Wien Aktuell – VIENNA.AT

    Einsturz bei Hausabbruch in Wien-Floridsdorf: Arbeiter verletzt

    Einsturz bei Hausabbruch in Wien-Floridsdorf: Arbeiter verletzt


    Am Freitagnachmittag kam es in der Anton-Störck-Gasse in Wien-Floridsdorf bei einem Hausabbruch zu einem Teileinsturz. Dabei wurde ein Arbeiter verletzt.Laut Wiener Berufsrettung ist Freitagnachmittag ein 23-jähriger Bauarbeiter mit leichten...

    Am Freitagnachmittag kam es in der Anton-Störck-Gasse in Wien-Floridsdorf bei einem Hausabbruch zu einem Teileinsturz. Dabei wurde ein Arbeiter verletzt.Laut Wiener Berufsrettung ist Freitagnachmittag ein 23-jähriger Bauarbeiter mit leichten Kopfverletzungen und Verdacht auf einen Beinbruch aus Trümmern eines Abbruchobjektes in der Anton-Störck-Gasse in Wien-Floridsdorf geborgen und ins Spital eingeliefert worden. Teile eines Obergeschoßes waren im Zuge der Arbeiten eingestürzt.

    Der Unfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr. “Der Arbeiter konnte schnell geborgen werden”, sagte ein Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr. Das beteiligte Unternehmen vermisste niemand. Trotzdem wurden noch Rettungshunde über die Trümmer geschickt, damit sie von eventuell noch zu Bergenden Witterung aufnehmen könnten. Verdachtsmomente ergaben sich dabei nicht. Techniker begutachteten noch Freitagnachmittag, um die Situation zu klären und um zu beraten, wie bei den Abbrucharbeiten weiter vorzugehen ist.

    (APA/Red)

    CEU: Uni-Betrieb startet im Herbst in Wien-Favoriten

    CEU: Uni-Betrieb startet im Herbst in Wien-Favoriten


    Im Herbst wird die Central European University (CEU) in Wien-Favoriten den Uni-Betrieb starten. Später soll sie am Otto-Wagner-Areal beheimatet werden.Die Übersiedlung der in Budapest ansässigen Central European University (CEU) bzw. ihrer...

    Im Herbst wird die Central European University (CEU) in Wien-Favoriten den Uni-Betrieb starten. Später soll sie am Otto-Wagner-Areal beheimatet werden.Die Übersiedlung der in Budapest ansässigen Central European University (CEU) bzw. ihrer US-akkreditierten Studiengänge nach Wien rückt einen Schritt näher. Nun ist klar, wo ab Herbst der Lehrbetrieb starten wird. Der CEU-Campus wird in einem sechsstöckigen Gebäude im Bezirk Favoriten angesiedelt – allerdings wie geplant nur als Übergangslösung, wie die Universität am Freitag mitteilte.

    Als Adresse für den interimistischen Wiener Standort fungiert das Haus Quellenstraße 51. Dieses sei für den Uni-Betrieb um mehrere Millionen Euro saniert worden, hieß es in der Aussendung. Wie lange Studierende und Lehrende dort zubringen werden, steht noch nicht fix fest. Mittelfristig soll die CEU jedenfalls auf einem Teil jenes Geländes unterkommen, wo sich derzeit noch das Otto-Wagner-Spital befindet. Derzeit befinde man sich diesbezüglich in Gesprächen. Vor einigen Monaten war davon die Rede, dass der Campus samt Wohneinheiten und Kulturangebot ab 2023/24 am – dann schon ehemaligen – Krankenhausgelände einziehen kann.

    “Soros-Uni” startet Uni-Betrieb in Wien

    Die Privatuniversität hatte sich gegen Ende des Vorjahres gezwungen gesehen, ihre US-akkreditierten Programme nach Wien zu verlegen, weil die rechtskonservative ungarische Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban die Unterzeichnung eines einschlägigen Abkommens mit dem US-Staat New York verweigerte, welches den Fortbestand der US-Universität in Budapest garantiert hätte. Die CEU wurde von dem liberalen, ungarischstämmigen US-Milliardär und Demokratie-Förderer George Soros gegründet, den sich Orban zum Feindbild auserkoren hat.

    CEU-Rektor Michael Ignatieff dankte per Aussendung einmal mehr u.a. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) für deren Einsatz: “Wien gibt somit der CEU die Chance, in der pulsierenden intellektuellen Atmosphäre dieser großartigen Stadt zu wachsen, zu expandieren und zu gedeihen.”

    Wiener Bürgermeister schickt CEU ein “herzliches Willkommen”

    Ludwig schickte der Uni heute postwendend ein “herzliches Willkommen”. Diese ergänze mit ihrem sozial-und geisteswissenschaftlichen Schwerpunkt das Angebot der Wiener Universitätslandschaft ideal, freute sich der Stadtchef in einer Aussendung. Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ) wiederum verwies auf den wirtschaftlichen Mehrwert für die Stadt. Die Wirtschaftsagentur habe außerdem ihr Beratungsteam für Expatriates aufgestockt, um die Mitarbeiter der CEU bereits vor ihrer Übersiedlung nach Wien zu unterstützen. Im April sei ein Besuch direkt in Budapest geplant.

    Des Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) bei der der EU-Wahl, Manfred Weber, hatte den Verbleib der CEU in Budapest als eine Bedingung genannt, damit Orbans Fidesz nicht aus der EVP ausgeschlossen wird. Die Mitgliedschaft von Fidesz in der EVP ist derzeit ausgesetzt. Kanzler Kurz unterstützt die Forderungen Webers.

    CEU in Wien: “Neue Töne” Orbans Die CEU werde “sicher” einen Campus in Wien betreiben, betonte der stellvertretende Rektor Zsolt Enyedi am Freitag im ungarischen Klubradio. Die Größe der Einrichtung in Wien hänge davon ab, ob die ungarische Regierung – in Erfüllung der Forderung des EVP-Spitzenkandidaten Manfred Weber (CSU) – die notwendige Vereinbarung unterzeichnet, damit die CEU auch weiterhin ihre Tätigkeit in Budapest fortsetzen kann oder nicht.Einen Brief, den Premier Viktor Orban an den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Markus Söder hinsichtlich des Fortbestehens der CEU in Ungarn schrieb, sei “ein ermutigendes Zeichen, doch nicht mehr”, sagte Enyedi. Damit habe sich grundlegend noch nichts geändert. Das seien nur “neue Töne”, die der bisherigen Regierungspropaganda, wonach die CEU mit ihren US-akkreditierten Programmen gesetzwidrig in Ungarn tätig sei, widersprächen.

    Setze Orban das “Spiel auf Zeit” fort, würde das weiterhin eine rechtliche Unsicherheit für die CEU bedeuten und dazu führen, dass die Universität letztlich in einigen Jahren nur noch in Wien tätig sein werde.

    (APA/Red)

    Ausstellung im Kunst Haus Wien: "Über Leben am Land"

    Ausstellung im Kunst Haus Wien: "Über Leben am Land"


    Das Kunst Haus Wien präsentiert ab heute die neue Ausstellung “Über Leben am Land” von Verena Kaspar-Eisert.Ein gesellschaftlich wie politisch hoch aktuelles Thema steht im Mittelpunkt der neuen Ausstellung, mit der sich das Kunst Haus Wien ab...

    Das Kunst Haus Wien präsentiert ab heute die neue Ausstellung “Über Leben am Land” von Verena Kaspar-Eisert.Ein gesellschaftlich wie politisch hoch aktuelles Thema steht im Mittelpunkt der neuen Ausstellung, mit der sich das Kunst Haus Wien ab heute in den dichten Veranstaltungsreigen des von hier aus gesteuerten Festivals “Foto Wien” einreiht. “Über Leben am Land” heißt die von Verena Kaspar-Eisert kuratierte Schau, die sich mit der alltäglichen Realität abseits der Städte auseinandersetzt.

    Der wiederaufgebrochen Konflikt Stadt-Land finde sich in zahlreichen politischen Großthemen wie der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten, sagte Kunst Haus Chefin Bettina Leidl bei der heutigen Pressekonferenz.”Der Brexit ist klar auch ein Konflikt zwischen den Bewohnern der ländlichen Regionen und jenen der Metropolen. In Frankreich sind die Gilets Jaunes vor allem ein Aufstand der Regionen gegen die Metropolen”, so Leidl. “Dieses Gefühl des Abgehängt-Seins ist evident.”

