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    Video geht viral: Bekannter Fahrradakrobat soll babysitten – und nimmt die kleine Daisy kurzerhand mit auf Tour

    Video geht viral: Bekannter Fahrradakrobat soll babysitten – und nimmt die kleine Daisy kurzerhand mit auf Tour


    Der Schotte Danny MacAskill ist ein bekannter Bikeakrobat. Als er auf die Tochter eines Freundes aufpassen soll, hat er eine wagemutige Idee. Ganz ernst gemeint, ist die Aktion allerdings...

    Der Schotte Danny MacAskill ist ein bekannter Bikeakrobat. Als er auf die Tochter eines Freundes aufpassen soll, hat er eine wagemutige Idee. Ganz ernst gemeint, ist die Aktion allerdings nicht.

    UN-Seegericht fordert: Russland soll ukrainische Matrosen freilassen

    UN-Seegericht fordert: Russland soll ukrainische Matrosen freilassen


    Ein halbes Jahr nach der Gewaltaktion gegen ukrainische Schiffe im Schwarzen Meer will der Internationale Seegerichtshof in Hamburg mit einem Urteil den Streit zwischen Moskau und Kiew entschärfen.Als erste Maßnahme müsse Russland die im vergangenen...

    Ein halbes Jahr nach der Gewaltaktion gegen ukrainische Schiffe im Schwarzen Meer will der Internationale Seegerichtshof in Hamburg mit einem Urteil den Streit zwischen Moskau und Kiew entschärfen.

    Als erste Maßnahme müsse Russland die im vergangenen November festgenommenen 24 Matrosen freilassen, urteilte Richter Jin-Hyun Paik am Samstag in Hamburg. Ebenso müsse Russland drei beschlagnahmte Schiffe an die Ukraine zurückgeben. Dass Moskau diese Anordnung sofort umsetzen wird, ist jedoch unwahrscheinlich. Russland boykottiert das Verfahren, weil es die Zuständigkeit des Gerichts in diesem Fall anzweifelt.

    Die Matrosen waren im vergangenen Jahr beim Versuch, aus dem Schwarzen Meer ins Asowsche Meer zu gelangen, von der russischen Küstenwache gewaltsam gestoppt und festgesetzt worden. Die Männer sitzen seitdem in der russischen Hauptstadt in Untersuchungshaft. Ihnen drohen bei einem Prozess in Russland bis zu sechs Jahre Haft.

    Hintergrund des Streits ist auch die komplizierte Lage nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim im Jahr 2014. Sowohl die Ukraine als auch Russland nutzen das Binnengewässer. Russland betrachtet die Meerenge von Kertsch aber als sein Hoheitsgebiet, auch wenn ein Vertrag von 2003 der Ukraine freie Durchfahrt garantiert. Deswegen will Moskau die Seeleute wegen Verletzung der Staatsgrenze vor Gericht bringen. Kiew sieht die Festgenommenen jedoch als Kriegsgefangene an. Gleichzeitig gibt es aber in der Ukraine Stimmen, dass der damals amtierende Präsident Petro Poroschenko den Zwischenfall absichtlich provoziert und somit die Festnahme der Männer riskiert habe.

    Eine Freilassung durch Moskau könnte ein wichtiges Signal zur Entspannung der zerrütteten Beziehungen zwischen beiden Ländern sein, schrieb der neue ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook. So könne Russland zeigen, ob es ernsthaft an einer Lösung des Konflikts mit dem Nachbarland interessiert sei. «Mal sehen, welchen Weg der Kreml wählen wird», schrieb er weiter. Selenskyj hatte nach seinem Wahlsieg im April angekündigt, seine wichtigste Aufgabe sei es, die Seeleute aus russischer Haft zu befreien.

    Das russische Außenministerium betonte unmittelbar nach der Urteilsverkündung, dass Moskau weiter nicht an dem Verfahren teilnehmen wolle. Grund sei, dass militärische Aktivitäten durch Schiffe und Flugzeuge der Regierung nach der UN-Seerechtskonvention nicht unter die Zuständigkeit des Seegerichtshofes fielen, hieß es.

    Das Gericht, das über die Einhaltung der Konvention wacht, sieht dies nicht so: Es handle sich bei dem Zwischenfall nicht um eine militärische Aktion, sagte der Richter. Ebenso sei die Gewaltanwendung durch die russischen Behörden eher als Rechtsdurchsetzung zu sehen und nicht als militärische Aktion.

    Beide Seiten sollten deshalb keine zusätzlichen Maßnahmen veranlassen, um die extrem angespannte Situation weiter zu verschärfen, hieß es. Russland sei verpflichtet, den Forderungen nachzukommen. Bis 25. Juni müssten die Ukraine und Russland den Richtern in Hamburg einen Bericht darüber zukommen lassen.

    Auch die Bundesregierung hatte sich wiederholt für die Freilassung der 24 Seeleute und eine friedliche Lösung des Konflikts eingesetzt. Der Grünen-Politiker Manuel Sarrazin sagte, Deutschland müsse die Umsetzung des Konflikts einfordern. Zudem zeige sich mit dem Urteil, «ob der Kreml überhaupt an der Einhaltung von internationalem Recht interessiert ist».

    Chris Smalling: Gewinner des Tages

    Chris Smalling: Gewinner des Tages


    Fußballer Chris Smalling (29) und seine Frau wurden kürzlich Eltern. Diese tolle Nachricht verkündete der Manchester United-Star auf seinem Instagram-Account. Dort postete er nicht nur ein Foto des süßen Nachwuchses, sondern verriet auch gleich den...

