Vorarlberg – VOL.AT

    Vorarlberg: Wie es mit dem Erne-Areal in Schlins weitergeht

    Vorarlberg: Wie es mit dem Erne-Areal in Schlins weitergeht


    Nachdem die Schlinser im Frühling 2018 die Möglichkeit hatten, in der offenen Planungswerkstatt ihre Ideen für die Nutzung des Erne-Areals zu diskutieren, hat die Gemeinde am Donnerstag  die weiteren Pläne vorgestellt. Ein Experten-Team aus den...

    Nachdem die Schlinser im Frühling 2018 die Möglichkeit hatten, in der offenen Planungswerkstatt ihre Ideen für die Nutzung des Erne-Areals zu diskutieren, hat die Gemeinde am Donnerstag  die weiteren Pläne vorgestellt. Ein Experten-Team aus den Bereichen Raum- und Verkehrsplanung, Wasserwirtschaft und Landschaftsgestaltung begutachtete dabei die eingebrachten Ideen der Bürger. Dieses wurde nun zu einem konkreten Rahmenplan weiterentwickelt und den Schlinsern bei der Informationsveranstaltung vorgestellt. Derzeit befindet sich die Gemeinde noch in Verhandlungen mit der Eigentümerin des Grundstücks, der Erne Fittings GmbH. “Die Gesprächsbasis mit Erne ist sehr positiv und wir ziehen alle am selben Strang”, betont Bürgermeisterin Gabi Mähr.

    2,3 Hektar Fläche werden frei

    Derzeit betreibt Erne Fittings zwei Werke in Schlins – das Areal “Josef-Erne-Straße” im Betriebsgebiet und das Erne-Areal im Ortskern. Um die gesamte Verwaltung und die Produktion an einem Ort zusammenzufassen, wird Erne Fittings die beiden Standorte bis Ende 2020 am Standort in der Josef-Erne-Straße zusammenlegen. Damit wird eine 2,3 Hektar große Fläche im Ortskern frei.

    (Red.)

    Urban und modern: E-Scooter mieten in Lustenau

    Urban und modern: E-Scooter mieten in Lustenau


    Bürgermeister Kurt Fischer bestätigte im VOL.AT-Telefoninterview: In Lustenau kann man ab Ende Juni Scooter mieten. Diese können, wie etwa in Wien oder Innsbruck, per App gebucht werden. Man kennt sie sonst nur aus Großstädten wie Wien: Sogenannte...

    Bürgermeister Kurt Fischer bestätigte im VOL.AT-Telefoninterview: In Lustenau kann man ab Ende Juni Scooter mieten. Diese können, wie etwa in Wien oder Innsbruck, per App gebucht werden.

    Man kennt sie sonst nur aus Großstädten wie Wien: Sogenannte E-Roller oder E-Scooter. Lustenau könnte bald die erste Gemeinde in Vorarlberg werden, die die modernen urbanen Verkehrsmittel anbietet. “Es ist ganz frisch”, bestätigt Bürgermeister Kurt Fischer im VOL.AT-Telefoninterview. “Wir bekommen jetzt zuerst einmal ein Angebot.” Zum Start sollen fünf Fahrzeuge angeschafft werden. Die Mietkonditionen stehen noch nicht fest, zuerst wolle man erste Erfahrungen sammeln. Man komme gerade von einem Testtermin, ab Ende Juni sollen sie im Zentrum zur Verfügung stehen.

    System wie in Großstädten

    “Das System ist das selbe, wie man es von Großstädten kennt”, schildert Fischer die Idee. Man wird die Fahrzeuge ausleihen und – wie in Wien und Innsbruck – ganz einfach per App buchen können. Nicht nur das System, auch der Partner wird der selbe wie in den beiden Städten sein. Lustenau macht sich durch die Anschaffung zum Vorreiter: “Im Ländle gibt es das bisher meines Wissens nach noch nicht”, so der Bürgermeister.

    Scooter Service von Tier

    14-Jähriger wütete beim Bregenzer Molo gegen Polizeibeamte

    14-Jähriger wütete beim Bregenzer Molo gegen Polizeibeamte


    Der amtsbekannte und wohnsitzlose Jugendliche trat gegen die Polizisten, bespuckte, kratzte und biss sie. Danach randalierte er im Polizeiauto weiter.  Am Donnerstag gegen 17.20 Uhr wurde die Polizei zu einer Rauferei in der Seepromenade am Molo in...

    Der amtsbekannte und wohnsitzlose Jugendliche trat gegen die Polizisten, bespuckte, kratzte und biss sie. Danach randalierte er im Polizeiauto weiter. 

    Am Donnerstag gegen 17.20 Uhr wurde die Polizei zu einer Rauferei in der Seepromenade am Molo in Bregenz gerufen. Bei der Sachverhalts-Aufnahme konnte festgestellt werden, dass gegen das 14-jährige männliche Opfer der Schlägerei eine Festnahme-Anordnung der Staatsanwaltschaft besteht.

    Die Polizisten nahmen daraufhin den Jugendlichen fest, worauf sich der 14-Jährige aktiv und vehement gegen die Anhaltung wehrte. Er trat gegen die Beamten, bespuckte, kratzte und biss sie.

    Im Polizeiauto randalierte der Jugendliche weiter

    Nach der Fixierung des renitenten Jugendlichen trat er im Polizeifahrzeug heftig gegen die Scheiben und biss in eine Einsatztasche. Bei der Festnahme des sehr aggressiven Burschen wurden drei Polizeibeamte durch Bisse und Kratzer am Arm unbestimmten Grades verletzt.

    Laut heutigem Polizeibericht der Landespolizeidirektion Vorarlberg wurde der amtsbekannte und wohnsitzlose Mann in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Er wird an die Staatsanwaltschaft angezeigt.

    (Red.)

    Flutlicht-Klage: Urteil zu Gunsten von Austria Lustenau

    Flutlicht-Klage: Urteil zu Gunsten von Austria Lustenau


    Im Planet Pure Stadion in Lustenau dürfen weiterhin Spiele bei Flutlicht stattfinden: Im Rechtsstreit zwischen Austria Lustenau, der Gemeinde und einer Anrainerin erging das Urteil am Landesgericht Feldkirch. Der Klage wurde nicht stattgegeben. Das...

    Im Planet Pure Stadion in Lustenau dürfen weiterhin Spiele bei Flutlicht stattfinden: Im Rechtsstreit zwischen Austria Lustenau, der Gemeinde und einer Anrainerin erging das Urteil am Landesgericht Feldkirch. Der Klage wurde nicht stattgegeben.

    Das Urteil wurde im Umfeld der Austria wie erwartet mit Freude aufgenommen. “Das ist im Sinne des Fußballs in Lustenau sehr erfreulich”, so Vorstandssprecher Bernd Bösch. Die Unklarheit in den letzten Monaten habe doch immer wieder für Verunsicherung gesorgt.

    “So ist der Betrieb einer derartigen Sportstätte regelmäßig ein wichtiger wirtschaftspolitischer und gesellschaftlicher Faktor für die umliegende Region. Auch an der Möglichkeit von Fernsehübertragungen der Spiele besteht ein erhebliches öffentliches Interesse und steigt mit solchen die Bekanntheit der Region in sportlicher wie in touristischer Hinsicht”, steht einer Aussendung der Austria Lustenau zufolge im Urteil.