    Ausstellung im Kunst Haus Wien: 20 Positionen beleuchten viele Facetten des Themas

    Die einstige Hoffnung, dass die Digitalisierung die Landflucht bremse, habe sich enttäuscht, sagte Leidl. “Die Ballungszentren werden größer. Das führt immer mehr zu einer Ausdünnung der ländlichen Regionen, trotzdem bleibt der Sehnsuchtsort Land, dem wir uns in der Ausstellung auch widmen.” Kaspar-Eisert hat 20 Positionen zusammengestellt, die viele Facetten des Themas beleuchten und dabei gelegentlich überraschende Blickwinkel bieten: “Gerade die Fotografie kann Stereotypen infrage stellen”, betonte sie.

    Anatoliy Babiychuk entführt in das ukrainische Heimatdorf seiner Frau, Joel Karppanen porträtiert einen kleinen Ort in Lappland. Iris Andraschek ergänzt ihre Fotos mit einer Installation aus Holz- und Metallplatten. Paul Albert Leitner hat für sein Projekt “Heimat, Zyklus über Österreich” von seinen Streifzügen durchs Land visuelle Souvenirs mitgenommen. Geografisch, thematisch und ästhetisch sind die gezeigten Positionen höchst divers – den Vogel schießt aber wohl der Grieche Petros Efstathiadis ab, dessen Fotos Menschen und ihre selbst gebastelten Bomben zeigen: Es sind glücklicherweise nicht Dokumente eines sich vorbereitenden Bürgerkriegs, sondern vom Fotografen selbst arrangierte Objekte und Installationen, die “eine Antwort auf die Absurdität von Gewalt” darstellen sollen: “Diese Bomben sind harmlos. Sie verspotten Krieg und Terror.”

    “Future Scenarios” im Kunst Haus Wien

    Parallel zur Hauptausstellung sind in der Kunst Haus Wien Garage bis 10. Juni “Future Scenarios” zu sehen: Kuratorin Sophie Haslinger zeigt hier in einer Videoinstallation und Fotografien ein seit 2016 laufendes Langzeitprojekt von Lena Dobrowolska und Teo Ormond-Skeaping. “Es geht um den Klimawandel und seine Auswirkungen”, sagte Leidl. “Die Künstler stellen die Widerstands- und Anpassungsfähigkeit der Menschen in den Fokus, der Begriff der Resilienz passt hier besonders gut.”

    (APA/Red)

    US-Onlinehändler Amazon von Wiener Gerichten verurteilt

    US-Onlinehändler Amazon von Wiener Gerichten verurteilt


    Das OLG Wien hat der Arbeiterkammer bezüglich mehrere rechtlicher Verstöße des US-Onlinehändlers Amazon Recht gegeben.Die Arbeiterkammer (AK) hatte den US-Onlinehändler Amazon wegen zehn Vertragsklauseln und zwei Geschäftspraktiken geklagt und war...

    Das OLG Wien hat der Arbeiterkammer bezüglich mehrere rechtlicher Verstöße des US-Onlinehändlers Amazon Recht gegeben.Die Arbeiterkammer (AK) hatte den US-Onlinehändler Amazon wegen zehn Vertragsklauseln und zwei Geschäftspraktiken geklagt und war damit nun erfolgreich. Dabei ging es etwa um irreführende Preisangaben und Änderungsklauseln. So wurde beim Preis die niedrigere deutsche Umsatzsteuer angegeben, ohne darauf hinzuweisen. Erst später wurde der höhere Gesamtpreis angezeigt.

    Amazon in mehreren Fällen vom HG Wien und OLG verurteilt

    “Das Handelsgericht Wien hat alle Klauseln und die beiden Geschäftspraktiken als unzulässig beurteilt. Jedoch hat Amazon hinsichtlich sieben Klauseln und einer Geschäftspraxis Berufung erhoben. Nun hat das Oberlandesgericht Wien bei den restlichen Verstößen der AK Recht gegeben, das Urteil ist rechtskräftig”, so die Arbeitnehmervertreter am Freitag in einer Aussendung.

    Amazon hatte laut AK schon während des Verfahrens reagiert und weist nun darauf hin, dass der ausgewiesene Preis die niedrigere deutsche Umsatzsteuer von 19 Prozent enthält. In Österreich beträgt sie 20 Prozent.

    (APA/Red)

    Mobbing an Wiener Schule: Rasches Handeln gefordert

    Mobbing an Wiener Schule: Rasches Handeln gefordert


    Nach den Mobbing-Vorfällen in einer Wiener Schule will die Bildungsdirektion eine rasche Entscheidung treffen. Die Liste JETZT fordert an jeder Schule eine Ansprechperson für Betroffene von Mobbing.Die Wiener Bildungsdirektion (ehemals Stadtschulrat)...

    Nach den Mobbing-Vorfällen in einer Wiener Schule will die Bildungsdirektion eine rasche Entscheidung treffen. Die Liste JETZT fordert an jeder Schule eine Ansprechperson für Betroffene von Mobbing.Die Wiener Bildungsdirektion (ehemals Stadtschulrat) will im Fall einer Wiener AHS-Lehrerin, der Schüler systematische Erniedrigung vorwerfen, rasch entscheiden. Ab dem Nachmittag würden die bisher eingegangenen Stellungnahmen Betroffener bearbeitet, hieß es auf APA-Anfrage.

    Die Liste JETZT fordert generell ein “deutlich schnelleres Handeln bei Mobbing-Vorwürfen” – egal ob von Schülern oder Lehrern. “Es braucht an jeder Schule mindestens eine Ansprechperson für Betroffene von Mobbing”, so Bildungssprecherin Stephanie Cox zur APA. “Das kann beispielsweise ein speziell geschulter Vertrauenslehrer, ein Schulsozialarbeiter oder eine Schulpsychologin sein.” Nach Kontaktaufnahme mit der Bildungsdirektion müssten dann schnell konkrete Maßnahmen folgen.

    Direktoren sollen selbst Möglichkeit erhalten Lehrkräfte zu kündigen

    Als weiteres Problem sieht Cox die fehlende Autonomie der Schule bei der Lehrer-Auswahl. “Nur die Behörde kann ungeeignete Lehrerinnen und Lehrer kündigen und das geschieht nur in den seltensten Fällen. Dafür muss meist etwas Gravierendes passieren.” Direktoren sollten daher selbst die Möglichkeit bekommen, Lehrkräfte bei Verletzung ihrer pädagogischen Pflichten oder Verweigerung von Fortbildung loszuwerden. Dazu brauche es außerdem Umschulungsmaßnahmen für nicht mehr motivierte Lehrer sowie umgekehrt mehr Möglichkeiten zur Beschäftigung von Quereinsteigern.

    (APA/Red)

    Rund 400 Teilnehmer bei Klima-"Demo" am Heldenplatz

    Rund 400 Teilnehmer bei Klima-"Demo" am Heldenplatz


    Am Wiener Heldenplatz lauschten heute rund 400 Teilnehmer im Rahmen eines “streikenden Klassenzimmers” einem Vortrag zum Thema Klimawandel.Nach den großen Klimaprotesten der “FridaysForFuture”-Bewegung in ganz Österreich vergangene Woche haben...

    Am Wiener Heldenplatz lauschten heute rund 400 Teilnehmer im Rahmen eines “streikenden Klassenzimmers” einem Vortrag zum Thema Klimawandel.Nach den großen Klimaprotesten der “FridaysForFuture”-Bewegung in ganz Österreich vergangene Woche haben einander heute, Freitag, Aktivisten am Wiener Heldenplatz in einem “streikenden Klassenzimmer” getroffen. Laut Organisatoren hörten dabei bis zu 400 Teilnehmer einen wissenschaftlichen Vortrag zum Thema Klimawandel.

    Aktivisten luden bei Klima-Demo zum “streikenden Klassenzimmer”

    Die Aktion war dieses Mal nicht als Großveranstaltung geplant. “Es soll eher die Flamme am Brennen gehalten werden”, sagte Organisator Johannes Stangl gegenüber der APA. In den kommenden Wochen sind aber wieder größere Demos geplant: Am 5. April findet etwa ab 17.00 Uhr ein Protestmarsch vom Westbahnhof zur Abschlusskundgebung am Heldenplatz statt.

    Bei den Protesten am vergangenen Freitag waren österreichweit mehr als 20.000 junge Menschen auf der Straße. Alleine in Wien beteiligten sich laut Polizei 10.500 Personen an dem Protest.

    (APA/Red)

    Mindestsicherung: Wiener Sozialhilfeeinrichtungen warnen vor massiven Auswirkungen

    Mindestsicherung: Wiener Sozialhilfeeinrichtungen warnen vor massiven Auswirkungen


    Die Wiener Sozialhilfeeinrichtungen melden sich zu der bereits beschlossenen Mindestsicherungsreform mit geballter Kritik zu Wort. Dieser Beschluss könnte massive Folgen für Mehrkindfamilien, Flüchtlinge, Obdachlose und Behinderte haben.Die im...

