. Mehr auf sexolution-festival.com.Der Sex-Positive-Trend hat Österreich erreichtUnd zwar in Form von Partys nach dem Motto "Alles darf, nichts muss". Sex-Revolution? Oder nur neues Swinger-Konzept? Auf jeden Fall: spannend.Mythen über PansexualitätMiley Cyrus ist „pansexuell“ – doch was bedeutet das eigentlich? Wir haben die größten Mythen rund um Pansexualität gesammelt.5 wissenschaftliche Fakten über BisexualitätBisexualität ist eine stark missverstandene Form der Sexualität. Der Sozialpsychologe und Sexualforscher Justin Lehmiller räumt mit den Mythen auf.
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    Der "Rettungsanker" schützt dich vor Belästigung in Wiener Clubs


    Securitys, die einen Rettungsanker tragen, sind speziell ausgebildet und können in Notsituationen helfen. Securitys, die einen "Rettungsanker" tragen, sind speziell ausgebildet und können in Notsituationen helfen. Das Pilotprojekt der Stadt Wien soll...

    Securitys, die einen Rettungsanker tragen, sind speziell ausgebildet und können in Notsituationen helfen. Securitys, die einen "Rettungsanker" tragen, sind speziell ausgebildet und können in Notsituationen helfen. Das Pilotprojekt der Stadt Wien soll bald auf mehrere Wiener Clubs ausgeweitet werden und Frauen vor Übergriffen schützen. © Wienerin / WienerinGemeinsam mit der Wiener Innenstadt-Diskothek "Volksgarten" startet die Stadt Wien erneut einen Anlauf zum Schutz vor Belästigung. Bereits im Vorjahr hatte man das Projekt "Rettungsanker" beim Donauinselfest und in Kooperation mit den Wiener Bädern gestartet. Nun möchte Frauenstadträtin Kathrin Gaal das Projekt auch auf Wiener Clubs ausweiten.Der Startschuss wurde am Mittwoch in Zusammenarbeit mit dem "Volksgarten" gegeben. Insgesamt 30 Personen werden im Rahmen des "Rettungsanker"-Projekts des Frauenservice Wien (MA 57) dafür ausgebildet. In den Ausbildungen geht es um Deeskalation, Prävention von Belästigung und den Umgang mit Frauen. Aber auch Männerbilder und geschlechterspezifische Sensibilisierung werden ein Thema in den Schulungen sein, erklärt Laurin Levai, Sicherheitsexperte bei der Security-Firma Ante Portas und Sozialarbeiter bei der Pressekonferenz in Wien.Wie funktioniert der Rettungsanker?© Wienerin / Wienerin"Lokale, die bei der Kampagne ,Rettungsanker‘ mitmachen, signalisieren klar, dass sexuelle Belästigung nichts bei ihnen verloren hat und dass sie auf ein respektvolles Miteinander Wert legen. Wichtig ist, dass jede Frau ernst genommen wird, wenn sie sich belästigt fühlt. Securitys werden speziell geschult und fungieren als Ansprechpersonen. Beim Feiern sollen sich alle wohlfühlen", erklärt Frauenstadträtin Kathrin Gaal das Projekt. Betroffene BesucherInnen können sich in Clubs, die bei den "Rettungsanker"-Projekten dabei sind, bewusst an die Securitys wenden und um Hilfe bitten. BesucherInnen werden mit Flyern, die am Frauen- und Männerklo aufliegen, aktiv dazu aufgerufen, Vorfälle zu melden. "Wende dich an unser Personal, wenn jemand dich wiederholt anspricht, dir zu nahe tritt, dich aufdringlich antanzt, auf ein Nein nicht reagiert, dich begrapscht, oder etwas anderes macht, das sich unangenehm anfühlt", heißt es in der Broschüre (Foto rechts).Keine sexistische Werbung bei "Rettungsanker"-LokalenDas Symbol soll den BesucherInnen der Clubs zusätzlich Sicherheit geben und zeigen, dass Securitys hier besonders sensibel und geschult sind. Gerade weil das Symbol auch diese Message ausstrahlen soll, kann auch nicht jeder Club bei dem Projekt mitmachen. Lokale, die Teil der „Rettungsanker“-Kampagne werden wollen (Infos unter rettungsanker@wien.gv.at), müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die BetreiberInnen