    Allerdings sieht Bösch in dieser Sache keinen Sieger. “Gewonnen haben wir erst dann, wenn wir eine Lösung haben, mit der auch unsere Nachbarn gut leben können. Mit dem geplanten Ausbau des Planet Pure Stadions wird es möglich sein, hinsichtlich Lärm- und Lichtemissionen für unsere Nachbarn eine deutliche Verbesserung zu erreichen. Wir wollen keinen weiteren Konflikt, sondern einen möglichst breiten Konsens erarbeiten.”

    (red.)

    Begrünung "vergessen": Kritik an Meusburger in Lingenau

    Begrünung "vergessen": Kritik an Meusburger in Lingenau


    Lingenau – Weil die Firma Meusburger eigenen Angaben zufolge vergessen hat, das Dach einer neuen Halle zu begrünen, verhängte die Bezirkshauptmannschaft (BH) eine Strafe über das Unternehmen. Für Kritiker ist diese Strafe nicht genug, sie...

    Lingenau – Weil die Firma Meusburger eigenen Angaben zufolge vergessen hat, das Dach einer neuen Halle zu begrünen, verhängte die Bezirkshauptmannschaft (BH) eine Strafe über das Unternehmen. Für Kritiker ist diese Strafe nicht genug, sie befürchten eine Willkürherrschaft.Naturschutzanwältin Katharina Lins glaubt nicht, dass das Unternehmen die Begrünung vergessen hat. “Das halte ich für extrem unwahrscheinlich, um nicht zu sagen: unglaubwürdig”, wird Lins in einem Bericht des ORF Vorarlberg zitiert. Doch nicht nur die Naturschutzanwältin, auch Landesvolksanwalt Florian Bachmayr-Heyda bemängelt die Vorgehensweise. Auch die BH steht in der Kritik: Laut Bachmayr-Heyda hätte es die Behörde einfach bei der Strafe belassen und nicht darauf bestanden, dass das Dach nachträglich begrünt wird.

    Bachmayr-Heyda kann nicht nachvollziehen, wie die BH zu ihrer Entscheidung entgegen der Sachverständigen kam und empfindet das Verhalten der Behörde als willkürlich. Naturschutzrechtliche Auflagen würden so zur bloßen Bagatelle. “Meusburger hat bloß 14.000 Euro gezahlt und hat die Auflage weggekriegt”, stellt der Landesvolksanwalt fest.

    (red.)

    Autoverkehr bremst Vorarlbergs Energieeinsparungsbemühungen

    Autoverkehr bremst Vorarlbergs Energieeinsparungsbemühungen


    Der Endenergieverbrauch Vorarlbergs ist von 2002 bis 2017 trotz wachsender Wirtschaft und Bevölkerung nur um 2,7 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Energie- und Monitoringbericht des Landes hervor. Das gesteckte Ziel, den Endenergieverbrauch...

    Der Endenergieverbrauch Vorarlbergs ist von 2002 bis 2017 trotz wachsender Wirtschaft und Bevölkerung nur um 2,7 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Energie- und Monitoringbericht des Landes hervor. Das gesteckte Ziel, den Endenergieverbrauch absolut zu reduzieren, erfordere “zusätzliche Anstrengungen”, so Landesrat Christian Gantner (ÖVP).

    Bregenz. Von dem angestrebten Ziel des Landes in seinem bis 2050 angelegten “Energieautonomie”-Konzept ist man damit aber weiter weit entfernt, denn dieses sieht bis 2020 eine Senkung des Energieverbrauchs um 15 Prozent gegenüber 2005 vor. Das Land sieht sich dennoch auf gutem Weg. “Beim Ausbau erneuerbarer Energien und bei der Senkung des CO2-Ausstoßes sind die Etappenziele der Energieautonomie möglich. Beim Gesamtenergieverbrauch ist eine Stabilisierung gelungen”, so Landesrat Gantner.

    Ziele im Bereich Mobilität verpasst

    Im Berichtszeitraum stieg die Zahl der neu zugelassenen Pkw um 24 Prozent, das Bruttoregionalprodukt legte um 51 Prozent zu. Durch Effizienz- und Einsparmaßnahmen habe man den Endenergieverbrauch pro 1.000 Euro des Bruttoregionalprodukts von 914 Kilowattstunden (kWh) im Jahr 2005 auf 620 kWh im Jahr 2017 gesenkt, also um 32 Prozent. Unterm Strich blieb aber eine Steigerung des Endenergieverbrauchs um 2,7 Prozent. Auch die CO2-Emissionen seit 2005 sanken, allerdings lagen sie um 2,4 Prozent über dem Ziel, das eine CO2-Reduktion von 18 Prozent bis 2020 vorsieht.

    Verpasst wurden die Ziele auch im Bereich Mobilität. Zwar war Vorarlberg 2018 mit einem E-Auto-Anteil von 2,8 Prozent österreichweit Spitze und erfreut sich steigender Passagierzahlen bei den Öffis und eines hohen Radfahreranteils, doch der Energieverbrauch im Verkehr stieg von 2005 bis 2017 um 15,4 Prozent, der CO2-Ausstoß um 11,2 Prozent. Vorarlberg will bis 2030 33 Prozent der Autos und 90 Prozent der Busse emissionsarm betreiben, vor allem mit Elektromotoren.

    Gebäudewärme positiv entwickelt

    Positiv entwickelte sich dagegen der Sektor Gebäudewärme. Hier nahmen die CO2-Emissionen von 2005 bis 2017 um 28 Prozent ab, fossile Energieträger habe man dank Gebäudesanierungsmaßnahmen zurückgedrängt. Erfüllt wurden die Ziele beim Energieverbrauch von Industrie und Gewerbe. Angesichts des Produktionsindexanstiegs um 41 Prozent seit 2005 hätte dem Bereich eine Zunahme des Energieverbrauchs von 15,8 Prozent zugestanden, der Wert sei um 10,1 Prozent unterschritten worden. Dennoch stieg der Energieverbrauch in der Industrie von 2.185 auf 2.406 Gigawattstunden an. Der Ölverbrauch in den Industrieanlagen nahm um rund zwei Drittel ab, der CO2-Ausstoß um 4,6 Prozent.

    (APA)

    Kleinkind erkrankt: Masern-Fall in Dornbirn bestätigt

    Kleinkind erkrankt: Masern-Fall in Dornbirn bestätigt


    Ein Kleinkind im Alter von weniger als einem Jahr hat sich in Vorarlberg mit Masern infiziert. Die Erkrankung sei durch einen Bluttest nachgewiesen worden, bestätigte Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher gegenüber der APA. Wo das Kind sich mit dem...

    Ein Kleinkind im Alter von weniger als einem Jahr hat sich in Vorarlberg mit Masern infiziert. Die Erkrankung sei durch einen Bluttest nachgewiesen worden, bestätigte Landessanitätsdirektor Wolfgang Grabher gegenüber der APA. Wo das Kind sich mit dem Masernvirus angesteckt hat, ist unklar, deshalb wurden über 100 Personen verständigt, die mit dem Kleinkind Kontakt hatten.Bregenz. Die nachgewiesene Erkrankung des Kleinkinds ist der zweite bestätigte Masernfall in Vorarlberg in diesem Jahr. Kinder in diesem jungen Alter können noch nicht geimpft werden. “Dem Kind geht es wieder gut, es ist mittlerweile aus der stationären Behandlung entlassen worden”, sagte Grabher. Schwierigkeiten bereitete die Maserninfektion insofern, als sie zunächst nicht als solche erkennbar war. Laut Grabher war das Kind aus dem Bezirk Dornbirn atypisch an Masern erkrankt. “Es hat nicht den typischen Masern-Ausschlag gezeigt”, so der Landessanitätsdirektor.