    Die Wiener Sozialhilfeeinrichtungen melden sich zu der bereits beschlossenen Mindestsicherungsreform mit geballter Kritik zu Wort. Dieser Beschluss könnte massive Folgen für Mehrkindfamilien, Flüchtlinge, Obdachlose und Behinderte haben.Die im Ministerrat bereits beschlossene Mindestsicherungsreform lässt bei den Wiener Sozialhilfeeinrichtungen die Alarmglocken schrillen. Sie warnten am Freitag vor den erwartbaren “dramatischen” Folgen u.a. für Mehrkindfamilien, Flüchtlinge, Obdachlose oder Behinderte und appellierten an die National -und Bundesräte, den Beschluss des Sozialhilfe-Grundsatzgesetzes doch noch zu verhindern.

    “Dieses Gesetz ist ein großer und schwerer Fehler”, umriss Caritas-Wien-Geschäftsführer Alexander Bodmann in einer Pressekonferenz die grundsätzliche Haltung des Podiums gegenüber den Plänen der türkis-blauen Bundesregierung. Es werde ein “Armutsbeschleuniger und -verfestiger” sein, verwies er darauf, dass künftig ab dem dritten Kind nur noch fünf Prozent – das wären nach jetziger Berechnung 44 Euro – ausbezahlt würden. “Machen Sie diese Abstimmung zu einer Gewissensentscheidung und stimmen Sie gegen das Gesetz”, bat Bodmann die Parlamentarier und Bundesräte.

    365 Euro als Wohn- und Lebenskosten seien “unverantwortlicher Einschnitt”

    Harsche Kritik übte auch Integrationshaus-Geschäftsführerin Andrea Eraslan-Weninger. Die neue “Sozialhilfe” ziele darauf ab, “Flüchtlinge und Migranten schlechter zu stellen”, beklagte sie die geplanten Kürzungen für Subsidiär Schutzberechtigte. 365 Euro als monatliche Wohn- und Lebenskosten seien ein”unverantwortlicher Einschnitt”. Zynisch angesichts diverser Integrationsmaßnahmen sei es außerdem, den vollen Bezug der Sozialhilfe an Sprachkenntnisse zu knüpfen. Denn es dauere bis zu eineinhalb Jahren, um das geforderte Deutschniveau B1 – das einer zweiten lebenden Fremdsprache gleichkomme – zu erreichen. Wobei manche Menschen dieses Ziel trotz aller Anstrengungen, etwa weil sie traumatisiert oder alleinerziehend sind, nie erreichen könnten.

    Negative Folgen seien auch für Menschen ohne Dach über dem Kopf zu erwarten, warnte Elisabeth Hammer, Geschäftsführerin der Obdachlosen-Einrichtung “neunerhaus” – denn: “Leistungskürzungen werden die Mieten nicht billiger machen.” Ansprüche an den Wohnsitz zu knüpfen sei insofern problematisch, da Menschen, die auf der Parkbank schlafen, schwer eine Meldeadresse haben könnten. Die Deckung für Wohngemeinschaften treffe wiederum auch Menschen in betreuten WGs beispielsweise in der Wohnungslosenhilfe.

    Löhlein: Keine “Sozialhilfe” sondern “Sanktionen”

    Der Wiener Samariterbund-Geschäftsführer Oliver Löhlein geißelte den Reformentwurf in Bezug auf Senioren. Denn Personen, die das Regelpensionsalter erreichen, aber keinen Pensionsanspruch haben, und dauerhaft Arbeitsunfähige, die nicht als Personen mit Behinderung gelten, wird die bisher in Wien ausbezahlte 13. und 14. Sonderzahlung gestrichen. Das bedeute ein Minus von 1.770 Euro pro Jahr und betreffe allein in der Bundeshauptstadt rund 11.200 Menschen. Löhlein hinterfragte, ob “Sozialhilfe” überhaupt der richtige Begriff für die Neuregelung sei: “Es geht um Sanktionen.”

    Robert Mittermair vom Verein LOK (Leben ohne Krankenhaus) bemängelte wiederum die Zuschussbestimmung für Behinderte. Denn durch die im Gesetz vorgesehene Definition, wer als behindert gilt, bestehe die Gefahr, dass sie nicht alle Betroffenen umfasse. Kritisch sieht der LOK-Geschäftsführer auch den Umstand, dass erwachsene Menschen mit Behinderung von Sozialhilfeträgern verpflichtet werden können, ihre Eltern auf Unterhalt zu klagen, bevor sie Sozialhilfe in Anspruch nehmen können. Dies sei “unzumutbar”.

    Auf die Frage, ob das Land Wien das geplante Gesetz vor das Höchstgericht bringen, dessen Umsetzung verweigern oder die Spielräume im Zuge des Ausführungsgesetzes möglichst großzügig ausreizen solle, wollte die Chefin des Dachverbands der Wiener Sozialeinrichtungen, Ex-Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ), heute nicht konkret beantworten. Man hoffe, dass die kritischen Stimmen im Zuge des Gesetzwerdungsprozesses gehört und noch Änderungen vorgenommen werden, sagte sie.

    (APA/Red)

    Betriebsversammlung von Austro Control könnte Auswirkungen auf Flugverkehr haben

    Betriebsversammlung von Austro Control könnte Auswirkungen auf Flugverkehr haben


    Weil die Austro Control ab Montagvormittag eine Betriebsversammlung abhalten will, ist der Flughafen Wien um die Sicherheit im Flugverkehr besorgt.Die Austro Control hält am Montag ab 8.00 Uhr eine Betriebsversammlung ab. Der Flughafen Wien hat sich...

    Weil die Austro Control ab Montagvormittag eine Betriebsversammlung abhalten will, ist der Flughafen Wien um die Sicherheit im Flugverkehr besorgt.Die Austro Control hält am Montag ab 8.00 Uhr eine Betriebsversammlung ab. Der Flughafen Wien hat sich deshalb am Freitag besorgt gezeigt. Dass es keine Auswirkungen gebe, könne nicht versprochen werden, hieß es auf APA-Anfrage seitens des Betriebsrates der Luftfahrtagentur. Die Sicherheit sei jedoch “auf keinen Fall beeinträchtigt”.

    Austro Control hält am Montag Betriebsversammlung ab

    Der Flughafen Wien hatte in einer Aussendung “im Interesse der Sicherheit der Passagiere dringende Klarstellung zu Gerüchten über eine offenbar bevorstehende störende Betriebsversammlung bei Austro Control” gefordert. Aufgeworfen wurde die Frage, “ob das tatsächlich der Fall ist und welche Probleme und Störungen das für den Flugverkehr in Österreich bedeuten könnte”.

    Zudem erging seitens des Airports in Schwechat “der dringende Appell, die Sicherheit und Zuverlässigkeit des österreichischen Flugverkehrs nicht zum Spielball eines unverantwortlichen Aktionismus zu machen”. Es gebe “mit Sicherheit kein Verständnis für Kampfmaßnahmen auf dem Rücken unbeteiligter Passagiere sowie von Mitarbeitern in den Flughäfen und den Airlines”.

    “Sicherheit auf keinen Fall beeinträchtigt”

    Austro-Control-Sprecher Markus Pohanka verwies auf Anfrage auf einen “vorläufigen sehr guten Abschluss” der KV-Verhandlungen. Vorläufig deshalb, weil sich die Gewerkschaften die Befassung ihrer Gremien vorbehalten hätten. Weil ein eben “sehr gutes” Ergebnis vorliege, ging Pohanka davon aus, “dass es zu keinen Störungen durch die Betriebsversammlung kommen wird”.

    Die Kollegen würden am Montag über den aktuellen Stand der Verhandlungen informiert, teilte Daniel Liebhart, Betriebsratsvorsitzender bei der Austro Control und Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft vida, auf Anfrage mit. “Wir tun unser Bestes, dass die Auswirkungen (der Betriebsversammlung, Anm.) so gering wie möglich sind. Ganz versprechen kann man nicht, dass es keine Auswirkungen gibt.”

    “Die Sicherheit ist auf keinen Fall beeinträchtigt”, reagierte Liebhart auf die Sorge des Flughafens Wien. “Die Austro Control sorgt rund um die Uhr für höchste Sicherheit im Luftraum.” Pohanka betonte ebenfalls, dass die Sicherheit “in keiner Weise infrage gestellt” sei.

    (APA/Red)

    "StadtMobil"-App: Öffi-Nutzung stadtübergreifend intensivieren

    "StadtMobil"-App: Öffi-Nutzung stadtübergreifend intensivieren


    Einige Bundesländer arbeiten bereits seit Jahren sehr erfolgreich im Bereich der Mobilität zusammen. Nun soll an einer Vernetzung der “StadtMobil”-Apps gearbeitet werden.Wien, Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck arbeiten bereits seit...