verpflichten sich dazu, ihre Securitys zu schulen und mit einem "Rettungsanker"-Aufkleber auszustatten. Flyer auf den Toiletten informieren die Gäste über die Kampagne. Spannend: Neben diesen Maßnahmen verpflichten sich die teilnehmenden Betriebe auch, nicht mit sexistischen Sujets werben und müssen ihre Räumlichkeiten auf Sicherheit überprüfen – etwa beim Lichtkonzept."Hätte mir das früher gewünscht"Einige Wiener Clubs haben bereits schon vor einigen Jahren ähnliche Maßnahmen getroffen, etwa das WUK oder das Celeste (mehr dazu hier) und damit auf die Belästigungsfälle reagiert. Andere hingegen haben lange dabei zugesehen - und wenig getan. Maddalena Hirschal, Gesicht der Kampagne, hofft jedenfalls, dass sich die Situation für Frauen dadurch in Zukunft verbessert. "Ich hätte mir das früher auch gewünscht". Bleibt nur noch zu hoffen, dass sich der Kampagne viele weitere Lokale anschließen und das Konzept aufgeht. Neben der Berichterstattung durch die Medien, wird die Stadt Wien auch selbst Mittel in die Hand nehmen, um auf den "Rettungsanker" aufmerksam zu machen, etwa auf Social Media oder den Infoscreens in den Wiener Linien.Mehr zum Thema Dieses Kleid zeigt, wie oft Frauen im Club begrapscht werdenForscherInnen haben ein Outfit entwickelt, das einen (leider) normalen Clubabend einer Frau aufzeigt.Wie sicher sind Frauen vor sexuellen Übergriffen in Wiener Clubs?Dass Belästigung in Wiener Clubs existiert, ist Fakt. Doch was wird von den Clubbetreibern dagegen getan?Warum Clubs kein sicherer Ort für Frauen sindWeil Frauen endlich tanzen gehen sollen, ohne sich vor Übergriffen fürchten zu müssen.
    Wissenschaftlich bewiesen: Schwangerschaft kann unter Freundinnen ansteckend sein

    Wissenschaftlich bewiesen: Schwangerschaft kann unter Freundinnen ansteckend sein


    Erst eine, dann alle: Es sieht so aus, als gäbe es den Schwangerschaftsvirus tatsächlich. Erst eine, dann alle: Es sieht so aus, als gäbe es den Schwangerschaftsvirus tatsächlich. © iStock / RawpixelEs scheint eine goldene Regel zu geben: Poppt im...

    Erst eine, dann alle: Es sieht so aus, als gäbe es den Schwangerschaftsvirus tatsächlich. Erst eine, dann alle: Es sieht so aus, als gäbe es den Schwangerschaftsvirus tatsächlich. © iStock / RawpixelEs scheint eine goldene Regel zu geben: Poppt im Freundeskreis ein Schwangerschaftsbauch auf, folgen bald darauf mindestens zwei weitere. Und jene, die dann nichtsahnend scherzen, das gleiche ja einer Epidemie, liegen laut Wissenschaft gar nicht so falsch: Schwangerschaft kann unter Freundinnen durchaus ansteckende Wirkung haben.Ist Schwangerschaft unter Freundinnen ansteckend?"Wenn eine Freundin ein Kind erwartet, beeinflusst das die eigene Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, positiv", erklären die AutorInnen einer Studie aus dem Journal der American Sociological Association. Zu Grunde liegen dieser Untersuchung die Daten von 1.720 Frauen, die an der nationalen Langzeitstudie zur Gesundheit von Erwachsenen (ADD Health) in den USA von Mitte der 1990er bis Mitte 2000er Jahre teilnahmen. In den zehn Jahren der Beobachtung wurden die Teilnehmerinnen ab dem Mindestalter von 15 Jahren wiederholt befragt. Die Hälfte der Frauen hatte bei den letzten Interviews das erste Kind bekommen.In Rahmen der Gespräche wurden auch die Freundschaften der Frauen und deren Einfluss berücksichtigt. Vor allem unter Frauen, die seit der High School eine enge Beziehung hatten, stellten die ForscherInnen eine starke Verbindung in Sachen Schwangerschaften fest: Spätestens zwei Jahre nach der Schwangerschaft einer Freundin wurden Frauen selbst schwanger.Dieses Ergebnis unterstützt eine deutsche Studie: Das "Risiko" für eine