    Fußballer Chris Smalling (29) und seine Frau wurden kürzlich Eltern. Diese tolle Nachricht verkündete der Manchester United-Star auf seinem Instagram-Account. Dort postete er nicht nur ein Foto des süßen Nachwuchses, sondern verriet auch gleich den Namen seines Sohnes: Der Kleine heißt Leo. "Wir sind so gesegnet, dich in unserem Leben zu haben", schreibt der Brite weiter.

    Auf dem Profil seiner Frau Sam Smalling erfährt man noch mehr. Demnach kam Leo nach 39 Stunden Wehen schon am 14. Mai auf die Welt. Leider verlief dabei offenbar nicht alles glatt: "Ich hatte einige Komplikationen, sodass wir erst jetzt zum Posten kommen. Es war körperlich und emotional wirklich hart."

    Chris Pratt: Verlierer des Tages

    Chris Pratt: Verlierer des Tages


    Chris Pratt (39, "Passengers") hat seinem Sohn Jack ein neues Fahrrad gekauft. Dabei hatte er aber offenbar vergessen, dass das Bike unmöglich in sein Auto passen kann. Auf einem Video, das das Klatschportal "TMZ" auf seiner Website veröffentlicht hat,...

    Chris Pratt (39, "Passengers") hat seinem Sohn Jack ein neues Fahrrad gekauft. Dabei hatte er aber offenbar vergessen, dass das Bike unmöglich in sein Auto passen kann. Auf einem Video, das das Klatschportal "TMZ" auf seiner Website veröffentlicht hat, sieht man, wie der Schauspieler vergebens versucht, das Rad im Kofferraum seines Teslas unterzubringen.

    Nach mehreren Versuchen gab der US-Amerikaner auf. Der kleine Jack (6) musste natürlich trotzdem nicht auf seine neueste Errungenschaft verzichten. Denn glücklicherweise war auch Pratts Verlobte, Katherine Schwarzenegger (29), beim Shopping-Trip dabei. Und so kam Plan B zum Einsatz: Die beiden verstauten das Fahrrad letztendlich auf der Rückbank ihres großen SUVs.

    Sport kompakt: Mats Hummels vor dem DFB-Pokalfinale:

    Sport kompakt: Mats Hummels vor dem DFB-Pokalfinale: "Der Wille, die Motivation ist riesig"


    Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell...

    Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf dem Globus mal mehr, mal weniger bedeutende Events statt, die aufgrund der Dominanz weniger Sportarten schnell untergehen können und keine wirkliche Beachtung finden.

    25. Mai: Hummels beschwört riesigen Willen vor DFB-Pokalfinale

    Selbstbewusst, aber auch mit viel Respekt vor Gegner Leipzig, fiebert Bayern-Abwehrchef Mats Hummels dem DFB-Pokalfinale am Abend im Berliner Olympiastadion entgegen. In einem vom Rekordmeister veröffentlichten Interview sprach der 30-jährige Innenverteidiger von einem großen Spiel, das auf dem Plan stehe. "Der Wille, die Motivation ist riesig, den zweiten Pokalsieg aus persönlicher Sicht zu holen, den ersten seit ich bei Bayern bin", so Hummels. Mit großem Respekt begegnet der Weltmeister von 2014 Gegner RB Leipzig. Beeindruckt ist er vor allem vom Tempo im Spiel der Sachsen, die das Endspiel um den DFB-Vereinspokal zum ersten Mal erreicht haben. "Das ist vielleicht die schnellste Mannschaft der Liga. Da sind wirklich ein paar Pfeile dabei." Die Stimmung im eigenen Team bezeichnete Hummels als "sehr gut". Der FC Bayern hat eine Woche nach dem Gewinn der 29. Meisterschaft die Chance auf das zwölfte Double der Vereinsgeschichte.

    25. Mai: Tuchel verlängert Vertrag bei Paris St. Germain

    Der frühere Bundesliga-Trainer Thomas Tuchel hat seinen Vertrag beim französischen Spitzenklub Paris St. Germain vorzeitig bis 2021 verlängert. Das teilte der französische Meister am Samstag mit. Der 45-Jährige war vor einem Jahr an die Seine gewechselt und hatte den Meistertitel erfolgreich verteidigt. "'Ich bin sehr glücklich und stolz auf meine Verlängerung", wird Tuchel in einer Mitteilung zitiert. In der Champions League hatte PSG den lang ersehnten Titel auch in dieser Saison klar verpasst. Das Star-Ensemble scheiterte schon im Achtelfinale an Manchester United. 

    25. Mai: Tag der Amateure in der Live-Konferenz 

    Vor dem mit Spannung erwarteten Finale um den DFB-Vereinspokal zwischen dem FC Bayern München und RB Leipzig (Anstoß: 20 Uhr) kämpfen im Laufe des Tages 42 Amateurteams um die Pokalsiege auf Landesebene und damit auch einen Startplatz für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals 2019/20. Am Vormittag fallen die Entscheidungen in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Bremen. Um 14.15 Uhr werden sieben weitere Partien angepfiffen. Am Nachmittag (Anstoß 16.15 Uhr) sind unter anderem Traditionsvereine wie der 1. FC Kaiserslautern, Alemannia Aachen und der KFC Uerdingen im Einsatz. Das Erste überträgt alle 21 Spiele über den Tag verteilt in einer umfangreichen Live-Konferenz.