    Einige Bundesländer arbeiten bereits seit Jahren sehr erfolgreich im Bereich der Mobilität zusammen. Nun soll an einer Vernetzung der “StadtMobil”-Apps gearbeitet werden.Wien, Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Innsbruck arbeiten bereits seit vielen Jahren im Bereich der Mobilität zusammen und stellen zusammen den größten Anteil am öffentlichen Verkehr in Österreich. Im Rahmen der Mobilitätsplattform Österreich (MPO) wollen die einzelnen Verkehrsbetriebe jetzt ihre Zusammenarbeit noch weiter intensivieren. Ziel ist es, durch die laufende Abstimmung Synergien zu nutzen und damit die Öffi-Nutzung für die Fahrgäste weiter zu attraktivieren.

    Konkret wird bereits an einer Vernetzung der „StadtMobil“-Apps gearbeitet. Damit können künftig – neben der übergreifenden Information – auch Tickets für alle anderen Partnerstädte einfach und bequem in der jeweiligen App gekauft werden.

    Grundlage für die App: “WienMobil” der Wiener Linien

    Als Grundlage für die „StadtMobil“-Apps dient die von den Wiener Linien entwickelte App „WienMobil“. Hier können die Wiener Fahrgäste schon seit Sommer 2017 mit nur wenigen Klicks Tickets kaufen und ihre Fahrt mit Bus, Bim und U-Bahn einfach und schnell am Smartphone planen. Zusätzlich sind in der App Angebote unterschiedlicher Mobilitätsanbieter wie zum Beispiel Carsharing oder Bikesharing verknüpft.

    „GrazMobil“ ist bereits erfolgreich gestartet. „LinzMobil“ und “KlagenfurtMobil” sollen noch heuer nach dem Vorbild der „WienMobil“-App zum Einsatz kommen. Damit können die Fahrgäste bequem und sicher ihre Wege planen und Tickets über die jeweilige App kaufen. Die Kooperation soll auf städtischer Ebene noch weiter ausgebaut werden und das Serviceangebot für die Fahrgäste verbessert werden.

    (Red)

    "Jesus Christ Superstar" im Wiener Raimund Theater

    "Jesus Christ Superstar" im Wiener Raimund Theater


    Von 12. bis 22. April wird die weltbekannte Rock-Oper “Jesus Christ Superstar” im Wiener Raimund Theater aufgeführt. In drei Wochen findet die große Premiere von Andrew Lloyd Webbers und Tim Rices weltbekannter Rock-Oper “Jesus Christ...

    Von 12. bis 22. April wird die weltbekannte Rock-Oper “Jesus Christ Superstar” im Wiener Raimund Theater aufgeführt. In drei Wochen findet die große Premiere von Andrew Lloyd Webbers und Tim Rices weltbekannter Rock-Oper “Jesus Christ Superstar” im Wiener Raimund Theater statt. Intendant Christian Struppeck und Regisseur Alex Balga konnten beim gemeinsamen Probenstart die Solisten und das Ensemble bereits begrüßen. Das Stück wird in englischer Sprache gesungen.

    “Jesus Christ Superstar”: Bekannte Darsteller starten Proben in Wien

    Die Musicalstars Drew Sarich, Gino Emnes und Sandy Mölling starten bereits die Proben in Wien. Drew Sarich wird als “Jesus” auf der Bühne stehen, der Niederländer Gino Emnes als “Judas”. Emnes ist bereits aus Produktionen wie unter anderem „König der Löwen“, „Sister Act“, „Kinky Boots“ oder „Rocky“ bekannt. Für ihn ist es ein Wien- und ein VBW-Debüt. Die Popsängerin und Ex-“No Angels”-Mitglied Sandy Mölling ist ebenfalls erstmals in einem VBW-Musical zu sehen. Sie wird im Raimund Theater die “Maria Magdalena” spielen.

    Martin Bermoser, der zurzeit noch im VBW-Hit “I am from Austria” zu sehen ist, wird bei “Jesus Christ Superstar” den “Herodes” darstellen. Fillipo Strocchi, unter anderem aus “Tanz der Vampire” bekannt, wird wie im Vorjahr die Rolle des “Pilatus” übernehmen. Dennis Kozeluh wird “Kaiphas” spielen, Christopher Dederichs ist “Peter”, Alexander Snova “Annas” und David Rodriguez “Simon”.

    „‚Jesus Christ Superstar‘ zu Ostern auf den Spielplan zu setzen, hat sich in den letzten Jahren zu einer schönen Musical-Tradition entwickelt. Wir präsentieren heuer wieder eine ganz besondere Cast für diese mittlerweile legendäre Konzertreihe von Andrew Lloyd Webbers und Tim Rices weltbekannter Rock-Oper. Unser großartiges Ensemble sowie die renommierten Solistinnen und Solisten werden gemeinsam mit unserem Orchester für ein hochkarätiges Musical-Rock-Konzerterlebnis sorgen und die Zuschauerinnen und Zuschauer in österliche Stimmung versetzen.“, so VBW-Musical Intendant Christian Struppeck.

    Premiere im Raimund Theater: Termine und Tickets

    „Jesus Christ Superstar – The Rock-Musical in Concert” ist von 12. bis inklusive 22. April 2019 im Raimund Theater zu sehen. Tickets gibt es an den Tageskassen der Theater der Vereinigten Bühnen Wien (Ronacher, Raimund Theater und Theater an der Wien) sowie online unter www.vbw.at und bei Wien-Ticket im Callcenter (01/588 85, täglich von 08.00 – 20.00 Uhr), im Wien-Ticket-Pavillon bei der Staatsoper (Herbert von Karajan Platz, 1010 Wien, täglich von 10.00 – 19.00 Uhr), online auf www.wien-ticket.at und in allen weiteren Wien-Ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

    (Red)

    Heumarkt-Projekt in Wien: Grundstücksdeal soll durchleuchtet werden

    Heumarkt-Projekt in Wien: Grundstücksdeal soll durchleuchtet werden


    Das Heumarkt-Projekt sorgt bereits seit längerem für Diskussionen. Die Liste JETZT möchte nun den Verkauf des Grundstücks im Jahr 2008 genauer unter die Lupe nehmen. Vor allem die Rolle der ÖVP wird hierbei kritisiert.Das Turmprojekt am...

    Das Heumarkt-Projekt sorgt bereits seit längerem für Diskussionen. Die Liste JETZT möchte nun den Verkauf des Grundstücks im Jahr 2008 genauer unter die Lupe nehmen. Vor allem die Rolle der ÖVP wird hierbei kritisiert.Das Turmprojekt am Heumarkt-Areal in Wien sorgt ob der damit einhergehenden Gefahr für das Welterbe-Prädikat des historischen Stadtzentrums seit Jahren für Debatten. Nun pocht die Liste JETZT darauf, auch den 2008 erfolgten Verkauf des Grundstücks noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Kultursprecher Wolfgang Zinggl kritisierte dabei am Freitag die Rolle der ÖVP.

    Denn der Verkäufer der Fläche war der “Stadterweiterungsfonds”. Der hatte trotz seines Namens nichts mit der Stadt Wien zu tun, sondern war im – auch damals schon ÖVP-geführten – Innenministerium angesiedelt. Das Grundstück sei um 4,2 Mio. Euro an eine Immobiliengesellschaft veräußert worden, obwohl ein anderer Bieter dafür mehr gezahlt hätte: “Es hätte um 9 Mio. Euro verkauft werden können.”

    Heumarkt-Projekt: Deal vom Rechnungshof geprüft und kritisiert

    Dieser Deal ist bereits vom Rechnungshof geprüft und kritisiert worden. Auch dass der Erlös satzungswidrig verwendet worden sei, hätten die Prüfer festgehalten, erinnerte Zinggl. Denn es seien unter anderem kirchliche Einrichtungen bedacht worden. Die beteiligten Beamten hätten prompt einen päpstlichen Orden erhalten, führte der JETZT-Mandatar aus.

    “Mysteriös” gestaltet sich laut Zinggl aber auch das Verfahren, das im Zusammenhang mit dem Verkauf bei der Staatsanwaltschaft anhängig ist. Denn man wisse bis heute nicht, ob es eingestellt werde oder ob es zu einem Prozess komme. Das Verfahren sei vom damaligen schwarzen Justizminister Wolfgang Brandstetter jedenfalls 2016 noch einmal für weitere Einvernahmen “zurückgeschickt” worden, obwohl möglicherweise eine Anklageerhebung kurz bevorstand, so Zinggl.