    Weil zunächst kein Masern-Verdacht bestand, suchten die Eltern mit ihrem Kind – das in dieser Zeit andere Personen anstecken konnte – mehrere Ärzte und Spitalambulanzen auf. Dabei hätten mehr als 100 weitere Personen angesteckt werden können, sagte Grabher. Es sei jedoch möglich gewesen, mit allen diesen Personen in Kontakt zu treten. Wer die Masern-Immunität nicht mittels Impfpass nachweisen konnte, musste zum Bluttest. “Die Ergebnisse trudeln fortlaufend ein”, erklärte der Landessanitätsdirektor. Bis jetzt liege keine weitere Erkrankung vor.

    (APA)

    Regierungskrise: Wallner fordert Stabilität statt Chaos

    Regierungskrise: Wallner fordert Stabilität statt Chaos


    Nachdem dem politischen Erdbeben, das die Veröffentlichung des Ibiza-Videos am Wochenende in Österreich auslöste, plädiert Landeshauptmann Markus Wallner für Stabilität. Wallner traf am Freitag den Bundeskanzler im Zuge der...

    Nachdem dem politischen Erdbeben, das die Veröffentlichung des Ibiza-Videos am Wochenende in Österreich auslöste, plädiert Landeshauptmann Markus Wallner für Stabilität. Wallner traf am Freitag den Bundeskanzler im Zuge der Landeshauptleute-Konferenz. Hauptthema war dabei die Entwicklungen nach dem Ibiza-Gate.

    Die Lage sei angespannt, so Wallner im VOL.AT-Interview. Vor allem deshalb, weil am Montag die Diskussion ansteht, ob es zu einem Misstrauensantrag gegenüber dem Bundeskanzler kommt. Damit könne eine ordentliche Krise herbeigeführt werden. “Ich bin sehr dafür, dass wir alles unternehmen, um das abzuwenden”, sagte Wallner im Gespräch. Eine Gesprächsbereitschaft über die Parteigrenzen hinaus sei dabei das Wichtigste.

    Die Gespräche zwischen den Landeshauptleuten und dem Bundeskanzler seien gut verlaufen. Ein eindeutiges Ergebnis gebe es aber nicht, weil “insbesondere die SPÖ- Landeshauptleute auf ihrer Seite in ihrer eigenen Partei einen sehr hohen Gesprächsbedarf haben, wie sie sich am Montag wirklich verhalten.”

    “Lassen uns nicht aus der Bahn bringen”

    Für Wallner ist entscheidend, dass eine “vernünftige” Übergangsregierung kommt, alles andere könne ziemlich rasch auch zu Instabilität und Chaos führen. Eine Absetzung des Kanzlers würde laut Wallner weder den Gemeinden, dem Land oder der Republik nützen.

    “Für Vorarlberg kann ich sagen: Wir lassen uns natürlich nicht aus der Bahn bringen. In Vorarlberg wird die Regierungsarbeit ruhig, gelassen und konsequent fortgesetzt. Wenn es zu Krisensituationen kommt, werden wir auch diese meistern”, so der Landeshauptmann.

    Landeshauptleute bei Kurz

    (Red.)

    Hubert Lenz wird Generalvikar der Diözese Feldkirch

    Hubert Lenz wird Generalvikar der Diözese Feldkirch


    Die Diözese Feldkirch erhält einen neuen Generalvikar. Hubert Lenz, bisher Gemeindepfarrer in Hard, wird Rudolf Bischof in das Kirchenamt nachfolgen. Bischof trete zum 31. August in den Ruhestand, so Bischof Benno Elbs am Freitag bei der Vorstellung...

    Die Diözese Feldkirch erhält einen neuen Generalvikar. Hubert Lenz, bisher Gemeindepfarrer in Hard, wird Rudolf Bischof in das Kirchenamt nachfolgen. Bischof trete zum 31. August in den Ruhestand, so Bischof Benno Elbs am Freitag bei der Vorstellung des Nachfolgers. Lenz sei “tief im Glauben verwurzelt und bei den Menschen zu Hause”, so Elbs über seinen künftigen Stellvertreter.

    Phase des Umbruchs

    Beides werde er für die kommenden Herausforderungen brauchen, erklärte der Bischof. “Als Kirche befinden wir uns im Moment in einer Phase des Umbruchs. In solchen Situationen braucht es eine hohe Aufmerksamkeit für das Gemeinsame, aber auch ein offenes Ohr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Menschen in unserem Land”, so Elbs. Der erfahrene Seelsorger wird sein neues Amt mit Beginn des Arbeitsjahres antreten.

    Lenz erklärte, ihm sei es ein großes Anliegen, die Laien und ihre Mitverantwortung in der Kirche zu stärken. “Vor allem wünsche ich mir, dass Frauen mehr Verantwortung in der Kirche bekommen”, so der designierte Generalvikar. Er wolle einen Beitrag leisten, “dass wir als Katholische Kirche in Vorarlberg in eine gute Zukunft gehen können”, so der künftige Bischof-Stellvertreter.

    In Höchst aufgewachsen

    Lenz wurde 1965 geboren, wuchs in Höchst (Bezirk Bregenz) auf. Nach der Matura am Bundesgymnasium Bregenz Blumenstraße trat er 1983 ins Priesterseminar Innsbruck ein. Nach seinem Theologiestudium in Innsbruck und Jerusalem und seinem Pastoralpraktikum in Feldkirch-Tosters wurde er 1989 in Innsbruck zum Diakon und 1990 zum Priester geweiht. Bis 1995 war er Kaplan in Dornbirn-Hatlerdorf, um anschließend sein Liturgie-Doktoratsstudium in Innsbruck abzuschließen.

    Ab 1998 war Lenz als Pfarrer in Nenzing (Bezirk Bludenz) tätig, ab 2003 war er Dekan des Dekanats Walgau/Walsertal. Seit 2013 ist Lenz Pfarrer in Hard, er ist zudem Mitglied der Liturgischen Kommission Österreichs und Leiter des Diözesanen Arbeitskreises für Liturgie. Er gilt daher als mit den diözesanen Verwaltungs- und Organisationsstrukturen bestens vertraut.

    Chef, Stütze und Motivator

    Bischof Elbs dankte Rudolf Bischof, Pfarrer des Feldkircher Doms St. Nikolaus, für “den guten Weg, den wir in den letzten sechs Jahren gemeinsam für die Menschen gegangen sind”. Er sei vielen Mitarbeitern “Chef, Stütze und Motivator” gewesen, so Elbs. Schon bei seiner Ernennung 2013 hatte Bischof erklärt, er werde “das nicht ewig machen, aber für einige Jahre werde ich einsteigen”. Rudolf Bischof wurde 1942 in Bezau (Bregenzerwald) geboren und ist seit 1967 Priester. Er wirkte zunächst in Frastanz (Bezirk Feldkirch) und Lustenau. Zwischen 1987 und 1996 stand Bischof dem Innsbrucker Priesterseminar als Regens vor, seit 1996 leitet er die Dompfarre St. Nikolaus. Im Dezember 2011 wurde er zum Ständigen Stellvertreter von Diözesanadministrator Elbs.

    Was macht ein Generalvikar?

    Der Generalvikar ist der persönliche Stellvertreter des Bischofs in allen Verwaltungsaufgaben und handelt in dessen Auftrag und mit gleicher Vollmacht. Deshalb wird er gerne als das „alter ego“, das andere Ich, des Diözesanbischofs bezeichnet.

    (Red.)