Frau, schwanger zu werden, steigt ihr zufolge mit jeder Freundin, die in den vergangenen drei Jahren selbst ein Kind geboren hat.Laut Forschung drei Gründe für "ansteckende" SchwangerschaftenDie Gründe für diesen "Fruchtbarkeitseinfluss" geben die ForscherInnen der US-amerikanischen Studie wie folgt an:1. soziales Lernen: Frauen könnten geneigter sein, selbst schwanger zu werden, wenn sie sehen, wie eine enge Freundin Schwangerschaft und Muttersein erlebt.2. soziale Beeinflussung: Frauen würden nicht "zurück bleiben" wollen, wenn ihre FreundInnen gemeinsam die Erfahrung einer Schwangerschaft machen.3. Kosten-Teilung: Von einem logistischen und organisatorischen Punkt betrachtet, bietet es durchaus finanzielle Vorteile, wenn zwei FreundInnen sich in Sachen Kinderbetreuung und Freizeitaktivitäten unterstützen können.Abseits der Wissenschaft haben wir wohl alle die eine oder andere Anekdote für den "Schwangerschaftsvirus" unter FreundInnen ... Wer sich selbst davon anstecken lassen möchte, tut das wohl aus ganz individuellen Gründen. Ganz unabhängig davon: Eine gute Freundin, die eine durch Schwangerschaft und Elternsein begleitet, ist Gold wert. Ob mit Babybauch oder ohne.Mehr zum Thema Die ehrlichste und grandioseste Schwangerschafts-Ankündigung aller ZeitenEin Paar teilt ihr Glück mit einem Schwangerschaftstrailer.4 Gründe, warum wir eine beste Freundin brauchenHinter jeder erfolgreichen Frau steht eine beste Freundin. Denn niemand kann besser motivieren als sie.
    6 Dinge, die du wirklich über K.O.-Tropfen wissen solltest

    6 Dinge, die du wirklich über K.O.-Tropfen wissen solltest


    K.O.-Tropfen sind eine reale Gefahr für Frauen und Mädchen in Österreich. Auch österreichische Ex-Politiker tun gut daran, das nicht zu verharmlosen. K.O.-Tropfen sind eine reale Gefahr für Frauen und Mädchen in Österreich. Auch österreichische...

    K.O.-Tropfen sind eine reale Gefahr für Frauen und Mädchen in Österreich. Auch österreichische Ex-Politiker tun gut daran, das nicht zu verharmlosen. K.O.-Tropfen sind eine reale Gefahr für Frauen und Mädchen in Österreich. Auch österreichische Ex-Politiker tun gut daran, das nicht zu verharmlosen. Das politische Drama, das die österreichische Innenpolitik dieser Tage ist, geht nicht ohne frauenfeindliche und herabwürdige Aussagen. Johann Gudenus sieht sich im Ibiza-Video als "willkommenes und willfähriges Opfer", das man "womöglich zusätzlich mit K.O.-Tropfen oder ähnlichen Substanzen und Drogen" gefügig gemacht habe. Der von allen Funktionen zurückgetretene, ehemalige FPÖ-Politiker verhöhnt so all jene, die tatsächlich und gegen ihren Willen Opfer der flüssigen Drogen wurden: Eine siebenstündige Unterhaltung in einer Fremdsprache und ein paar pantomimische Einlagen sind unter dem Einfluss von K.O.-Tropfen nämlich nicht möglich.Für Frauen und Mädchen ist die Gefahr tatsächlich real. Im Jahr 2015 wurden 54 Vergewaltigungsfälle aktenkundig, in denen die Täter ihre Opfer ohne deren Wissen unter Drogen gesetzt hatten. 2014 waren es acht, 2013 nur ein Fall. Die Bereitschaft sexueller Gewalttäter, ihre Opfer mit Drogen gefügig zu machen, steigt also an. Was du wissen musst:6 Fakten, die du wirklich über K.O.-Tropfen wissen solltest1. K.O.-Tropfen sind nicht "diese eine einzige Droge"Was wir übergreifend als "K.O.