    JETZT will Grundstücksverkauf durchleuchten

    Brandstetter sei vor und nach seiner Amtszeit Anwalt des Heumarkt-Projektbetreibers Michael Tojner gewesen, berichtete Zinggl – der sich überzeugt zeigte, dass Tojner den Kauf einst über Mittelsmänner abgewickelt habe. Und er kenne zwar den Kaufvertrag nicht, aber Hochhäuser seien schon damals eine Option dort gewesen, behauptete der JETZT-Kultursprecher. Denn der damalige Planungsstadtrat Rudolf Schicker (SPÖ) hätte davon dem Gemeinderat berichtet.

    (APA/Red)

    Rund 4.000 Österreicher werden sich beim Frühjahrsputz schwer verletzen

    Rund 4.000 Österreicher werden sich beim Frühjahrsputz schwer verletzen


    Der alljährliche Frühjahrsputz steht in zahlreichen Haushalten des Landes bevor – und mit ihm auch vermehrte Einsätze der Rettungskräfte.Der Frühjahrsputz in heimischen Haushalten hat jedes Jahr Tausende Schwerverletzte zur Folge. In den kommenden...

    Der alljährliche Frühjahrsputz steht in zahlreichen Haushalten des Landes bevor – und mit ihm auch vermehrte Einsätze der Rettungskräfte.Der Frühjahrsputz in heimischen Haushalten hat jedes Jahr Tausende Schwerverletzte zur Folge. In den kommenden Wochen bis Ende Mai müssen rund 4.000 Personen deshalb im Spital behandelt werden, prognostizierte das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) am Freitag in einer Aussendung. Die häufigsten Verletzungen sind Knochenbrüche, offene Wunden, Sehnen- und Muskelverletzungen sowie Prellungen.

    Frühjahrsputz fordert jährlich 4.000 Schwerverletzte

    “Das Reinigen der Wohnung klingt nach einer harmlosen Tätigkeit – tatsächlich verletzten sich allerdings im Vorjahr in Österreich insgesamt rund 21.400 Personen bei Reinigungsarbeiten im Haushalt so schwer, dass sie zur Behandlung ins Krankenhaus mussten”, erläuterte KFV-Experte Armin Kaltenegger. Besonders hoch ist das Verletzungsrisiko für Personen ab einem Alter von 65 Jahren.

    Die meisten Verletzungen beim Haushaltsputz passieren durch Stürze (71 Prozent), scharfe Gegenstände (zwölf Prozent) sowie Zusammenstöße mit anderen Objekten oder Personen (elf Prozent). Besonders häufig sind Leiterstürze, Ausrutschen auf nassem Boden sowie Stürze über Stufen. Der Staubsauger gehört zu den häufigsten unfallverursachenden Haushaltsprodukten.

    Hauptursache sind Stürze

    “In der vertrauten Umgebung geht man oft besonders unvorsichtig vor und steigt z.B. aus Bequemlichkeit auf das Fensterbrett anstatt eine Leiter zu benutzen. Wer sich mit potenziellen Gefahrenquellen auseinandersetzt senkt sein Unfallrisiko wesentlich”, empfahl Kaltenegger.

    (APA/Red)

    Zerstückelte Leiche im Neusiedler See: Prozess gegen Wiener am 8. Mai

    Zerstückelte Leiche im Neusiedler See: Prozess gegen Wiener am 8. Mai


    Im März 2018 soll ein 64-Jähriger in Wien-Brigittenau eine Prostituierte erwürgt, zerstückelt und anschließend im Neusiedler See versenkt haben. Der Prozess findet am 8. Mai statt.Am 8. Mai wird am Landesgericht für Strafsachen gegen einen Mann...

    Im März 2018 soll ein 64-Jähriger in Wien-Brigittenau eine Prostituierte erwürgt, zerstückelt und anschließend im Neusiedler See versenkt haben. Der Prozess findet am 8. Mai statt.Am 8. Mai wird am Landesgericht für Strafsachen gegen einen Mann verhandelt, der am 29. März 2018 in seinem Schlafzimmer in Wien-Brigittenau eine 28 Jahre alte Prostituierte erwürgt haben soll, weil sie sich seiner Darstellung zufolge über ihn lustig gemacht habe. Dem mittlerweile 64-Jährigen droht lebenslang und die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

    Laut Anklage soll der Mann die getötete Frau in der Badewanne mit einer Säge und einem Messer zerstückelt haben. Mit den Leichenteilen fuhr er dann an den Neusiedler See, wo er sie in der Ruster Bucht – dort hatte er eine Hütte gepachtet – im Wasser versenkte.

    64-Jährigem ist klar “dass er nicht mehr auf freien Fuß kommen wird”

    Dem wegen Totschlags, Vergewaltigung und Notzucht massiv Vorbestraften, der die Hälfte seines Lebens in diversen Justizanstalten verbracht hat, ist klar, “dass er nicht mehr auf freien Fuß kommen wird”, wie seine Verteidigerin Astrid Wagner im Gespräch mit der APA festhielt. “Sein Wunsch ist, dass er nach Stein kommt”, teilte Wagner mit. Dort möchte der gelernte Offset-Drucker in der anstaltseigenen Druckerei arbeiten.

    Der psychiatrische Sachverständige Peter Hofmann bescheinigt dem 64-Jährigen eine hochgradige geistige Abnormität und stuft den Mann in Verbindung damit als gefährlich ein. Laut Gutachten weist der Angeklagte eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit sadistischen Elementen und Zügen zum Kannibalismus auf. Aufgrund der schlechten Zukunftsprognose empfiehlt Hofmann für den Fall eines Schuldspruchs die Unterbringung des Mannes in einer Sonderstrafanstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

    Angeklagter verbrachte bereits zwölf Jahre in Haft

    Bereits 1996, nach der Vergewaltigung einer Bekannten zu zwölf Jahren Haft verurteilt, war der Mann im Maßnahmenvollzug gelandet. Dort wurde er nach Verbüßung der über ihn verhängten Freiheitsstrafe aufgrund seiner anhaltenden Gefährlichkeit weiterhin zwangsweise festgehalten. Erst im Oktober 2016 verfügte die Justiz auf Basis von zwei Gutachten und des Umstands, dass sich der Mann seit 2015 bei Freigängen bewährt hatte, die bedingte Entlassung. Er kam zunächst in einer betreuten Einrichtung für Ex-Häftlinge unter, ging einem geregelten Alltag nach und hielt alle Weisungen ein, die man an seine Freilassung geknüpft hatte. Im Frühjahr 2018 fand der 64-Jährige schließlich eine eigene Wohnung, in der es kurze Zeit danach zur nun prozessgegenständlichen Bluttat kommen sollte.

    Beim Opfer handelte es sich um eine gebürtige Ungarin, die in der Bundeshauptstadt als Reinigungskraft und Gelegenheitsprostituierte gearbeitet haben soll. Der Angeklagte dürfte sie am Westbahnhof kennengelernt haben.

    (APA/Red)

    Frühlingsbeginn: Das Spring Opening im SO/VIENNA

    Frühlingsbeginn: Das Spring Opening im SO/VIENNA


    Gestern öffnete pünktlich zum Frühlingsbeginn die Terrasse des BAR/terre im Lifestyle-Hotel SO/VIENNA. Beim Spring Opening in Wien genossen die Besucher lokales Soulfood und spritzige Drinks. Die stylische Terrasse des BAR/terre lud zum...

    Gestern öffnete pünktlich zum Frühlingsbeginn die Terrasse des BAR/terre im Lifestyle-Hotel SO/VIENNA. Beim Spring Opening in Wien genossen die Besucher lokales Soulfood und spritzige Drinks. Die stylische Terrasse des BAR/terre lud zum Frühlingsbeginn mit dem perfekten Mix aus coolem Schick und lässigem Casual zum Feiern ein. Mit Blick auf den urbanen Donaukanal konnten die Wienerinnen und Wiener sowie Gäste des SO/VIENNA das Flair der vibrierenden Stadt bei pulsierenden Sounds und spritzigen Drinks genießen. Doch nicht nur das Tanzbein, sondern auch die Sinne der Eventgäste wurden zum Schwingen gebracht. Die Genießer konnten sich an exquisiten kulinarischen Gaumenspielen erfreuen: Das innovative Soulfood des BAR/terre präsentierte sich mit erlesenen Kostbarkeiten am Puls der Zeit, die aber dennoch mit kulinarischen Traditionen verbunden sind.

    Highlight beim Spring Opening im SO/VIENNA: Einblick in die Kollektion von Karin Teigl

    Als Highlight des Abends gewährte die international erfolgreiche Fashion-Bloggerin Karin Teigl, besser bekannt unter „Constantly_K“, einen exklusiven Einblick in ihre erste eigene Modekollektion. Mit ihrer eigenen High-Fashion Kollektion „CYK by Constantly K“ schuf sie als erste österreichische Influencerin nicht nur tragbare sondern auch elegante Mode mit einem edgy Twist.