    24. Mai: HSV trennt sich von Sportvorstand Ralf Becker

    Der Hamburger SV hat sich von Sportvorstand Ralf Becker getrennt. Das teilt der Verein am Freitag mit. Zuvor hatten "Kicker" und "Hamburger Abendblatt" darüber berichtet. Der Aufsichtsrat des Vereins zog damit Konsequenzen aus dem enttäuschenden Saisonverlauf und dem verpassten Wiederaufstieg. Becker war seit Mai 2018 Sportvorstand beim HSV. Nachfolger wird Jonas Boldt, der zuletzt bei Bayer Leverkusen tätige Boldt soll noch am Freitag auf einer Pressekonferenz im Volksparkstadion vorgestellt werden. Am vergangenen Sonntag hatte Trainer Hannes Wolf den HSV letztmals vor seinem Abschied betreut.

    24. Mai: Van Gerwen bleibt Dominator der Premier League of Darts

    An ihm führt - zumindest bei den ganz großen Turnieren - aktuell kein Weg vorbei: Der Niederländer Michael van Gerwen hat zum vierten Mal in Folge den Sieg bei der Premier League of Darts geholt. Im Finale des wichtigsten Events nach der Darts-WM bezwang van Gerwen in London den Engländer Rob Cross souverän mit 11:5 Legs und durfte sich im Anschluss auch über ein Preisgeld in Höhe von rund 280.000 Euro freuen. "Das Gefühl, die Premier League zu gewinnen, verändert sich nie. Es bedeutet mir sehr viel", sagte der 30-Jährige nach dem Finale. Insgesamt war es für ihn bereits der fünfte Sieg bei dem über mehrere wöchentliche Spieltage ausgetragenen Turnier. 

    Im Halbfinale hatte sich van Gerwen zuvor ebenfalls klar mit 10:7 gegen den Nordiren Daryl Gurney durchgesetzt. Cross machte das Finale durch einen ungefährdeten 10:5-Sieg gegen Landsmann James Wade klar, gegen van Gerwen konnte der Engländer dann aber nur bis zur Hälfte mithalten, ehe der Niederländer aufdrehte und seinen Kontrahenten regelrecht demontierte.

    23. Mai: VfB droht Absturz in die 2. Liga

    Der VfB Stuttgart muss immer mehr den nächsten Absturz in die Zweitklassigkeit nach 2016 fürchten. Im Relegations-Hinspiel kamen die Schwaben nicht über ein dürftiges 2:2 (1:1) gegen den Zweitliga-Dritten 1. FC Union Berlin am Donnerstagabend hinaus. Damit winkt den "Eisernen" im Rückspiel am Montag (ab 20.30 Uhr im stern-Liveticker) der erstmalige Bundesliga-Aufstieg. 

    Dem über weite Strecken ideenlosen VfB brachten auch die jeweiligen Führungstreffer von Kapitän Christian Gentner (42. Minute) und Ex-Nationalspieler Mario Gomez (51.) vor 58 619 Zuschauern keine Ruhe. Stattdessen schockten die Berliner Suleiman Abdullahi (43.) und Marvin Friedrich (68.) die Stuttgarter mit dem zweimaligen Ausgleich. Der Vorteil liegt dank der bedeutsamen Auswärtstore nun bei Union - das in dieser Saison zudem nur ein Zweitliga-Heimspiel verloren hat. "Wir sind jetzt dort, wo wir nicht hinwollten", hatte Union-Trainer Urs Fischer die Relegation nicht gerade als Wunschvorstellung bezeichnet. 

    23. Mai: DEB-Team fliegt gegen Tschechien aus der WM

    Deutschlands Eishockey-Team ist im WM-Viertelfinale ausgeschieden. Trotz einer lange guten Leistung verlor die DEB-Auswahl mit 1:5 (0:0, 1:1, 0:4) gegen Tschechien. Das Tor von Frank Mauer (38. Minute) reichte am Donnerstag in Bratislava gegen den zwölfmaligen Weltmeister nicht. Deutschland beendet die erste Weltmeisterschaft unter dem neuen Bundestrainer Toni Söderholm auf dem sechsten Platz und damit so gut wie seit dem vierten Platz 2010 nicht mehr. Vor neun Jahren hatte Deutschland bei der Heim-WM letztmals das Halbfinale erreicht. Tschechien spielt am Samstag im Halbfinale gegen Kanada.

    23. Mai: DEB-Team heiß auf Viertelfinale gegen Tschechien

    Mit breiter Brust geht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am Abend (ab 20.15 Uhr SPORT1/DAZN) ins WM-Viertelfinale gegen Tschechien. "Wir sind bereit für weitere Aufgaben", erklärte Kapitän Moritz Müller am Vormittag mit Blick auf ein mögliches Halbfinale. Das Team von Coach Toni Söderholm rechnet sich gegen den zwölfmaligen Weltmeister durchaus Siegchancen aus. "Klar haben wir Sachen gesehen, von denen wir denken, dass wir sie ausnutzen können", so Müller mit Blick auf die Vorrunde der Tschechen, die in Gruppe B nur den übermächtigen Russen den Vortritt lassen mussten. Trotz des zu erwartetenden "Auswärtsspiels" werde man die Atmosphäre "genießen, aufsaugen, Spaß haben und richtig Gas geben", versprach der Verteidiger der Kölner Haie den Fans des DEB-Teams. Nach der besten Vorrunde der WM-Geschichte würde die Mannschaft um Müller und NHL-Star Leon Draisaitl zum vierten Mal nach 1934, 1938 und 2010 in die Vorschlussrunde einer Eishockey-Weltmeisterschaft einziehen. 