    Tödliche Messerstecherei in Dornbirn: Polizei sucht diesen Mann

    Tödliche Messerstecherei in Dornbirn: Polizei sucht diesen Mann


    Die Vorarlberger Polizei hat in Zusammenhang mit der Ermordung eines 27-Jährigen in Dornbirn Ende April nun einen Verdächtigen ermittelt. Der Mann soll sein Opfer im Bereich des Bahnhofs Dornbirn-Haselstauden bei einem Streit im Zuge eines...

    Die Vorarlberger Polizei hat in Zusammenhang mit der Ermordung eines 27-Jährigen in Dornbirn Ende April nun einen Verdächtigen ermittelt. Der Mann soll sein Opfer im Bereich des Bahnhofs Dornbirn-Haselstauden bei einem Streit im Zuge eines Drogengeschäfts getötet haben und danach per Bus und Bahn geflüchtet sein. Die Exekutive veröffentlichte am Freitag ein Fahndungsfoto und bat um Mithilfe.Bregenz. Der unbekannte Mann sei 20 bis 30 Jahre alt und stamme mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Großraum Serbien, so die Polizei. Er ist 1,80 Meter groß und schlank, hat einen dunklen Teint und kurze braune Haare sowie ebenfalls braune Augen. Er habe auffallend buschige, über der Nase zusammengewachsene Augenbrauen und spitze Eckzähne.

    Bekleidet war er mit einem olivgrünen Parka mit Kapuze und braunen Trekkingschuhen. Er trug zum Tatzeitpunkt einen Rucksack bei sich und eine dunkle Schildkappe. Der Unbekannte dürfte sich seit etwa Jänner 2019 in Vorarlberg aufgehalten haben und stand offenbar regelmäßig in Kontakt mit der örtlichen Drogenszene. Nach der Tat flüchtete der Unbekannte per Stadtbus und ÖBB-Regionalzug in Richtung Feldkirch.

    Sofortfahndung erfolglos

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürften der Täter und das spätere Opfer wohl am 26. April während eines Drogengeschäfts in Streit geraten sein. Dabei soll der Gesuchte dem 27-Jährigen mit einem “messerähnlichen Gegenstand” in den Bauch gestochen und ihn dadurch tödlich verletzt haben. Die Polizei wurde kurz nach 21.00 Uhr zum Tatort gerufen. Der 27-jährige Vorarlberger, der dem Drogenmilieu zugerechnet wird, verstarb nach Eintreffen der Polizei und des Notarztes noch an Ort und Stelle. Die Sofortfahndung blieb erfolglos.

    Hinweise und jegliche Angaben zur gesuchten Person sind an das Landeskriminalamt Vorarlberg (+43(0)59133 80 3333) oder an jede österreichische Polizeidienststelle erbeten. Eine vertrauliche Behandlung der Hinweise werde zugesichert, hieß es.

    Das wusste die Polizei kurz nach der Tat

    (Red.)

    Fridays For Future: Live vom Schüler-Klimastreik in Bregenz

    Fridays For Future: Live vom Schüler-Klimastreik in Bregenz


    Am Freitagvormittag fand der zweite internationale Klimastreik im Ländle statt: Die Regionalgruppe von Fridays For Future marschierte vom Bahnhof zum Landhaus. VOL.AT berichtete live. “System Change not Climate Change”, das ist das Motto des...

    Am Freitagvormittag fand der zweite internationale Klimastreik im Ländle statt: Die Regionalgruppe von Fridays For Future marschierte vom Bahnhof zum Landhaus. VOL.AT berichtete live.

    “System Change not Climate Change”, das ist das Motto des Klimastreiks in Bregenz. Die Teilnehmer machen auf die drohende Klimakatastrophe aufmerksam und fordern ihr Recht auf eine Zukunft ein. Der heutige internationale Schulstreiks macht pünktlich zur EU-Wahl darauf aufmerksam, dass die Europawahl auch eine Klimawahl sei.

    Vorarlberg: Unterländer (46) in Wiederbetätigungsprozess freigesprochen

    Vorarlberg: Unterländer (46) in Wiederbetätigungsprozess freigesprochen


    Ein 46-jähriger Unterländer wurde am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch vom Vorwurf der nationalsozialistischen Wiederbetätigung freigesprochen, das Urteil ist nicht rechtskräftig.Wie der ORF Vorarlberg berichtet, hatte der Staatsanwalt dem...

    Ein 46-jähriger Unterländer wurde am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch vom Vorwurf der nationalsozialistischen Wiederbetätigung freigesprochen, das Urteil ist nicht rechtskräftig.Wie der ORF Vorarlberg berichtet, hatte der Staatsanwalt dem 46-Jährigen vorgeworfen, er habe bereits vor gut vier Jahren einem in der Zwischenzeit wegen Wiederbetätigung Verurteilten Gegenstände aus der NS-Zeit geschenkt, darunter ein Stahlhelm mit Hakenkreuz.

    Außerdem stand der Vorwurf im Raum, der Unterländer habe auf Whatsapp einschlägige Nachrichten und SS-Runen verschickt, beispielsweise den Spruch “Heil und Sieg und fette Beute”. Sein Verteidiger Clemens Achhammer argumentierte, dass das ein Zitat aus dem Film “Das Boot” sei. Außerdem verwende sein Mandant wegen seiner Vergangenheit als Berufssoldat mitunter eine “martialische Sprache”. Mit der Nazi-Gesinnung habe der Unterländer aber rein gar nichts am Hut, so Achhammer.

    (Red.)

    Industrie brachte Wohlstand nach Vorarlberg

    Industrie brachte Wohlstand nach Vorarlberg


    Vorarlbergs erfolgreiche Wirtschaftszahlen sind vor allem der Industrialisierung zu verdanken. Vorarlberg liegt mit seiner pro-Kopf-Wirtschaftsleistung unter den 276 Regionen in der EU auf Platz 24. Historisch entscheidend war die Baumwollindustrie und...

    Vorarlbergs erfolgreiche Wirtschaftszahlen sind vor allem der Industrialisierung zu verdanken.

    Vorarlberg liegt mit seiner pro-Kopf-Wirtschaftsleistung unter den 276 Regionen in der EU auf Platz 24. Historisch entscheidend war die Baumwollindustrie und die zunächst arme Landbevölkerung, berichtet der ORF Vorarlberg.

    Universitätsprofessor über die Industrialisierung


    Universitätsprofessor Franz Mathis spricht über die Industrialisierung und frühere Armut in Vorarlberg. Außerdem erklärt er die Parallelen zwischen der einstigen Industrialisierung und Digitalisierung heute.

    (Red.)

    Psychiaterbüro verwüstet, Polizisten verletzt

    Psychiaterbüro verwüstet, Polizisten verletzt


    Psychisch Kranker benimmt sich nun aber sehr gut, dennoch wird er zu Geld- und Haftstrafe verurteilt. von Christiane Eckert/VOL.AT Seit Geburt leidet der 22-Jährige an einer psychischen Behinderung. Er kann seine Impulse nicht kontrollieren, muss...

    Psychisch Kranker benimmt sich nun aber sehr gut, dennoch wird er zu Geld- und Haftstrafe verurteilt.

    von Christiane Eckert/VOL.AT

    Seit Geburt leidet der 22-Jährige an einer psychischen Behinderung. Er kann seine Impulse nicht kontrollieren, muss regelmäßig Medikamente einnehmen. Mit Alkohol oder Drogen hatte er nie etwas am Hut. Die Behinderung kann mal laut Gutachter nicht beheben, doch man kann den Mann „entschärfen“, das heißt, ihm mit entsprechender Kontrolle und Betreuung doch ein Leben in Freiheit mitsamt den dazugehörenden sozialen Kontakten ermöglichen. Dass es dabei Risiken gibt, ist Fakt. Doch seit längerer Zeit läuft alles optimal, somit kann es bleiben wie es ist, doch Strafe zahlen muss der junge Mann, und zwar 960 Euro. Dazu 2300 Euro Schadenswiedergutmachung. Vier Monate bedingt drohen als Rute im Fenster.