    „Wir verstehen das BAR/terre als einen magischen Anziehungspunkt, der mit seiner extravaganten Gemütlichkeit und seinem kulinarischen Angebot dem Gast erlesene Kostbarkeiten serviert. Die Wienerinnen und Wiener sowie unsere Hotelgäste finden hier nicht nur regionale Gaumenspiele, die nach Heimat schmecken, sondern auch internationale Food-Kreationen, die Lust auf die weite Welt machen. Der Gast darf das hier Typische genauso auf moderne Art und Weise interpretiert erleben, wie intelligent ins Wienerische übertragene Weltgenüsse,“ so Peter Katusak-Huzsvar, General Manager des SO/VIENNA.

    Soulfood und spritzige Drinks beim Spring Opening im SO/VIENNA

    „Das gelungene Spring Opening des BAR/ terre zeigt, wie wichtig Influencer Relations für ein modernes Lifestyle-Hotel sind. Die Influencerin Karin Teigl ist mit ihrer Onlinepräsenz ein sehr guter Brand Fit zur SO/Hotels & Resorts Marke und verwandelte mit ihrer Modekollektion alle unsere Gäste in wahre Fashionistas. Es freut mich, dass wir unseren Gästen somit großartige Frühlings-Vibes mit in die neue Saison geben konnten“, so Monika Waitusch, Director of Sales and Marketing SO/VIENNA

    (Red)

    Diagnose Prostatakrebs bei Kardinal Schönborn: OP steht bevor

    Diagnose Prostatakrebs bei Kardinal Schönborn: OP steht bevor


    Am Freitag gab Kardinal Christoph Schönborn bekannt, sich wegen Prostatakrebses einer Operation unterziehen zu müssen.Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien, muss sich einer Prostatakrebs-Operation unterziehen. Das gab er am Freitag in...

    Am Freitag gab Kardinal Christoph Schönborn bekannt, sich wegen Prostatakrebses einer Operation unterziehen zu müssen.Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien, muss sich einer Prostatakrebs-Operation unterziehen. Das gab er am Freitag in seiner Pressekonferenz nach der Vollversammlung der römisch-katholischen Bischofskonferenz bekannt. Er werde daher im Monat Mai “sozusagen aus der Öffentlichkeit verschwinden”.

    Schönborn muss sich Prostatakrebs-Operation unterziehen

    Schönborn zeigte sich trotz des anstehenden medizinischen Eingriffs zuversichtlich. “Das ist nicht von vornherein etwas sehr dramatisches, weil es ein Prostatakrebs ist, und das ist heutzutage Gott sei Dank in den meisten Fällen gut heilbar”, sagte er.

    Über seinen vorübergehenden Rückzug meinte er: “Die Öffentlichkeit wird das gut überleben. Ich hoffe ich tue das auch.” Diesen “Hinweis in persönlicher Sache” mache er, “damit nicht irgendwelche Gerüchte in Umgang kommen”, so der Erzbischof.

    (APA/Red)

    Weltwassertag: Das Wiener Wasser ist für alle da

    Weltwassertag: Das Wiener Wasser ist für alle da


    Heute, am 22. März, ist der Weltwassertag. Anlässlich dazu möchte die MA 32 auf die hohe Qualität des Wiener Trinkwassers aufmerksam machen. Ab heute sind auch wieder alle 980 Trinkbrunnen in der Stadt aktiv.Der 22. März ist der Weltwassertag. Das...

    Heute, am 22. März, ist der Weltwassertag. Anlässlich dazu möchte die MA 32 auf die hohe Qualität des Wiener Trinkwassers aufmerksam machen. Ab heute sind auch wieder alle 980 Trinkbrunnen in der Stadt aktiv.Der 22. März ist der Weltwassertag. Das Wiener Wasser hat besonders hohe Qualität. “Das Wiener Wasser ist exklusiv für alle da. Es ist ein echtes Qualitätsprodukt und das am meisten kontrollierte Lebensmittel überhaupt, in das wir jährlich rund 65 Millionen Euro investieren – und es kostet die Wienerinnen und Wienern trotzdem nicht mehr als 0,2 Cent pro Liter. Obwohl unser Wasser wirklich kostbar ist, wird es für alle Wienerinnen und Wiener immer leistbar bleiben.”, so Ulli Sima, Stadträtin für Umwelt und die Wiener Stadtwerke.

    980 Trinkbrunnen ab heute in Wien aktiv

    Seit heute sind wieder alle 980 Trinkbrunnen in Wien aktiv. Diese versorgen die Wiener und viele Touristen an öffentlichen Plätzen mit Trinkwasser und das zum Nulltarif. In der ganzen Stadt sind die Brunne verteilt. Die hohe Qualität des Leitungswassers wird sogar in Reiseführern beworben.

    Auch mobile Trinkbrunnen sind ab Montag unterwegs. Diese werden am Heldenplatz, am Graben, am Praterstern und weiteren zentralen Orten in Wien aufgestellt. Die drei Meter hohen Wassergiganten im silbernen Look und der Aufschrift “Wiener Wasser” sind deutlich sichtbar. Bis in den Herbst hinein werden sie durstige Wiener und Touristen versorgen.

    Feiner Sprühnebel auf Knopfdruck sorgt für eine weitere Erfrischung – besonders an heißen Sommertagen. Unter dem Motto #wienbleibtcool kämpft die Stadt gegen die Hitze in der Stadt und die Folgen des Klimawandels und setzt dafür zahlreiche Maßnahmen.

    Standorten der mobilen Brunnen in Wien Graben (Ecke Spiegelgasse) Universitätsstraße 7 Heldenplatz Karlsplatz (Resselpark) Rathausplatz (Ecke Lichtenfelsgasse.) U2 Stadion (Ausgang Stadion) U1 Praterstern, Ausgang Riesenrad Donauinsel, beim Schulschiff Eingang Märzpark Schloss Schönbrunn (gegenüber Parkplatz)

    (Red)

    Ungeplanter Katzen-Nachwuchs: Darum sollten Freigänger in Wien kastriert werden

    Ungeplanter Katzen-Nachwuchs: Darum sollten Freigänger in Wien kastriert werden


    Katzen, die regelmäßigen Zugang ins Freie haben und nicht zur Zucht verwendet werden, sind laut Tierhaltungsverordnung zu kastrieren – auch in Wien. Das hat gute Gründe.Die aktuell milden Temperaturen sorgen nicht nur beim Menschen für...

    Katzen, die regelmäßigen Zugang ins Freie haben und nicht zur Zucht verwendet werden, sind laut Tierhaltungsverordnung zu kastrieren – auch in Wien. Das hat gute Gründe.Die aktuell milden Temperaturen sorgen nicht nur beim Menschen für Frühlingsgefühle, sondern auch bei den Tieren: So sind Katzen bereits in Paarungsstimmung. Damit dies nicht im großen Katzenjammer endet, ruft die Tierschutzombudsstelle Wien (TOW) dazu auf, Freigänger unbedingt kastrieren zu lassen. “So kommen verantwortungsvolle Katzenhalterinnen und -halter nicht nur ihrer gesetzlichen Pflicht nach, sondern verhindern auch, dass die Anzahl an herrenlosen streunenden Tieren ansteigt”, sagt Eva Persy, Leiterin der TOW.

    Rund 2.500 Streunerkatzen in Wien kastriert

    Streunerkatzen kennt man vor allem aus ländlichen Regionen. Was viele nicht wissen: Auch in Wien gibt es Streunerkatzen. Vor allem in Parks, Kleingartenanlagen und in den Randbezirken leben Kolonien, die aus verwilderten Hauskatzen und ihren Nachkommen bestehen und oftmals von Anrainerinnen und Anrainern versorgt werden. “In den vergangenen Jahren sind mit Unterstützung der Stadt rund 2.500 Streunerkatzen in Wien kastriert worden”, so Eva Persy. “Jede nicht-kastrierte Freigänger-Katze, die in der Stadt umhertigert, kann jedoch schnell wieder für ungeplanten Nachwuchs sorgen und so die Situation ihrer streunenden Artgenossen verschärfen.”

    Laut Zweiter Tierhaltungsverordnung sind Katzen, die regelmäßigen Zugang ins Freie haben und nicht zur Zucht verwendet werden, zu kastrieren. Wie wichtig die Einhaltung dieser Bestimmung ist, zeigt folgendes Rechenbeispiel: Da Katzen bis zu drei Mal im Jahr Junge bekommen können, die wiederum im Alter von vier bis fünf Monaten selbst paarungsfähig werden, können aus einem Katzenpaar innerhalb von nur zwei Jahren 66 Nachkommen entstehen. Die Population würde also enorm ansteigen. Ein verstärkter Kampf um Nahrung und Reviere wären die Folge. “Das belastet dann nicht nur die Tiere, sondern kann auch zu Konflikten mit den Anrainerinnen und Anrainern führen, weil es zu verstärktem Lärm, Verunreinigungen und anderen Nebeneffekten kommt”, so Persy.