-Tropfen" kennen, kann eine von vielen Substanzen sein. Im Allgemeinen handelt es sich um flüssige Drogen, die in geringer Dosis stimulierend und enthemmend, in höheren Dosen betäubend und einschläfernd wirken. Die Tropfen sind farb- und geruchlos, schmecken salzig bis seifig, sind jedoch in Mixgetränken kaum wahrnehmbar.Am häufigsten wird so genanntes "Liquid Ecstasy" verwendet, das auf GHB oder GBL basiert. Die Gamma-Hydroybuttersäure (GHB) ist eine Droge, die dem Betäubungsmittelgesetz untertliegt. Sie hat einen salzigen bis seifigen Geschmack. Gamma-Butyrolacton (GBL) wandelt sich im Körper eigenständig fast 1:1 in GHB um, unterliegt aber nicht dem Betäubungsmittelgesetz, sonderm dem Neue Psychoaktive Substanzen Gesetz (NPSG). Es kommt hauptsächlich als Lösungsmitel in der Industrie zum Einsatz. In der Regel ist es flüssig und farblos, riecht unangenehm und schwach lösungsmittelartig, aber nicht beißend.Außerdem verwenden Täter auch Ketamin, Benzodiazepine und viele weitere Medikamente.2. Achte auf erste AnzeichenNach Einnahme der K.O.-Tropfen werden die Opfer zunächst willenlos und leicht manipulierbar. Danach folgen Übelkeit und Schwindel. Je nach Dosierung ist die Bewegungs- und Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Zunächst können die Tropfen euphorisierend wirken, doch in hoher Dosierung können sie zu einem tiefen, komaartigen Schlaf und sogar zum Tod führen. Der "willenlose Dämmerzustand" ähnelt dem eines schweren Alkoholrausches. Erinnerungslücken bis hin zur Amnesie treten außerdem auf.3. Meistens gibt es erst später GewissheitDass da wirklich K.O.-Tropfen im Getränk waren, wird Betroffen meist erst im Nachhinein bewusst. Sie erwachen daheim oder an einem fremden Ort und wissen nicht, wie sie dorthin gekommen sind. Opfer fühlen sich, als wären sie extrem verkatert, sie fühlen sich matt. Noch länger können sie unter körperlichen Beschwerden wie Erbrechen, Kopfschmerzen oder Schwindel leiden.4. Erinnern kannst du dich trotzdem an wenigBetroffene wissen oft nicht, was ihnen geschehen ist. Sie können sich nicht erinnern, ob oder in welcher Form und von wem ihnen möglicherweise Gewalt angetan wurde. Häufig gibt es nur ein vages Gefühl, dass es zu einem sexuellen Übergriff oder zu einer Vergewaltigung gekommen ist. Gerade in solchen Fällen ist Beratung (zum Beispiel beim Frauennotruf) extrem wichtig - auch wenn man sich unsicher ist, was wirklich passiert ist.5. Darum: Vorher aufpassen ist wichtigDie Regeln sind bekannt, und sie gelten leider nach wie vor: Lass dein Getränk nicht unbeaufsichtigt stehen. Mach mit FreundInnen aus, dass ihr gegenseitig auf eure Getränke aufpasst. Nimm keine offenen Getränke an, und Getränkeeinladungen nur dann, wenn du den Weg des Glases mitverfolgen kannst. Und aufpassen - die TäterInnen müssen keine Fremden sein!6: ... und hör auf deinen Instinkt!Wenn du dich auf einer Party unwohl fühlst, wende dich an eine Freundin, informiere sie oder verlasse das Lokal oder die Party am besten. Alleine zu gehen ist jedoch gefährlich, da die Täter oft draußen vor dem Lokal als Hilfe anbietende Personen bereits auf die beeinträchtigte Person warten und ihnen anbieten, sich bei ihnen auszuruhen oder sich um sie zu kümmern. Wenn du glaubst, dass dir K.O.-Tropfen verabreicht wurden, handle schnell (Polizei 133, Rettung 144) und ohne Scham, bevor die volle Wirkung einsetzt. Wichtig: Auch wenn du die verbotenen Substanzen freiwillig eingenommen haben, machen sich Personen, die diesen Zustand ausnutzen, strafbar!Die Kampagne "Mich kriegst du nicht K.O." des Frauenservice (MA 57) klärt darüber auf, was K.O. Tropfen sind, wie du dich davor schützen kannst und was du tun kannst. Im Notfall kannst du dich immer an den Frauennotruf unter 01 71 71 9 oder die Frauenhelpline 0800 222 555 wendenStrache auf Ibiza: Er wollte doch nur flirtenStraches Rücktrittsrede kam über sexistische Muster und Schuldzuweisungen nicht hinaus.#ibizagate: Ein Polit-Skandal in Memes, Tweets und Analysen Die österreichische Twitteria lässt sich von Märtyrer-Rhetorik, Schweige-Strategie und falscher Reue nicht lumpen.