    Psychiater angegriffen

    Als der Psychiater, damals nicht Reinhard Haller, sondern ein Kollege, ein Gutachten erstellen sollte, geriet der junge Mann so in Zorn, dass er dem Mediziner Lampe, Glaskugel und sonstiges nachwarf. Getroffen hat zum Glück nur das Buch, das Büro wurde allerdings verwüstet. In einem Geschäft beschädigte der Angeklagte Elektrowaren, mit der Polizei geriet er in Streit und verletzte zwei Beamte leicht. Hält sich der Mann brav an die Weisungen des Gerichts, dass er Medikamente weiter nimmt, sich betreuen lässt und kooperativ bleibt, kann er in seiner speziellen Betreuungseinrichtung weiterleben wie bisher. Dort gefällt es ihm. Das Urteil ist rechtskräftig.

    Wallner: 1,50-Verordnung war Provokation von Kickl

    Wallner: 1,50-Verordnung war Provokation von Kickl


    Am Donnerstagabend hat der neue Innenminister Eckart Ratz die von seinem Vorgänger Herbert Kickl (FPÖ) kurz vor seiner Absetzung erlassene Verordnung zur Senkung des Stundenlohns für Asylwerber für gemeinnützige Tätigkeiten auf 1,50 Euro...

    Am Donnerstagabend hat der neue Innenminister Eckart Ratz die von seinem Vorgänger Herbert Kickl (FPÖ) kurz vor seiner Absetzung erlassene Verordnung zur Senkung des Stundenlohns für Asylwerber für gemeinnützige Tätigkeiten auf 1,50 Euro zurückgenommen. Wie Landeshauptmann Markus Wallner im VOL.AT-Interview mitteilte, findet er die Entscheidung von Ratz sehr gut: “Ich hatte ein harte Auseinandersetzung mit dem damaligen Innenminister Kickl, der unbedingt eine Reduzierung auf 1,50 Euro wollte. Ich habe das nie verstanden. Wir haben in Vorarlberg ein gut funktionierendes System.”

    “Ratz hat prompt reagiert”

    Und weiter: “Es war eigentlich klar, dass man diese Verordnung so nicht machen kann. Es war eine Provokation des Innenministers.” Wallner habe am Mittwoch mit Innenminister Ratz telefoniert und ihn gebeten, diese Verordnung zu überprüfen. “Ratz hat prompt reagiert, wie man es von einem Landsmann erwarten kann. Respekt, dass er gleich entschieden hat. Das zeigt Rückgrat und Haltung.”

    Markus Wallner ist morgen bei einer inoffziellen Landeshauptleutekonferenz bei Bundeskanzler Sebastian Kurz in Wien geladen.

    (Red.)

    VW-Bus in Feldkirch in Brand geraten

    VW-Bus in Feldkirch in Brand geraten


    Feldkirch – Am Donnerstag Nachmittag musste die Feuerwehr Giesingen einen brennenden VW-Campingbus löschen. Am Donnerstag, den 23.05.2019, gegen 17.15 Uhr meldete die RFL eine Rauchentwicklung bei einem Campingfahrzeug in Feldkirch. Durch vermutlich...

    Feldkirch – Am Donnerstag Nachmittag musste die Feuerwehr Giesingen einen brennenden VW-Campingbus löschen.

    Am Donnerstag, den 23.05.2019, gegen 17.15 Uhr meldete die RFL eine Rauchentwicklung bei einem Campingfahrzeug in Feldkirch. Durch vermutlich Selbstentzündung im hinteren Bereich des VW-Bus kam es zur Rauchentwicklung und dann zum Brand, der rasch von der FFW Gisingen gelöscht werden konnte.

    Eine zusätzlich im hinteren Bereich des VW-Bus angebrachte Batterie war vermutlich die Ursache. Im VW-Bus befand sich während des Brandes glücklicherweise keine Gasflasche. Das Fahrzeug wurde lediglich im hinteren Bereich, in welchem sich die Batterie befand, von dem Feuer beschädigt.

    Es wurden während des Brandes keine weiteren Objekte bzw. Personen gefährdet. Die Feuerwehr Gisingen war mit drei Fahrzeugen und 17 Männern im Einsatz.

    (Red.)

    Ländle ohne Ende: Hier feiert Vorarlberg dieses Wochenende

    Ländle ohne Ende: Hier feiert Vorarlberg dieses Wochenende


    Jeden Donnerstag für euch die coolsten Locations fürs Partywochenende.  • Go House • or • Go Home • Freitag ab 22 Uhr  im Rauch Club in Feldkirch Ragnarok • 24. Mai 2019 • Conrad Sohm Freitag ab 22 Uhr im Conrad Sohm in Dornbirn Better...

    Jeden Donnerstag für euch die coolsten Locations fürs Partywochenende.

    

    • Go House • or • Go Home •

    Freitag ab 22 Uhr  im Rauch Club in Feldkirch

    Ragnarok • 24. Mai 2019 • Conrad Sohm

    Freitag ab 22 Uhr im Conrad Sohm in Dornbirn

    Better Than Therapy #11 – NächteWieDiese

    Samstag ab 22 Uhr ·in der Otten Gravur in Hohenems

    XXL Mallorca Party │Tobee Live !

    Samstag ab 20 Uhr im Tennis Event Center in Hohenems

    BEAT IT UP – All Styles

    Samstag ab 22 Uhr in der Vabrik in Röthis

    Hatler Dorf Fäscht

    Samstag und Sonntag ab 14 Uhr

    Um am Gewinnspiel teilzunehmen, einfach den Facebook-Beitrag kommentieren.

    VOL.AT wünscht allen einen schönen Start ins Wochenende.

     

    Daniel Golz is in the house #Friseurvlogger

    Daniel Golz is in the house #Friseurvlogger


    Mit viel Humor, Geschichten aus dem Friseur-Alltag und jede Menge Fachwissen begeisterte Daniel Golz in der Kulturbühne AMBACH. Am Abend des 20. Mai versammelten sich über 400 FriseurInnen, StylistInnen und Auszubildende in Götzis, um den...

    Mit viel Humor, Geschichten aus dem Friseur-Alltag und jede Menge Fachwissen begeisterte Daniel Golz in der Kulturbühne AMBACH.

    Am Abend des 20. Mai versammelten sich über 400 FriseurInnen, StylistInnen und Auszubildende in Götzis, um den sympathischen deutschen Friseur live zu erleben.