    Die Kastration eines Katers bieten TierärztInnen ab circa 80 Euro an. Bei Katzen ist der Eingriff aufwändiger und somit mit Kosten ab 100 Euro verbunden.

    (Red)

    Polizei nimmt Ladendiebin in Wien-Favoriten fest

    Polizei nimmt Ladendiebin in Wien-Favoriten fest


    Eine 43-Jährige wurde in der Favoritenstraße festgenommen, nachdem sie mit zwei Komplizinnen versucht hatte, mehrere Gegenstände aus einem Geschäft zu stehlen.Eine serbische Staatsangehörige versuchte am Donnerstag gegen 12.50 Uhr in Begleitung zwei...

    Eine 43-Jährige wurde in der Favoritenstraße festgenommen, nachdem sie mit zwei Komplizinnen versucht hatte, mehrere Gegenstände aus einem Geschäft zu stehlen.Eine serbische Staatsangehörige versuchte am Donnerstag gegen 12.50 Uhr in Begleitung zwei weiterer unbekannter Täterinnen mehrere Gegenstände aus einem Geschäft in der Favoritenstraße zu stehlen.

    Nachdem der Diebstahlsalarm ausgelöst wurde, attackierten die Frauen mehrere Angestellte und versuchten zu flüchten. Die 43-jährige Serbin wurde festgenommen, eine erste Fahndung nach den beiden anderen Täterinnen verlief negativ. Es wurde niemand verletzt.

    Wien-Döbling: 7-Jähriger von Pkw erfasst und verletzt

    Wien-Döbling: 7-Jähriger von Pkw erfasst und verletzt


    Am Donnerstag kam es auf der Döblinger Hauptstraße zu einem Verkehrsunfall. Ein 7-Jähriger wollte die Straße überqueren, dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Fahrzeug eines 46-jährigen Lenkers. Gegen 7.45 Uhr war das Kind war mit seinem Opa...

    Am Donnerstag kam es auf der Döblinger Hauptstraße zu einem Verkehrsunfall. Ein 7-Jähriger wollte die Straße überqueren, dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit dem Fahrzeug eines 46-jährigen Lenkers. Gegen 7.45 Uhr war das Kind war mit seinem Opa unterwegs und wollte die Döblinger Hauptstraße überqueren, als es von dem Fahrzeug eines 46-Jährigen erfasst wurde. Der Bub erlitt Prellungen und Abschürfungen, berichtete die Polizei am Freitag. Der Bub wurde zur Erstbehandlung in ein Krankenhaus gebracht.

    Das Unglück ereignete sich unweit jener Stelle, bei der vor neun Jahren ein Achtjähriger getötet worden war. Der Bub überquerte damals einen Schutzweg, als er von einem Wagen erfasst und tödlich verletzt wurde. Ein Schülerlotse hatte vor dem Unfall noch versucht, den Fahrer des Autos aufzuhalten.

    (APA/Red)

    Unbekannter stach grundlos auf 17-Jährigen in Wien-Floridsdorf ein

    Unbekannter stach grundlos auf 17-Jährigen in Wien-Floridsdorf ein


    Am Donnerstag wurde ein 17-Jähriger in der Morsegasse plötzlich von hinten mit einem Messer in den Oberarm gestochen. Der Täter konnte unerkannt flüchten.Ein 17-jähriger Mann verständigte am 21. März 2019 um 07.15 Uhr die Polizei und gab bekannt,...

    Am Donnerstag wurde ein 17-Jähriger in der Morsegasse plötzlich von hinten mit einem Messer in den Oberarm gestochen. Der Täter konnte unerkannt flüchten.Ein 17-jähriger Mann verständigte am 21. März 2019 um 07.15 Uhr die Polizei und gab bekannt, dass er am Weg in die Arbeit in der Morsegasse in Wien-Floridsdorf von einem unbekannten Mann von hinten mit einem Messer in den rechten Oberarm gestochen wurde. Der Bursche erlitt eine tiefe Stichverletzung.

    Wiener am Weg zur Arbeit in den Arm gestochen

    Ohne ein Wort zu sagen flüchtete der unbekannte Täter in Richtung Prager Straße. Laut Opfer ist er zwei Meter groß und war dunkel bekleidet. Der 17-Jährige konnte sich den Angriff nicht erklären. Er wurde in eine Krankenhaus gebracht. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, übernimmt die Ermittlungen.

    Bundesländer-Tour der IGGÖ gestartet

    Bundesländer-Tour der IGGÖ gestartet


    Am Freitag startete die Islamische Glaubensgemeinschaft ihre Bundesländer-Tour. Präsident Ümit Vural möchte damit die Muslime im Land besser erreichen.Die Islamische Glaubensgemeinschaft begibt sich auf Bundesländer-Tour. Sie hat heute in Graz...

    Am Freitag startete die Islamische Glaubensgemeinschaft ihre Bundesländer-Tour. Präsident Ümit Vural möchte damit die Muslime im Land besser erreichen.Die Islamische Glaubensgemeinschaft begibt sich auf Bundesländer-Tour. Sie hat heute in Graz begonnen und soll bis zum Ende des Jahres alle Bundesländer umfassen, teilte die IGGÖ in einer Aussendung am Freitag mit.

    IGGÖ beginnt Bundesländer-Tour: Erste Station heute in Graz

    In Graz standen zunächst Besuche bei der Jüdischen Gemeinde, der evangelischen Gemeinde wie auch der Diözese Graz an. Später wird das Freitagsgebet in der “Dzemat Bosnjak” verrichtet. Abschließend gibt es ein Treffen mit Imamen und Obleuten der hiesigen Moscheegemeinden. “Ich war von Anfang an davon überzeugt, dass die Islamische Glaubensgemeinschaft näher an die Menschen muss. Die österreichischen Muslime wollen nicht nur hören oder lesen, dass wir für sie da sind, wir müssen es sein”, so Präsident Vural über die Motivation eine Bundesländer-Tour zu starten.

    “Ich danke der Islamischen Religionsgemeinde in Graz für das tolle Programm, das sie zusammengestellt hat und freue mich, auf die vielen Gespräche und Treffen”, so Vural. Gleich um 9.00 Uhr traf Vural auf den Präsidenten der Jüdischen Gemeinde Graz, Elie Rosen. Es ist dies der erste Besuch des Oberhauptes der IGGÖ in einer Synagoge überhaupt, hieß es seitens der Jüdischen Gemeinde Graz. Nach dem Anschlag von Christchurch komme diesem “Brückenschlag umso mehr herausragende Bedeutung zu”, so Rosen.

    (APA/Red)

    Rund 7.000 Volksschüler absolvieren TIMSS-Tests

    Rund 7.000 Volksschüler absolvieren TIMSS-Tests


    An den Volksschulen wird wieder getestet: Rund 7.000 Kinder müssen im Rahmen der TIMSS-Erhebung ab Ende März ihre Kenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften unter Beweis stellen.An den Schulen wird wieder getestet: Von Ende März bis Juni müssen...

    An den Volksschulen wird wieder getestet: Rund 7.000 Kinder müssen im Rahmen der TIMSS-Erhebung ab Ende März ihre Kenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften unter Beweis stellen.An den Schulen wird wieder getestet: Von Ende März bis Juni müssen rund 7.000 Kinder in der vierten Klasse Volksschule für die Trends in International Mathematics and Science Study (TIMSS) ihre Mathe- und Naturwissenschaftskenntnisse unter Beweis stellen. Die Ergebnisse werden für Ende 2020 erwartet.

    Ende März startet TIMSS-Erhebung an Volksschulen in Östereich

    Die Tests finden ab 27. März an knapp 260 Schulen statt. Rund 5.000 Kinder werden diese am Computer absolvieren, 2.000 arbeiten klassisch auf Papier. So soll auch erhoben werden, ob die Schüler bei einer computerbasierten Durchführung gleich gut abschneiden wie bei einer papierbasierten. Über den Durchführungsmodus in den jeweiligen Klassen entscheidet eine Zufallsauswahl.

    Insgesamt wird TIMSS zum siebenten Mal durchgeführt. Österreich ist dabei ein eher unregelmäßiger Teilnehmer und macht erst zum vierten Mal mit. 2015 etwa fiel die Teilnahme einem von Ex-Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) verhängten Teststopp wegen eines angeblichen Datenlecks zum Opfer. Beim bisher letzten Antreten 2011 landeten die österreichischen Schüler in den Naturwissenschaften deutlich über dem Gesamt- sowie EU-Schnitt, in der Mathematik dagegen zwar über dem Gesamt-, aber unter dem EU-Schnitt.