    22. Mai: Louis van Gaal spricht über seine Zeit als Bayern-Trainer

    Für die niederländische Trainer-Legende Louis van Gaal war sein zweijähriges Engagement beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München der "härteste Job" seiner Karriere. "Der große Unterschied zu anderen Vereinen war, dass dort viele Ex-Spieler involviert waren. Alle wollten mitreden und das Geschehen beeinflussen", sagte der 67-Jährige in einem Interview mit dem am Donnerstag erscheinenden Magazin "11 Freunde".

    Vor allem Van Gaals Verhältnis zu Vereinsboss Uli Hoeneß war offenbar sehr schwierig. "Das Problem war einfach, dass zwei Persönlichkeiten wie Uli Hoeneß und Louis van Gaal nicht gleichzeitig durch eine Tür passen", sagte van Gaal, der mit den Bayern 2010 das Double holte, ehe es 2011 zur vorzeitigen Trennung kam. 

    Van Gaal haftete aufgrund seiner strengen Arbeitsweise der Ruf eines Diktators an. "Möglich, dass ich in frühen Jahren auch eher der Kommandant war. Aber um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, müssen sie einer Philosophie folgen", meinte er. Deswegen reagiere er allergisch, wenn er nach Spielern wie Franck Ribéry oder Luca Toni gefragt werde. "Denn diese Spieler waren nicht bereit, sich meiner Philosophie anzuvertrauen", sagte van Gaal. Sie hätten geglaubt, durch ihren Status besondere Rechte zu haben, die ihnen aber aus Sicht van Gaals nicht zustanden. "Spieler wie Franck Rijkaard oder Luis Figo hatten auch diesen Status, aber das hat für sie nie eine Rolle gespielt."

    Mit Ajax Amsterdam gewann van Gaal 1992 den Uefa-Cup sowie 1995 die Champions League und den Weltpokal. Erfolge feierte er auch mit dem FC Barcelona, AZ Alkmaar und Manchester United. Als Bondscoach führte van Gaal die Niederländer bei der WM 2014 auf Rang drei.

    22. Mai: BVB rüstet weiter auf: Thorgan Hazard kommt aus Gladbach

    Borussia Dortmund hat Thorgan Hazard vom  Bundesliga-Konkurrenten Borussia Mönchengladbach unter Vertrag genommen. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis 2024. Das haben beide Vereine am Mittwoch bestätigt. Hazard ist nach Nico Schulz von 1899 Hoffenheim und Julian Brandt von Bayer Leverkusen bereits der dritte prominente Neuzugang der Borussia - bei Brandt steht die offizielle Bestätigung noch aus. Über die Höhe der Ablösesumme für den belgischen Fußball-Nationalspieler machten die Vereine keine Angaben. Sie soll laut Medienberichten zwischen 25 und 30 Millionen Euro liegen. "Wir freuen uns sehr, dass sich Thorgan aus voller Überzeugung für Borussia Dortmund entschieden hat. Er ist ein erfahrener Bundesliga-Profi und belgischer Nationalspieler, der uns mit seinem Tempo und seiner Abschlussqualität helfen wird", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

    Hazard BVB Kiste packen Tweet

    21. Mai: BVB holt Julian Brandt aus Leverkusen

    Der deutsche Fußball-Nationalspieler Julian Brandt wird Bayer Leverkusen im Sommer verlassen und wohl zu Vizemeister Borussia Dortmund wechseln. Eine entsprechende Meldung der "Bild"-Zeitung wurde dem Sport-Informationsdienst (SID) von Leverkusener Seite bestätigt. Demnach hat der 23-Jährige seine Ausstiegsklausel aus dem bis 2021 laufenden Vertrag gezogen. Noch in dieser Woche werde der Mittelfeldspieler zum Medizin-Check beim BVB erwartet. 

    Brandt soll seinen Entschluss auf der Mannschaftsfahrt nach Barcelona mitgeteilt haben. Der Offensivspieler soll für die festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro wechseln können. Damit hätte sich der BVB den nächsten Nationalspieler gesichert, nachdem am Dienstag auch der Transfer des Hoffenheimers Nico Schulz abgewickelt wurde. Auch der Gladbacher Thorgan Hazard steht vor einem Wechsel zur Borussia.

    21. Mai: Kanada beschert Deutschland Tschechien als Gegner im WM-Viertelfinale

    Deutschland spielt im Viertelfinale der Eishockey-Weltmeisterschaft gegen Tschechien. Die Partie gegen den zwölfmaligen Weltmeister findet am Donnerstag in Bratislava statt (20.15 Uhr/Sport1 und DAZN). Am letzten Vorrundenspieltag der WM in der Slowakei gewann Kanada am Dienstagabend gegen die USA mit 3:0 (2:0, 1:0, 0:0) und gewann damit die deutsche Gruppe A in Kosice. Dadurch beendet die deutsche Auswahl die Vorrunde hinter dem Zweiten Finnland und vor den USA auf Platz drei - und geht damit einer Begegnung gegen Russland, das bisher alle seine Spiele gewann, aus dem Weg. 

    In der Gruppe B in Bratislava gewann Top-Favorit Russland am Abend auch sein siebtes Vorrundenspiel mit 7:4 (0:1, 6:0, 1:3) gegen Schweden. Der Rekordweltmeister trifft damit als Gruppenerster am Donnerstag in Bratislava auf die USA (16.15 Uhr). In Kosice spielen am selben Tag Kanada gegen die Schweiz (20.15 Uhr) und Finnland gegen Schweden (16.15 Uhr).