    Daniel Golz ist momentan der angesagteste Friseurvlogger im deutschsprachigen Raum. Ob in seinen unzähligen Videos, im Friseursalon oder auf der Bühne – das Nordlicht verzaubert die Menschen. Auch das Ländle wurde vom Hype rund um Daniel Golz erfasst und erlag in Götzis seinem Charme: „Es war super.“, „Ich habe viel gelernt.“ oder „Super gsi!“ waren die Rückmeldungen des Abends. Auch Landesinnungsmeister Günther Plaickner war zufrieden mit dem Abend: „Der Saal ist voll und es war die ganze Zeit über sehr ruhig, was Aufmerksamkeit bedeutet und das ist das Beste überhaupt. Ich habe nur Komplimente gehört, was großartig war.“

    Während der fast drei-stündigen Show präsentierte der leidenschaftliche Friseur nicht nur die neuen Trends rund um Haarfarbe und -schnitte, sondern betonte auch die Wichtigkeit der sozialen Medien wie Facebook und Instagram. Die neuesten Färbetechniken und Stylings demonstrierte er unter anderem an sieben Modellen, welche er tagsüber umgestylt hat. Um ein besseres Bild zu bekommen, konnte man nach der Show die sieben Frisuren genauer unter die Lupe nehmen und die Anleitungen für die Färbetechniken abfotografieren. Wie schnell und einfach man aus einem Modell mindestens drei Beiträge für Social Media machen kann und wie man diese am Besten präsentiert, zeigte er ebenfalls vor. Zum Abschluss war Selfie-Time angesagt: Er nahm sich viel Zeit für seine Fans und jede Menge Selfies wurden gemacht.

    Daniel Golz ist Friseur mit Leib und Seele und möchte sein Wissen und seine Begeisterung auch weitergeben, dies stellte er an diesem Abend eindeutig unter Beweis. Und auch, dass die Menschen nicht einfach zum Friseur gehen, sondern dass sie wegen den Friseuren dorthin gehen, war eine der Messages des Abends.

    #vorarlberghatstyle: Für Interessierte gibt es auf der Webseite der Vorarlberger Friseure vorarlberg-hat-style.at weitere Informationen rund um die Friseur-Lehre in Vorarlberg und andere spannende Themen des Friseurberufs. NEXT UP: Ein Interview mit dem deutschen Friseurvlogger folgt in Kürze.

    (© Nadine Schnetzer, vpuls360)

    „SchülerInnenparlamentarier setzen wichtige Impulse!“

    „SchülerInnenparlamentarier setzen wichtige Impulse!“


    Umweltschutz, gesunde Ernährung und Digitalisierung, aber auch Fake News und Diskriminierung: 73 Schülervertreterinnen und -vertreter diskutierten am Donnerstag bei der zweiten Sitzung des Vorarlberger SchülerInnenparlaments (SiP) im Schuljahr...

    Umweltschutz, gesunde Ernährung und Digitalisierung, aber auch Fake News und Diskriminierung: 73 Schülervertreterinnen und -vertreter diskutierten am Donnerstag bei der zweiten Sitzung des Vorarlberger SchülerInnenparlaments (SiP) im Schuljahr 2018/2019 anhand von insgesamt 27 Anträgen ein breites Themenspektrum. Landtagspräsident Harald Sonderegger und Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink begrüßten die Jugendlichen im Plenarsaal des Landtags und lobten ihren wertvollen Einsatz.

    Einmal im Semester tagen die Schülervertreterinnen und -vertreter im Plenarsaal des Vorarlberger Landtags: Die Jugendlichen diskutieren in diesem Rahmen anhand von Anträgen Belange, die alle Schülerinnen und Schüler Vorarlbergs konkret betreffen, und fassen Beschlüsse dazu. Damit ist das SiP seit mittlerweile 16 Jahren ein wichtiges Sprachrohr für Schülerinnen und Schüler. Als höchstes beschlussfassendes Gremium der Vorarlberger Schülervertretung sei das SchülerInnenparlament eine starke Interessensvertretung und ist auch fest verankert, betonte LR Schöbi-Fink. Die Bildungslandesrätin stellte zur heutigen Sitzung fest: „Das Schülerinnen- und Schülerparlament und mit ihm alle heute Anwesenden liefern ein leuchtendes Beispiel für das hohe politische Engagement unserer Jugend.“

    “Gute Einstiegsmöglichkeit in die Praxis”

    Schöbi-Fink und Sonderegger betonten beide, dass dies ein klarer Beleg für das Interesse der Jugendlichen am politischen Geschehen und für den Willen zur Teilhabe an unseren demokratischen Einrichtungen sei: „Jugendliche dürfen und sollen in den für sie relevanten Fragen – insbesondere beim Thema Schule und Bildung – aktiv mitreden und mitwirken.“ Die SchülerInnenparlamentarier würden „wichtige Impulse“ setzen, ergänzte der Landtagspräsident: „Außerdem bietet das SiP jungen Leuten eine sehr gute Einstiegsmöglichkeit in die Praxis der politischen Diskussion.“

    LTP Sonderegger und LR Schöbi-Fink versicherten, dass die Debatten und Beschlüsse der Jugendlichen gehört werden. Die Vorsitzenden des SiP werden im Kultur- und Bildungsausschuss des Vorarlberger Landtags über die heutigen Beschlüsse berichten. Dabei werden bis zu drei davon für die Behandlung im Erweiterten Präsidium nominiert. Auf diesem Wege können die SiP-Anträge auf politischer Ebene in die Landtagsarbeit einfließen. Gegebenenfalls bringen die Klubobleute auf Basis dieser Anträge eine Ausschussvorlage für den Bildungsausschuss ein.

    Die Anträge des SchülerInnenparlaments am 23. Mai 2019:
    Antrag der LSV: Unser täglich Brot – Ernährung an Schulen
    Antrag 1: Beihilfenreform jetzt!
    Antrag 2: Vorbereitungsunterricht mal anders
    Antrag 3: Disziplinarverfahren sind nicht gleich gerechte Konsequenzen
    Antrag 4: Noch 12 Jahre um UNSERE Zukunft zu retten!
    Antrag 5: Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.
    Antrag 6: Mehr Rechtsgrundlagen in den Klassen
    Antrag 7: Doppelkorrektur bei der Deutschschularbeit
    Antrag 8: Umweltschutz – Auf Worte Taten folgen lassen
    Antrag 9: Achtung, Fake News
    Antrag 10: Wir wollen mehr lernen! – Talenteförderung
    Antrag 11: Nachhaltige Bildung für eine lebenswerte Zukunft
    Antrag 12: SiP Verankerung jetzt erst recht
    Antrag 13: Gesundheit als Priorität in der Schule?
    Antrag 14: Digitalisierung
    Antrag 15: Wir sagen NEIN zu Frontalunterricht
    Antrag 16: Iss wos Gscheids!
    Antrag 17: Wert(K)EINheiten
    Antrag 18: Pronto ein SV Konto
    Antrag 19: Öffis 4 free
    Antrag 20: Aufklärungsunterricht á la 1990
    Antrag 21: 40 Stunden Woche auch für Schülerinnen und Schüler
    Antrag 22: Berufsorientierung
    Antrag 23: Inklusion statt Exklusion
    Antrag 24: Spiel mit offenen Karten – Gläserne Note
    Antrag 25: Mobbing und Diskriminierung
    Antrag 26: Der erhobene Zeigefinger gehört nicht in die Schule

    Vorarlberg: VgT muss zahlen und legt Berufung ein

    Vorarlberg: VgT muss zahlen und legt Berufung ein


    Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) ist am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch wegen Rufschädigung zu einer Entschädigungszahlung von 1.500 Euro verurteilt worden. Ein Tiroler Transport-Unternehmer wehrte sich gerichtlich gegen den Vorwurf illegaler...

    Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) ist am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch wegen Rufschädigung zu einer Entschädigungszahlung von 1.500 Euro verurteilt worden.

    Ein Tiroler Transport-Unternehmer wehrte sich gerichtlich gegen den Vorwurf illegaler Tiertransporte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, berichtete der ORF Vorarlberg.