    Ergebnisse haben keinen Einfluss auf Schulnoten

    Durchgeführt wird die Erhebung nicht von den jeweiligen Lehrern, sondern von externen Testleitern, die mit allen notwendigen Materialien zum vereinbarten Termin an die Schule kommen. Der Test selbst wird in zwei Teilen zu je 36 Minuten (mit einer Pause dazwischen) abgehalten. Ergänzend zu den Testaufgaben werden Schülern, Eltern, Direktoren und Lehrern Fragebögen vorgelegt, um etwa demografische Daten, Einstellungen zu Mathematik und Basisdaten zur Schule zu erheben.

    Die Daten einzelner Schüler bzw. Schulen werden nicht ausgewertet. Weder haben die Leistungen Einfluss auf die Noten noch werden Schulrankings erstellt. Organisatorin der in mehr als 60 Ländern durchgeführten Studie ist die internationale Forschungsgemeinschaft IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement). In Österreich wird sie vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) durchgeführt.

    (APA/Red)

    Fußball-Fan attackiert Polizisten vor EM-Quali-Spiel in Wien

    Fußball-Fan attackiert Polizisten vor EM-Quali-Spiel in Wien


    Im Vorfeld des EM-Qualifikationsspiels zwischen Österreich und Polen kam es zu mehreren Zwischenfällen, unter anderem attackierte ein polnischer Fußball-Fan einen Polizisten.Vor dem Fußball-EM-Qualifikations-Spiel zwischen Österreich und Polen im...

    Im Vorfeld des EM-Qualifikationsspiels zwischen Österreich und Polen kam es zu mehreren Zwischenfällen, unter anderem attackierte ein polnischer Fußball-Fan einen Polizisten.Vor dem Fußball-EM-Qualifikations-Spiel zwischen Österreich und Polen im Wiener Ernst-Happel-Stadion ist eine Gruppe polnischer Fans im Bereich der Schlachthausgasse wegen des Einsatzes zahlreicher pyrotechnischer Gegenstände angehalten worden, teilte die Polizei in der Nacht auf Freitag mit. Dabei sei es zu einem tätlichen Angriff gegen einen Polizisten gekommen.

    Festnahme nach Attacke auf Polizisten in Wien

    Ein 26-jähriger polnischer Staatsbürger sei festgenommen worden und wegen Körperverletzung angezeigt worden. Außerdem habe es zwei fremdenrechtliche Festnahmen wegen Aufenthaltsverbots, eine Anzeige nach dem Verbotsgesetz, zwei Anzeigen wegen Sachbeschädigung sowie mehrere Anzeigen nach dem Pyrotechnikgesetz und Wegweisungen gegeben.

    Insgesamt hätten 40.400 Fußballfans, davon etwa 16.000 Auswärtsfans, das Ländermatch im Stadion verfolgt. 870 Polizisten seien dabei im Einsatz gewesen.

    (APA/Red)

    Wetter am Wochenende: Frühlingsbeginn bringt viel Sonnenschein

    Wetter am Wochenende: Frühlingsbeginn bringt viel Sonnenschein


    Das erste Frühlingswochenende bringt uns Sonnenschein und es kann bis zu 21 Grad erreichen. Der Wochenstart allerdings hält eine markante Abkühlung bereit. Laut Experten von UBIMET beschert uns das Hoch Hannelore auch am Wochenende steigende...

    Das erste Frühlingswochenende bringt uns Sonnenschein und es kann bis zu 21 Grad erreichen. Der Wochenstart allerdings hält eine markante Abkühlung bereit. Laut Experten von UBIMET beschert uns das Hoch Hannelore auch am Wochenende steigende Temperaturen und viel Sonnenschein. Bereits am Freitag können die Temperaturen 13 bis 19 Grad erreichen. „Im Oberinntal und in Innsbruck ist auch die 20-Grad-Marke wieder in Reichweite“, sagt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.

    Der Samstag zeigt sich dann noch deutlicher von der sonnigen Seite und wir können von früh bis spät mit Sonne rechnen. Lokale Frühnebelfelder im Donauraum und im Waldviertel lichten sich rasch und tagsüber ist der Himmel meist sogar wolkenlos. „Auf den Bergen kann man sich auf eine ausgezeichnete Fernsicht freuen“, verspricht Spatzierer. Der Wind weht generell nur schwach und die Höchstwerte liegen zwischen 15 und 21 Grad.

    Auf Sonnenschein folgt Kaltfront zu Wochenbeginn

    Auch am Sonntag überwiegt weiterhin der Sonnenschein, im Vorfeld einer Kaltfront machen sich aber besonders im Norden allmählich Wolken bemerkbar. Mit 14 bis 21 Grad bleibt es vorerst noch frühlingshaft mild.

    In der neuen Woche erreicht uns eine Kaltfront und auch Regen ist nicht auszuschließen. Die Schneefallgrenze sinkt hier gegen 1100 m ab. Ein paar Schauer zeichnen im Tagesverlauf aber auch im Süden ab. Die Temperaturen erreichen 6 bis 15 Grad. In der Nacht auf Dienstag zieht dann eine weitere Kaltfront durch und die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite gegen 500 m ab. „Die Temperaturen kommen am Dienstag selbst im Flachland kaum noch über die 10-Grad-Marke hinaus“, so der Meteorologe. „Landwirt müssen kommende Woche zudem neuerlich mit Frostgefahr rechnen“.

    (Red)

    Das Osterferien-Programm in der Therme Wien

    Das Osterferien-Programm in der Therme Wien


    In den Osterferien bietet die Therme Wien ein kostenloses Programm für Kinder und Erwachsene an. Hier alle Infos dazu.Während sich die Kinder auf die Schulferien freuen, überlegen bereits viele Eltern, wie sie die Ferienaktivitäten ihrer Kinder...

    In den Osterferien bietet die Therme Wien ein kostenloses Programm für Kinder und Erwachsene an. Hier alle Infos dazu.Während sich die Kinder auf die Schulferien freuen, überlegen bereits viele Eltern, wie sie die Ferienaktivitäten ihrer Kinder gestalten können – ein Aufenthalt in der Therme Wien ist dabei eine willkommene Abwechslung.

    Ein kostenloses Programm der Therme Wien-Kinderanimation sorgt nicht nur für unterhaltsame Ferien, sondern stimmt auch auf die Osterfeierlichkeiten ein.

    Kostenloses Ferienprogramm in der Therme Wien

    Im ErlebnisStein befindet sich die kostenlose Kinderanimation mit unterschiedlichsten Programmpunkten speziell für die ganz Kleinen (Mo-Fr ab 13.00 Uhr, Sa ab 10.00 Uhr, So ab 11.00 Uhr). In den Osterferien gibt es von 13. bis 24. April 2019 ein erweitertes Angebot, das auf die Bedürfnisse der jüngsten Thermengäste abgestimmt ist:

    Montag, 15. April 2019:

    10.00 bis 12.00 Uhr – Krabbelstunde 12.00 bis 17.00 Uhr – Bastle dir deinen Osterschmuck 12.00 bis 17.00 Uhr – Osternester backen im Thermenrestaurant

    Ostersonntag, 21. April 2019:

    11.00 bis 13.00 Uhr – Kreativwerkstatt – österliches Basteln 13.30 bis 14.00 Uhr – Kasperl und seine Freunde feiern mit euch Ostern 14.00 bis 15.00 Uhr – Spielespaß 15.00 bis 16.00 Uhr – Osternestersuche 16.00 bis 17.00 Uhr – Kinderschminken Von 14.00 bis 17.00 Uhr verteilt Tschigong, der Tiger aus der Therme Wien, Osterhasen-Sackerl im Foyer der Therme Wien

    Ostermontag, 22. April 2019:

    10.00 bis 12.00 Uhr – Krabbelstunde 12.00 bis 17.00 Uhr – Bastle dir deinen Frühlingskranz Für Erwachsene: Ostereiersuche mit tollen Preisen

    Auch die großen Thermengäste kommen nicht zu kurz, denn es wartet eine bunte Ostereiersuche:  Im Zeitraum von 15. bis 22. April 2019 werden zweimal täglich (am Vormittag und Nachmittag) jeweils vier Eier versteckt. Jedes Ei beinhaltet einen Gewinn, wie z. B. Thermeneintritte, Gutscheine für den Floating Pool, die Infrarotkabine oder die AlphaSphere sowie gratis Kaffee und Kuchen.

    Schokolade-Fans können sich in der Osterzeit besonders verwöhnen lassen: In der Thermenmassage erwartet sie eine Genuss-Peeling-Massage mit Schokocreme und einer schokoladigen Überraschung im Anschluss (Preis 69 Euro, Dauer: 50 Minuten).

    (Red)