    WIENERIN schaut Game of Thrones: Eisern schlecht bis zum Ende

    WIENERIN schaut Game of Thrones: Eisern schlecht bis zum Ende


    Warum auch die letzte Folge die finale Staffel "Game of Thrones" nicht mehr retten konnte: Ein Drama in zu wenig Akten. Es ist ja so: In der WIENERIN Onlineredaktion sitzen Zwei, die sind ziemlich vertraut mit dem ganzen Firlefanz auf Planetos. Zum...

    Warum auch die letzte Folge die finale Staffel "Game of Thrones" nicht mehr retten konnte: Ein Drama in zu wenig Akten. Es ist ja so: In der WIENERIN Onlineredaktion sitzen Zwei, die sind ziemlich vertraut mit dem ganzen Firlefanz auf Planetos. Zum allerletzten Mal saßen sie diesen Montag vorm Fernseher und schauten die finale Folge der letzten Staffel "Game of Thrones": "The Iron Throne" +++SPOILER SPOILER HIER IST ALLES VOLLER SPOILER+++© PR Bilder / HBOEs war eh okay. Irgendwie beruhigend, mit ein bisschen Closure und der Befriedigung eines nicht sehr ausgeprägten Interesses. Als würde man auf Wikipedia die Inhaltsangabe eines Films lesen, den man eigentlich schauen wollte, aber dann kam halt das Leben und irgendwas auf Netflix dazwischen.Nein, das war keine finale Folge eines einzigartigen Serienepos. Das war die schlecht geschnittene Zusammenfassung einer ganzen finalen Staffel. Serienmacher David Benioff und D.B. Weiss sind in ihrer Eile mit "The Iron Throne" über die eigenen Füße gestolpert – und konnten nicht mal damit eine besonders innige Emotion erzeugen. Die letzte Episode hat die mit Abstand schlechtesten Bewertungen der gesamten Serie. Knapp eineinhalb Millionen Fans haben inzwischen eine Petition unterzeichnet, die die Neuverfilmung der ganzen achten Staffel fordert. Warum sie damit Recht haben könnten:Das Rad dreht sich viel zu schnellDas fiktive Universum, das George R. R. Martin mit "A Song of Ice and Fire" geschaffen hat, lebt vom politischen Realismus. Klärende Gespräche, einsichtige Menschen oder zufriedenstellende Kompromisse gibt es kaum. Nein, es herrschen der Eigennutz und das persönliche Motiv! J.R.R. Tolkins"Herr der Ringe"-Epos war für GRRM immer zu mittelalterlich in seiner Philosophie. Wenn der König ein guter Mann ist, dann wird auch das Königreich florieren, so die These. Das ist poetischer Unsinn und der hat keinen Platz auf Planetos. Auch deswegen fühlt sich "Game of Thrones" so frustrierend echt an - und ist letztlich auch packend.Realismus als Geschichte funktioniert aber nur, wenn er sorgsam aufgebaut ist. Wenn wir als ZuseherInnen die Motivationen der Charaktere verstehen. Wenn sich ihre Handlungen aus dem Kontext ergeben. "Show, don’t tell" heißt das im Fachjargon. Zeig mir, warum sich Daenerys Targaryen plötzlich in ihrem Größenwahn verliert, von der Retterin zur Herrscherin entwickelt. Benioff und Weiss machen das nicht mehr, seit ihnen ab der vierten Staffel das Quellenmaterial ausgegangen ist. Es wird nur noch (nach)erzählt, am liebsten in Gestalt von Tyrion Lannister. Er hält gleich zwei große Reden in der letzten Folge, mit beiden schreibt er das Schicksal von Westeros und erklärt, was wir fühlen sollten.Für mehr ist keine Zeit mehr, hier müssen epische Geschichten in unter zwei