    21. Mai: 4:2 gegen Finnland - Deutsches Eishockey spielt beste WM-Vorrunde überhaupt

    Nach der Kritik von Bundestrainer Toni Söderholm hat NHL-Topstar Leon Draisaitl das deutsche Eishockey-Team zur besten Vorrunde bei einer Weltmeisterschaft überhaupt geschossen. Die Auswahl von Bundestrainer Toni Söderholm gewann am Mittag gegen dessen Heimatland Finnland mit 4:2 (1:1, 1:1, 2:0). Im slowakischen Kosice schossen Marc Michaelis (18. Minute), Dominik Kahun (34.) und Draisaitl mit einem Doppelpack (45./59.) das deutsche Team zum fünften Vorrundensieg im siebten Spiel. Das war einer Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zuvor noch nie bei einer WM gelungen.

    Damit holte sich das deutsche Team auch noch einmal Selbstvertrauen für das Viertelfinale am Donnerstag in Bratislava. Auf wen Deutschland in der K.o.-Runde trifft, muss sich zur Stunde noch zeigen. Für Finnland, das von Deutschland schon im vergangenen Jahr bei der WM besiegt worden war, trafen vor 6685 Zuschauern nur Harri Pesonen (16. Minuten) und Juhani Tyrvainen (25.).

    21. Mai: Leroy Sané vor Wechsel zu den Bayern?

    Der deutsche Fußball-Nationalspieler Leroy Sané ist nach einem Bericht des "Kicker" ein Kandidat für einen Wechsel zum FC Bayern München. Wie das Fachblatt am Montag meldete, werde die Personalie des Flügelspielers von Manchester City beim alten und neuen Deutschen Meister geprüft. Da Pep Guardiola den 23-Jährigen laut dem Bericht loswerden möchte, könne Sané "preisgünstiger und - das ist gut möglich - bald FCB-Profi" werden.

    "Es wird einen relativ großen Umbruch geben. Der wird weiter vorangetrieben. Wir haben schon einige Spieler geholt", hatte Präsident Uli Hoeneß am Meister-Wochenende erklärt. "Wir werden nicht damit aufhören, die Mannschaft zu verändern. Wenn das Pokalspiel vorbei ist, wird Hasan wieder aktiv werden." Vorschläge der sportlichen Leitung um Sportdirektor Hasan Salihamidzic würden "mit Wohlwollen" geprüft.

    Lucas Hernández (Atlético Madrid/80 Millionen Euro) und Benjamin Pavard (VfB Stuttgart/35 Millionen Euro) sind für die neue Saison fest eingeplant. Der geschätzt drei Millionen Euro teure Jan-Fiete Arp wechselt vom Hamburger SV nach München.

    sport kompakt - leroy sané

    20. Mai: Manni Burgsmüller ist tot

    Nach Informationen der "Bild"-Zeitung ist Dortmund-Legende Manfred Burgsmüller (69) am Samstag in seiner Wohnung in Essen-Fischlaken völlig überraschend eines natürlichen Todes gestorben. Burgsmüller schoss in 447 Spielen 213 Tore und ist damit der vierterfolgreichste Schütze der Bundesliga. Von 1975 bis 1983 stürmte er für den BVB, bei Werder Bremen feierte er zwischen 1985 und 1990 ein Comeback und wurde mit 38 Jahren im Jahr 1988 unter Trainer Otto Rehhagel Deutscher Meister.

    Fotostrecke: Verstorbene Promis 2019

    20. Mai: Tim Walter neuer Trainer beim VfB Stuttgart

    Drei Tage vor dem Relegations-Hinspiel gegen den 1. FC Union Berlin hat der VfB Stuttgart den Trainer für die kommende Saison vorgestellt. Tim Walter, bisher noch Coach von Zweitligist Holstein Kiel, wechselt an den Neckar. Wie die Schwaben am Montag mitteilten, unterschrieb der 43-jährige Fußballlehrer einen bis zum 30. Juni 2021 gültigen Vertrag. Walter war als Jugendtrainer beim Karlsruher SC und dem FC Bayern München tätig. Mit den U17-Bubis der Bayern holte er 2017 die Deutsche Meisterschaft. 2018 wechselte der gebürtige Bruchsaler zu den Störchen nach Kiel.

    19. Mai: Schalke verpflichtet Reschke als Technischen Direktor

    Der abgestürzte Vizemeister FC Schalke 04 hat Michael Reschke für den neu geschaffenen Posten des Technischen Direktors verpflichtet. Der 61-Jährige wird seinen Job am 1. Juni 2019 antreten und einen Dreijahresvertrag erhalten. Zu seinen Aufgaben gehören nach Vereinsangaben die Neustrukturierung der Scouting-Abteilung für den Profibereich und die Kaderplanung. Er arbeitet dem im März verpflichteten Sportvorstand Jochen Schneider zu.

    Reschke war am 12. Februar nach 18 Monaten als Sportvorstand des VfB Stuttgart beurlaubt worden. Als Kaderplaner in der zweiten Reihe machte er sich bei den Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen (von 2004 bis 2014) sowie beim FC Bayern München (2014 bis 2017) einen guten Namen.