    Fotos auf Website

    Der 50-jährige Tiroler sah sich durch die Berichterstattung auf der VgT-Homepage über einen von ihm durchgeführten Kälbertransport beleidigt. Der VgT hatte im Sommer 2018 auf seiner Website unter anderem Fotos davon gepostet und damit eine landesweite Diskussion über Kälbertransporte ausgelöst. Es sei der Eindruck erweckt worden, dass er illegale Transporte durchführe, so der Unternehmer. Dabei habe eine Polizeikontrolle, die der VgT an dem bewussten Tag wegen der herrschenden Hitze angeregt hatte, keine Beanstandung ergeben.

    Anwalt Martin Mennel, der den Tiroler vertritt, warf dem VgT laut ORF vor, er habe den Transport und das Filmmaterial in reißerischer Manier für die Berichterstattung genutzt. Dabei gebe es aber auch Rechte von Menschen und nicht nur von Tieren, man müsse sich nicht in seiner Ehre verletzen lassen, so Mennel. Die Tierschützer hätten zudem nicht einmal den Kontakt mit seinem Mandanten gesucht, stattdessen hätten sie ihn in gefährlicher und strafbarer Weise auf der Autobahn verfolgt und gefilmt. Der VgT vertritt die Meinung, dass die Transporte nicht gesetzesmäßig stattfinden und daher als illegal einzustufen seien. Dem hielt die Klägerseite entgegen, dass nicht zuletzt besagte Kontrolle an Transporttag wie auch jede andere Kontrolle keine Unregelmäßigkeiten aufgezeigt hätten, von einem illegalen Transport könne daher keine Rede sein. Durch die Maßnahmen der Tierschützer, wie die unprovozierten Kontrollen, würden die Transporte faktisch länger als kürzer für die Tiere. Außerdem habe es der VgT verabsäumt, inkorrekte Tatsachenbehauptungen auf seiner Webseite zu korrigieren.

    Berufung angemeldet

    Richterin Sonja Nachbauer sah es laut dem Rundfunk-Bericht als erwiesen an, dass der VgT die journalistische Sorgfaltspflicht mit der Berichterstattung auf der Homepage verletzte und stellte dort ehrenbeleidigende Äußerungen fest. Zudem habe man dem Transporteur kein Recht auf eine Stellungnahme gewährt. Weiters habe der Verein den Zielort des Transports nicht korrekt genannt. Dieser sei nicht nach Bozen, sondern nach Bergheim in Salzburg gegangen.

    David Richter, Kampagnenleiter der Tierschützer, erklärte dazu, der Transport, den die Tierschützer begleitet und gefilmt hatten, “hätte definitiv nicht so stattfinden dürfen und war illegal”. Man habe darüber nicht ehrenrührig berichtet. “Kann man tatsächlich die Ehre einer Person verletzen, indem man ihr vorwirft, dass sie einen illegalen Transport durchgeführt hat, wenn diese Person sich tatsächlich mehrfach rechtswidriger Praktiken beim Transport von Tieren bedient hat? Wir sind der Ansicht, dass das unmöglich ist”, begründete Richter.

    Es gebe darüber hinaus zumindest für einen Transport dieses Unternehmers den Beweis, dass dieser unter Angabe eines falschen Bestimmungsorts durchgeführt worden sei. Man habe sich “zugegebenermaßen geirrt”, dass der Transport nicht nach Bozen unterwegs gewesen sei sondern nach Bergheim in Salzburg, doch sei die Strecke nach Bergheim bedeutend länger, was die Belastung für die Kälber bei 30 Grad noch deutlich erhöht habe.

    Aus allen Wolken gefallen

    Gegenüber VOL.AT erklärt der VgT, durch das Urteil aus allen Wolken gefallen zu sein. Man war überzeugt, durch die Unkenntlichmachung der Fahrzeuge und den Verzicht auf die Nennung des Transporteurs, ausreichende Maßnahmen gesetzt zu haben. Der Anwalt des Vereins gegen Tierfabriken meldete volle Berufung an. Bereits im Vorfeld hatte der VgT erklärt, man sehe den Vorstoß als Versuch, “unsere Aufklärungsarbeit zu behindern und uns mundtot zu machen”. Man werde sich das nicht gefallen lassen. Der Sprecher des Vereins, Tobias Giesinger, sagte, man habe an diesem Tag einfach schauen wollen, ob trotz der Hitze tatsächlich ein Transport fahre, das habe man nicht für möglich gehalten. Auch entspreche die gelebte Praxis nicht den gesetzlichen Vorgaben, ist der Verein weiterhin überzeugt.

     

     Video vor Prozessbeginn

    

    Vorarlberg: Schlauch verloren - Zeugen gesucht

    Vorarlberg: Schlauch verloren - Zeugen gesucht


    Die Autobahnpolizei sucht nach dem Besitzer eines gefundenen Druckluftschlauch. Am Donnerstag gegen 08.30 Uhr dürfte ein bislang unbekannter Sattelfahrzeuglenker auf der Rheintalautobahn (A 14) zwischen Hohenems und Dornbirn Süd (Fahrtrichtung...

    Die Autobahnpolizei sucht nach dem Besitzer eines gefundenen Druckluftschlauch.

    Am Donnerstag gegen 08.30 Uhr dürfte ein bislang unbekannter Sattelfahrzeuglenker auf der Rheintalautobahn (A 14) zwischen Hohenems und Dornbirn Süd (Fahrtrichtung Deutschland auf Höhe StrKm 20,00) einen etwa drei Meter langen und ca. 12 cm starken Druckluftschlauch während der Fahrt verloren haben. Ein nachfolgender PKW überfuhr infolge den über beide Fahrstreifen querliegenden Druckluftschlauch und wurde dabei erheblich beschädigt. Bei dem Sattelanhänger dürfte es sich um einen Tankaufbau gehandelt haben. Der Verlustträger oder allfällige Zeugen zum Sattelfahrzeug möchten sich bitte mit der Autobahnpolizei Dornbirn in Verbindung setzen.

    Autobahnpolizeiinspektion Dornbirn +43 (0) 59 133 8141

    Sturn neuer VVG-Präsident

    Sturn neuer VVG-Präsident


    In der Vollversammlung der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft (VVG) wurde ein Wechsel an der Spitze vollzogen. Auf die verabschiedeten Dr. Johannes Ortner – der sechs Jahre als Präsident fungierte – und Vorstandsmitglied Karin...

    In der Vollversammlung der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft (VVG) wurde ein Wechsel an der Spitze vollzogen.

    Auf die verabschiedeten Dr. Johannes Ortner – der sechs Jahre als Präsident fungierte – und Vorstandsmitglied Karin Sonnenmoser folgten Mag. Christine Schwarz-Fuchs (Fa. BULU) in den Vorstand und Kommerzialrat Robert Sturn (VLV) als neuer Präsident.

    Die VVG, eine Vorfeldorganisation der Wirtschaftskammer Vorarlberg, agiert seit bald 60 Jahren und engagiert sich in den Themenfeldern Jugend-Bildung-Wirtschaft: Als zentrales Anliegen verfolgt die VVG das stete Zusammenrücken von Schule und Wirtschaft. Daneben tauchen laufend neue, wichtige Themen auf. Die VVG scheut sich nicht, Inhalte aufzunehmen, wodurch neue Einrichtungen wie das BIFO oder die Junge Wirtschaft entstanden sind. Das zweite Standbein der VVG, die spartenübergreifende Weiterbildung im Bereich der Sozial- und Selbstkompetenzen für Lehrlinge und Ausbilder, hat ebenso Tradition. Die großen Teilnehmerzahlen zeugen von der Aktualität und Qualität dieser Fortbildungen. Die VVG bietet zudem ein durchgängiges Angebot für Schüler/-innen über alle Schultypen hinweg zur Hinführung zur Arbeitswelt. Schwerpunkte sind „Arbeiten in Vorarlberg“ und „Sichtbarmachung technischer Berufe“. Als drittes Standbein stützt sich die VVG auf das Aufgreifen wirtschaftlich und gesellschaftlich relevanter Themen in der Öffentlichkeit.