Stunden zum Abschluss gebracht werden. Deswegen entscheidet Jon Snow innerhalb von Minuten, Daenerys während eines innigen Kusses den Dolch ins Herz rammen. Deswegen stirbt sie daran sofort, anatomisch inkorrekt aber cinematographisch dramatisch tropft ihr das Blut aus der Nase. Deswegen fallen Entscheidungen über Königreich und Unabhängigkeit, über Erbfolge und Demokratie in Sekundenbruchteilen, als hätte keiner der Anwesenden eigenen Willen oder Ziele. Und deswegen fühlt sich das alles so leer und unbefriedigend an: Das Ziel alleine zählt eben nicht, wenn der Weg dahin nicht stimmt. via GIPHYDrei Staffeln hat Bran Starks Verwandlung zum Three Eyed Raven gebraucht. Damit das auch ja niemand vergisst, hat er seine neue Identität gebetsmühlenartig wiederholt. Bran ist nicht mehr Bran, Bran ist etwas anders, Bran fühlt und will nichts mehr. Und erklärt am Ende trotzdem überheblich und selbstzufrieden, dass er eh nur hier wäre, weil er jetzt König wird. Für Widerspruch oder in sich schlüssige Reaktionen der Handlungspersonen ist keine Zeit! Alle also einfach so: ¯\_(ツ)_/¯Bis auf die Queen of Sass, Sansa Stark, die emotionale Erpressung inzwischen verinnerlicht hat: „Ich liebe dich, kleiner Bruder, aber…“ Aber der Norden bleibt unabhängig! Auch das ist allen herzlich wurscht, weil keine Zeit. Hauptsache es wird keine Demokratie, lol. Dabei steht der "Föderalismus" seit Aegons Conquest auf recht wackeligen Füßen, weil Königreiche wie der Norden, Dorne und die Iron Islands (deren eigene Unabhängigkeit eigentlich schon in Staffel 6 beschlossen wurde, was Yara Greyjoy aber vergessen hat) stets ihre eigenen Kulturen und Traditionen bewahrt haben. Sie sind alle ein bisserl Vorarlberg. Ein unabhängiger Norden müsste zumindest auf Widerstand der Dornish und Ironborn stoßen. Aber wir haben dafür echt keine Zeit!Tyrion wird in diesem gehudelten „Eh schon wurscht“-Szenario natürlich Hand of the King. Das hat er für all die schlechten Ratschläge an Daenerys auch wirklich verdient. „He made many terrible mistakes”, erklärt King Bran. “He will spend the rest of his life fixing them.” Mit diesem Argument könnte man auch H.C. Strache wieder als Vizekanzler installieren.via GIPHYTote Königinnen, gebrochene MännerTragische Konsequenzen hat der große Showdown-Mord an Daenerys für die Männer nicht. Die Diktatorin muss sterben, ihre Berater wurschteln sich allesamt raus. Im unreflektierten Pflichtbewusstsein nehmen die Unsullied Jon zwar gefangen, richten ihn aber nicht hin. Es reicht ihnen, wenn er nicht zum König wird. Das kann ruhig sein Cousin, die magische Entität Bran übernehmen, der dafür im Beinahmen auf seine Lähmung reduziert wird. Nach der Scharade eines Great Councils ziehen Grey Worm und die Unsullied von dannen. Es ist unwahrscheinlich, dass ihre Nachkommen jemals kontrollieren werden, ob sich irgendwer an ihre Anweisungen gehalten hat. Ja, das war ein Eunuchenwitz. Acht Staffeln gehen nicht spurlos an einer vorüber.Jon, der Queenslayer, muss also für seine Sünde, die vielleicht eine Tugend war, wieder in die Nightswatch. Die Watcher on the Wall gibt es noch, obwohl ihr Daseinszweck schon vor zwei Folgen ausgelöscht worden