    18. Mai: Pizarro hängt ein Jahr in Bremen dran

    Claudio Pizarro hängt beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen ein weiteres Jahr dran. Nach dem Abschied von Kapitän Max Kruse am Tag zuvor hat sich die 40 Jahre alte Vereinsikone für ein weiteres Jahr an der Weser entschieden. Dies wurde unter großem Jubel vor dem letzten Saisonspiel gegen RB Leipzig am Samstag bekannt.

    "Es steht endlich eine Entscheidung. Wir werden noch ein Jahr weitermachen", sagte der Peruaner kurz vor Spielbeginn in einer Videobotschaft, die auf den Leinwänden im Weserstadion eingespielt wurde. Am Freitag weilte Berater Carlos Delgado in Bremen und fixierte mit Sportchef Frank Baumann die Verlängerung. 

    18. Mai: Emotionale Verabschiedung von Robben, Ribéry und Rafinha

    Der FC Bayern München hat die Triple-Sieger Franck Ribéry, Arjen Robben und Rafinha offiziell verabschiedet. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic dankten den langjährigen Profis des deutschen Fußball-Rekordmeisters am Samstag vor dem Anpfiff des Bundesliga-Spiels gegen Eintracht Frankfurt. Die drei Stars erhielten als Geschenk große gerahmte Bilder von sich.  

    "Servus & Danke" stand auf einem großen Banner in der Fankurve, darunter waren "Rib & Rob" zu sehen. Schon beim Aufwärmen wurden die scheidenden Stars gefeiert - wenngleich ihnen Unzufriedenheit über den anschließenden Platz auf der Ersatzbank anzumerken war.

    Ribéry (36) verlässt den Verein nach zwölf Jahren, Robben (35) nach zehn Spielzeiten. Rafinha (33) geht nach acht Jahren. Alle drei haben offen gelassen, wie die Karriere weitergeht. Sportlicher Höhepunkt für das Trio war der Gewinn des Triples im Jahre 2013.

    Robben und Ribéry sollen im kommenden Jahr ein großes Abschiedsspiel in München bekommen. "Franck und Arjen sind großartige Spieler. Der FC Bayern hat beiden sehr viel zu verdanken", hatte Vorstandschef Rummenigge erklärt. "Sie haben die erfolgreichste Dekade des FC Bayern mit fantastischem Fußball mitgeprägt."

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    18. Mai: Sammer zeigt Verständnis für Bayerns Umgang mit Kovac

    Matthias Sammer hat die hitzige Debatte um die Zukunft von Bayern-Trainer Niko Kovac als unrealistisch bezeichnet und Verständnis für die Münchner Bosse bekundet. "Für mich ist das eine völlig falsch geführte Diskussion", sagte der frühere Fußball-Nationalspieler im TV-Sender Eurosport. Er könne verstehen, dass die Bayern-Bosse "zum jetzigen Zeitpunkt" Kovac keine Jobgarantie geben könnten. Eine solche Aussage - gefordert von der Öffentlichkeit - "bringt dich in die Bredouille", meinte der 51 Jahre alte Eurosport-Experte. 

    Bayern-Kolumne pro Kovac 17.26"Du wirst Zweiter in der Meisterschaft und verlierst noch das Pokalfinale und bist gegen Liverpool ausgeschieden", schilderte Sammer mit Blick auf die Trainerdiskussion - "ich weiß nicht, ob du das überleben kannst". Allerdings: Wenn Kovac mit den Bayern das Double hole, "hat der Trainer eine ganz andere Situation", meinte der frühere Sportvorstand des deutschen Rekordmeisters.  

    Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte Kovac keine Jobgarantie über die Saison hinaus gegeben. "Es gibt keine Jobgarantie für Niemanden. Jeder muss bei Bayern München liefern", sagte er Anfang April. Das sei das Prinzip bei Bayern. "Es gibt Druck, aber du musst damit fertig werden." Der Vertrag von Kovac ist bis zum 30. Juni 2021 datiert.

    17. Mai: Kruse verlässt Werder Bremen

    Werder Bremen verliert seinen Kapitän. Max Kruse wird seinen auslaufenden Vertrag beim Fußball-Bundesligisten nicht verlängern, teilten die Bremer am Freitag mit. "Wir haben immer betont, dass wir die Zusammenarbeit mit Max gerne fortgeführt hätten. Er hat sich jedoch dazu entschieden, nach drei Jahren eine neue Herausforderung suchen zu wollen", erklärte Werder-Sportchef Frank Baumann. Ein neuer Club für den 31-Jährigen ist noch nicht bekannt.

    Kruse kam im Sommer 2016 nach einigen Eskapaden vom VfL Wolfsburg nach Bremen und fand an der Weser wieder zu seiner Top-Form zurück. Mit 32 Treffern in 84 Spielen hatte der Offensivspieler großen Anteil daran, dass die Hanseaten zwei Mal die Klasse halten konnten und in diesem Jahr um die europäischen Plätze mitspielen. 

    "Er hat die letzten drei Jahre diesen Verein geprägt, der Mannschaft ein Gesicht gegeben und einen entscheidenden Anteil zu der Entwicklung des Vereins beigetragen", lobte Baumann den Profi. Trainer Florian Kohfeldt ergänzte: "Max ist ein herausragender Spieler, der in den vergangenen drei Jahren eindrucksvoll und vorbildlich unter Beweis gestellt hat, wie wertvoll er für eine Mannschaft sein kann."

    17. Mai: Biathletin Laura Dahlmeier beendet ihre Karriere

    Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier beendet im Alter von nur 25 Jahren ihre Biathlon-Karriere. Das teilte Deutschlands Sportlerin des Jahres 2017 am Freitag mit. "Meine Entscheidung fällt mir wirklich nicht leicht und mein endgültiger Entschluss durfte nun schon länger reifen. Aber ich merke, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für mich gekommen ist", schrieb Dahlmeier auf ihrer Homepage.