     

    Neuwahl - Appelle an neuen Innenminister wegen 1,50 Euro-Verordnung

    Neuwahl - Appelle an neuen Innenminister wegen 1,50 Euro-Verordnung


    Nach dem Wechsel im Innenministerium ist der neue Chef Eckart Ratz mit Appellen konfrontiert, die von seinem Vorgänger Herbert Kickl kurz vor seiner Absetzung erlassene Verordnung zur Senkung des Stundenlohns für Asylwerber für gemeinnützige...

    Nach dem Wechsel im Innenministerium ist der neue Chef Eckart Ratz mit Appellen konfrontiert, die von seinem Vorgänger Herbert Kickl kurz vor seiner Absetzung erlassene Verordnung zur Senkung des Stundenlohns für Asylwerber für gemeinnützige Tätigkeiten auf 1,50 Euro zurückzunehmen. Selbige Forderung kam auch von der Diakonie und Vorarlbergs Sozial-LR Katharina Wiesflecker (Grüne).

    Tags zuvor hatte bereist Caritas-Präsident Michael Landau die Aufhebung der letzten Amtshandlung Kickls verlangt. Am Donnerstag erneuerte er seine Forderung nach einer “möglichst raschen Rücknahme”. Darüber hinaus pochte der Caritas-Präsident auf Nachbesserungen bei der neuen Sozialhilfe und eine “Rückkehr zur nötigen Sachlichkeit” im Bereich Asyl und Integration.

    Ähnlich die Diakonie: “Die 1,50-Euro-Verordnung muss rasch zurückgenommen werden. Das ist keine Frage des Rechts, sondern des Anstands”, argumentierte Diakonie Direktorin Maria Katharina Moser, die in der Krise “neue Chancen” sah. Es brauche eine Politik der Versöhnung, meinte Moser mit Blick auf den bevorstehenden Wahlkampf.

    Vorarlbergs Grüne Soziallandesrätin appelliert ebenfalls an Ratz, die Verordnung “möglichst rasch” wieder zurückzunehmen. Wiesflecker erinnerte daran, dass in Vorarlberg sowohl die Landesregierung als auch die Gemeinden die Pläne von Kickl abgelehnt hatten. Gerade gemeinnützige Tätigkeiten seien Maßnahmen, mit denen eine gute Integration gelingen könne, so die Landesrätin. Der Vorarlberger Weg des Miteinander habe sich bewährt.

    Am Dienstag, also einen Tag vor der Angelobung von Ratz, war bekannt geworden, dass Kickl die Verordnung erlassen hatte. Mit dieser soll der Stundenlohn für Asylwerber für gemeinnützige Tätigkeiten auf 1,50 Euro reduziert werden.

    Stadt Feldkirch benennt Gasse nach Arthur Conan Doyle

    Stadt Feldkirch benennt Gasse nach Arthur Conan Doyle


    Die Stadt Feldkirch benennt aus Anlass seines 160. Geburtstags eine bisher namenlose Gasse nach dem britischen Autor Sir Arthur Conan Doyle. Der Schöpfer des Meisterdetektivs Sherlock Holmes besuchte von 1875 bis 1876 das berühmte, 1979 geschlossene...

    Die Stadt Feldkirch benennt aus Anlass seines 160. Geburtstags eine bisher namenlose Gasse nach dem britischen Autor Sir Arthur Conan Doyle.

    Der Schöpfer des Meisterdetektivs Sherlock Holmes besuchte von 1875 bis 1876 das berühmte, 1979 geschlossene Feldkircher Jesuiten-Gymnasium Stella Matutina und veröffentlichte hier auch erste literarische Texte.

    Bregenz/Feldkirch. Im Rahmen eines Festakts am 25. Mai werde die gleich hinter dem Rathaus liegende Verbindung zwischen Neustadt und Entenbachgasse feierlich in Arthur-Conan-Doyle-Gasse benannt, so die Stadt Feldkirch.

    Doyle in Feldkirch

    Im Theater am Saumarkt (TaS) sind dem Schriftsteller dazu zwei Veranstaltungen gewidmet. Am 23. Mai informiert ein bebilderter Vortrag des Literaturvermittlers Philipp Schöbi über Doyles Zeit in Feldkirch. Laut seinen Briefen fühlte er sich in der Montfortstadt sehr wohl. Doyle spielte in der Schulkapelle das Bombardon, eine Art Basstuba, äußerte sich positiv über das Sportangebot und schrieb von Ausflügen in die Umgebung. Einige seiner Erlebnisse verarbeitete er später in seinen Romanen. Zudem publizierte er erste Werke in der Schülerzeitung.

    Am 24. Mai sprechen der Sherlock Holmes-Experte Gerald Axelrod und der österreichische Repräsentant der Deutschen Sherlock Holmes-Gesellschaft, Thomas Fröhlich, “Über die Abenteuer zweier britischer Gentlemen in Österreich”. Dabei wird laut dem TaS auch Doyles Zeit in Wien, wo sich der Mediziner zum Augenspezialisten weiterbilden ließ, eine Rolle spielen, ebenso wie sein Einfluss auf die österreichische Literatur.

    Mehrkampf: Kein Götzis-Antreten Preiners wegen Sprunggelenksblessur

    Mehrkampf: Kein Götzis-Antreten Preiners wegen Sprunggelenksblessur


    Leichtathletin Verena Preiner hat am Donnerstag ihre Teilnahme am Mehrkampf-Meeting dieses Wochenende in Götzis abgesagt. Die 24-Jährige hat sich in der unmittelbaren Vorbereitung auf den Siebenkampf in Vorarlberg eine akute Sprunggelenksverletzung...

    Leichtathletin Verena Preiner hat am Donnerstag ihre Teilnahme am Mehrkampf-Meeting dieses Wochenende in Götzis abgesagt.

    Die 24-Jährige hat sich in der unmittelbaren Vorbereitung auf den Siebenkampf in Vorarlberg eine akute Sprunggelenksverletzung zugezogen. Es wäre Preiners dritte Götzis-Teilnahme gewesen, vor zwei Jahren hatte sie wegen einer ähnlichen Verletzung nicht antreten können.

    “Gelenk ist ziemlich geschwollen”

    “Ich hatte mir gerade meine Speere für Götzis aus dem Geräte-Container geholt und bin beim Heraussteigen über die Stufen gestolpert”, erläuterte Preiner. “Dabei bin ich mit dem rechten Sprungbein im Knöchel umgeknickt und es gab mir einen Stich. Das Gelenk ist jetzt ziemlich geschwollen, ein Wettkampf daher sicher nicht möglich. Es schmerzt mich sehr, jetzt wieder vor einem Wettkampf verletzt zu sein.”

    Sehnenblessur befürchtet

    Ein Röntgen hat zwar keine Knöchelverletzungen gezeigt, nach einem Ultraschall wird aber eine Sehnenblessur befürchtet. Ein für (heutigen) Donnerstagabend angesetztes MRT sollte Gewissheit bringen. Sollte die Beeinträchtigung nicht zu groß sein, möchte Trainer Wolfgang Adler den Siebenkampf Ende Juni in Ratingen anpeilen. Adler: “Zum Glück ist die WM heuer erst Anfang Oktober, für die Vorbereitung darauf sollte das kein großes Problem sein.”