ist. Weiss und Benioff als Tyrion Lannister sagen, man brauche halt einen Platz für die cripples, bastards and broken things. Für die Verbrecher und Versager. Die Wall ist also sowas wie die ehemalige Sträflingskolonie Australien. Und sie liegt im unabhängigen Norden! Das macht alles so viel Sinn.via GIPHYDuty, Love and DeathEin besseres Ende hätte das von Ser Brienne of Tarth als Lord Commander of the Kingsguard werden können. Das macht Sinn, das ist verdient. Ihre abschließende Soloszene ist aber Jaime Lannister gewidmet, dessen Geschichte sie in das White Book der Kingsguard einträgt. So endet Briennes Geschichte der Emanzipation in einer Erfüllungshilfe für einen Mann, der sie schrecklich behandelt hat. Wenigstens schlägt sie (vielleicht) im Akt der Rebellion das Buch zu, bevor die frische Tinte getrocknet ist. Das Ende der Liebe, der Anfang der Verpflichtung.via GIPHYAuch Sansa ist in der Verpflichtung angekommen. Königinnen und Könige kamen und starben, Sansa Stark hat sie alle überlebt. Hat sich jedem Menschen widersetzt, der eine Krone einfach so in Anspruch genommen hat. Als "Queen in the North" trägt sie schließlich selbst eine. Und wird fürderhin all jene in die Schranken weisen, die sich selbst überschätzen. "Uncle, please sit."via GIPHYAnd now our Watch has endedDas „Game of Thrones“ ist vorbei. Nicht als komplexe Imperialismuskritik, nicht als bitter-süßes Epos, sondern als seichte, fade und ein bisserl problematische Seifenoper ohne kritische Zwischentöne. Der Iron Throne existiert nicht mehr, der neue König braucht ihn aber eh nicht. Er sitzt ja im Rollstuhl. Alle sind, wo sie scheinbar hingehören - auch wenn der Weg dorthin, zumindest in der Serie, nicht ganz flüssig war. Alle Geschichten sind abgeschlossen, all die großen Momente waren da. Sie haben sich bloß nicht groß angefühlt. Und dann zieht der Bastardkönig in die Freiheit nördlich der Mauer, fast so wie es ein Rangertrupp der Nightswatch in der allerersten Szene der ersten Episode tat. Es endet, wie es anfängt: Und wir wissen immer noch nichts, Jon Snow.via GIPHYWIENERIN schaut Game of Thrones: Warum wir die Glocken nicht läuten hörten„The Bells“ hätte "Game of Thrones" beste Episode werden können - und blieb ein Stakkato substanzloser Enden. Ein Erklärungsversuch des Versagens:WIENERIN schaut Game of Thrones: Keine guten, nur noch schlechte Zeiten in WesterosFrauen, People of Color oder einfach nur die Regeln des eigenen Universums: Die vierte Folge der achten Staffel "Game of Thrones" macht alles kaputt.WIENERIN schaut Game of Thrones: Was von der langen Nacht übrig bliebSo schlecht war die dritte Folge der letzten Staffel von Game of Thrones: "The Long Night"WIENERIN schaut Game of Thrones: Der Breakfast-Club von WesterosIn der WIENERIN Redaktion sitzen Zwei, die sind ziemlich vertraut mit dem ganzen Firlefanz auf Planetos. Was sie zur letzten Staffel "Game of Thrones" zu sagen haben, liest du hier.WIENERIN schaut Game of Thrones: Seifenoper in WinterfellIn der WIENERIN Redaktion sitzen Zwei, die sind ziemlich vertraut mit dem ganzen Firlefanz auf Planetos. Was sie zur letzten Staffel "Game of Thrones" zu sagen haben, liest du hier.