    Die Entscheidung sei ihr sehr schwer gefallen. Aber sie habe keine sportlichen Ziele mehr. "Heute bin ich an dem Punkt, an dem ich nicht weiß, was genau ich mir für ein Ziel vornehmen sollte, geschweige denn, ob es mir überhaupt wieder gelingen könnte", teilte die siebenmalige Weltmeisterin aus Garmisch-Partenkirchen mit.

    Die deutschen Skijäger verlieren in Dahlmeier die mit Abstand erfolgreichste Athletin der vergangenen Jahre. Die Gesamtweltcupsiegerin der Saison 2016/2017 tritt nun im gleichen jungen Alter zurück wie Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner, die 2012 auch überraschend früh ihre Laufbahn beendet hatte. 

    Dahlmeiers Schritt hatte sich angedeutet. Bereits nach den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang hatte sie Gedanken geäußert, ihre Karriere möglicherweise beenden zu wollen. Auch nach dem Saisonende im März in Oslo war sich Dahlmeier unsicher, ob es nach einem Winter mit vielen körperlichen Rückschlägen weitergeht. 

    2018 feierte die Ausnahmekönnerin in Südkorea zwei Olympiasiege und einmal Bronze, 2017 fünfmal Gold und einmal Silber bei der WM in Hochfilzen. Als erste Biathletin holte sie bei Weltmeisterschaften saisonübergreifend 13 Medaillen nacheinander und fünfmal Gold bei einer WM, im Weltcup feierte sie 20 Siege. Insgesamt errang Dahlmeier bei Großereignissen 18 Mal Edelmetall für den Deutschen Skiverband.

    15. Mai: Draisaitl schießt Deutschland so gut wie ins WM-Viertelfinale

    Dank eines beeindruckenden Kraftakts und NHL-Topstar Leon Draisaitl hat Deutschlands Eishockey-Nationalteam den vorzeitigen Einzug ins WM-Viertelfinale so gut wie perfekt gemacht. Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel beim 3:2 (0:0, 1:2, 2:0) am Mittwochabend gegen Gastgeber Slowakei ist der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zudem die direkte Qualifikation für Olympia 2022 kaum mehr zu nehmen. 28 Sekunden vor dem Ende schoss Ausnahmestürmer Draisaitl das Siegtor. "Es fühlt sich großartig an, Teil dieser Mannschaft zu sein", schwärmte der Angreifer. 

    15. Mai: HSV dementiert Trennung von Trainer Wolf nach Saisonende

    Der Hamburger SV dementiert die angebliche Trennung von Trainer Hannes Wolf zum Saisonende. "Die Aussagen von Bernd Hoffmann am Vortag zum Trainer haben Bestand", teilte der Verein mit. Damit soll über Wolfs Zukunft in Hamburg erst nach dem letzten Saisonspiel am Sonntag gegen den MSV Duisburg beraten werden.

    Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung Sportvorstand Ralf Becker zitiert: "Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen." Becker ließ mitteilen, dass er falsch zitiert worden sei. In seiner Aussage sei das Wort vielleicht unterschlagen worden.

    Nachrichten aus Deutschland: Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel verzichtet offenbar auf weitere Bundestags-Kandidatur

    Nachrichten aus Deutschland: Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel verzichtet offenbar auf weitere Bundestags-Kandidatur


    Berlin: Ex-SPD-Chef Gabriel kandidiert nicht mehr für BundestagDer frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel bereitet offenbar das Ende seiner politischen Laufbahn vor. Laut einem Bericht des "Tagesspiegels" informierte er die drei Vorsitzenden seiner...

    Berlin: Ex-SPD-Chef Gabriel kandidiert nicht mehr für Bundestag

    Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel bereitet offenbar das Ende seiner politischen Laufbahn vor. Laut einem Bericht des "Tagesspiegels" informierte er die drei Vorsitzenden seiner regionalen SPD-Kreisverbände bereits Anfang Mai darüber, dass er bei der nächsten Wahl nicht mehr für den Bundestag kandidieren werde. Demnach sei Gabriel schon länger fest entschlossen, seine politische Laufbahn endgültig zu beenden. Wie der "Tagesspiegel" weiter berichtet, hatte der 59-Jährige seine Entscheidung nicht vor der Europawahl öffentlich machen wollen, um Unruhe im Wahlkampf zu vermeiden. Gabriel war von  2009 bis 2017 Parteivorsitzender und im Kabinett von Angela Merkel unter anderem Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

    Quelle: Tagesspiegel

    Zwickau: Zwei Rennfahrer sterben bei Sachsen-Rallye

    Bei einem schweren Unfall im Rahmen der AvD-Sachsen-Rallye sind am Freitag zwei Rennfahrer ums Leben gekommen. Wie der Veranstalter bestätigte, starb Pilot Kai Günther (48) noch am Unfallort. Sein 44-jähriger Beifahrer Sebastian Walker wurde noch in ein Krankenhaus eingeliefert - erlag wenig später aber seinen schweren Verletzungen. Wie die "Freie Presse" berichtet, verlor Günther i der ersten Wertungsprüfung auf einem schnellen Bergabstück in der Gemeinde Lauterhofen die Kontrolle über seinen Renault Clio und prallte 200 Meter hinter einer Kuppe mit der Fahrerseite gegen einen Baum. "Sicherungs- und Rettungskräfte waren sofort vor Ort, trotz ihrer Bemühungen erwiesen sich die Verletzungen des Fahrers als zu schwer, sodass er verstarb", so Veranstalter AvD. Die Rallye wurde noch am Freitagabend abgebrochen.

    Quelle: "Freie Presse"

    Berlin: Gewalttäter attackieren Polizisten mit Steinen und Flaschen  

    Im Berliner Stadtteil Friedrichshain wurden in der Nacht auf Samstag Polizisten mit Steinen und Flaschen angegriffen. Wie eine Polizeisprecherin der "Berliner Zeitung" bestätigte, flogen auch Farbbeutel auf Beamte - auch ein Einsatzfahrzeug soll bei den Ausschreitungen beschädigt worden sein. Ob es Verletzte gab, war am Samstagmorgen noch nicht bekannt. Laut Polizei fand am Abend in der Rigaer Straße zunächst eine unangemeldete Kundgebung mit etwa 70 Teilnehmern statt. Als die alarmierten Beamten gegen 21 Uhr dort eintrafen, seien sie von gewaltbereiten Demonstranten angegriffen worden. Später sollen Mülltonnen auf die Straße gerollt und angezündet worden sein. Weil die Feuerwehr aufgrund der unübersichtlichen Lage nicht zum Einsatzort gelangte, löschte die Polizei die Barrikaden und beendete die Ausschreitungen. In einem Tweet verurteilte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Gewalt der Nacht aufs Schärfste. "Dass brennende Barrikaden errichtet und von Balkonen gezielt Flaschen und Steine auf Menschen geworfen werden, ist keine Kiezromanze...", schreibt GdP-Landeschef Norbert Cioma.

    GewerkschaftderPolizei Tweet

    Quellen: dpa, "Berliner Zeitung"

    Ingolstadt: Fußball-Fans auf Rastplatz angegriffen, drei Verletzte

    Rund 30 Vermummte haben am Freitag zwei Busse mit Fans und Mitarbeitern von Fußball-Zweitligist FC Ingolstadt attackiert. Demnach waren die Fans auf der Heimreise vom Relegations-Hinspiel beim SV Wehen-Wiesbaden (2:1). Bei der Attacke auf der Raststätte Haidt-Süd in der Nähe von Würzburg wurden laut FCI-Geschäftsführer Franz Spitzauer drei Businsassen verletzt - einer von ihnen musste in die Notaufnahme. Zudem sollen die Angreifer zahlreiche Fanutensilien gewaltsam entwendet haben. "Was hier vorgefallen ist, kann einfach nicht sein. Wir verurteilen aufs Schärfste, was diese vermeintlichen Fußball-Fans getan haben und werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um sie zu identifizieren", so Spitzauer in einer Mitteilung des Vereins.

    Quelle: dpa 

    München: Autofahrer durchbricht Sperren und verletzt drei Polizisten

    Ein Autofahrer aus Rostock hat sich am frühen Samstagmorgen mit der Polizei in München angelegt. Demnach durchbrach der Mann mit seinem Kleinwagen mehrere Polizeisperren in der Innenstadt und verletzte bei seiner Flucht und der anschließenden Festnahme drei Beamte. Wie die Polizei mitteilte, hatten Beamte nach einem Verkehrsunfall am Maximiliansplatz die Unfallstelle abgesperrt. Das ignorierte der 34-Jährige jedoch. Zwei Polizisten versuchten ihn zu stoppen, doch anstatt anzuhalten, gab der Mann Gas. Bevor er in der Brienner Straße gestoppt werden konnte, durchbrach er eine weitere Sperre der Polizei. Bei seiner Festnahme wehrte er sich der Polizei zufolge heftig und beschädigte einen Polizeiwagen. Später gab der aggressive Autofahrer an, vor der Fahrt Drogen konsumiert zu haben. 

    Quelle:"TZ"

    Bad Soden: 25-Jähriger soll Nachbarn erstochen haben

    Ein junger Mann soll im hessischen Bad Soden seinen Nachbarn umgebracht und einen Busfahrer mit Messerstichen verletzt haben. Wie die Polizei in Wiesbaden am Samstag mitteilte, wurde am Bahnhof der Kleinstadt im Taunus in Nacht ein 63-jähriger Busfahrer mit einem Messer attackiert. Der Mann liege im Krankenhaus, schwebe aber nicht in Lebensgefahr. Die Polizei stellte den mutmaßlichen Täter wenig später in Bad Soden. Bei seiner Festnahme gab der 25-Jährige an, seinen Nachbarn getötet zu haben. In seiner Wohnung fanden die Beamten dann tatsächlich eine Leiche. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag mitteilten, gehe man davon aus, dass der Verdächtige in seiner Wohnung zunächst seinen 62-jährigen Nachbarn mit einem Messer tötete. Danach verletzte er den Busfahrer - ebenfalls mit einem Messer.   

    Quelle: AFP

    Stuttgart: Busfahrer will wenden und kollidiert mit Biker

    Im Stuttgarter Stadtteil Vahingen ist am Freitag ein junger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Nach ersten Ermittlungen kollidierte der 28-jährige Biker mit einem Linienbus, der sein Fahrzeug an einer Autobahnbrücke wenden wollte. Wie die Polizei am Freitagabend bekanntgab, bestand dort eine offiziell eingerichtete Wendemöglichkeit. Der Motorradfahrer konnte dem Bus nicht mehr ausweichen - er verstarb noch an der Unfallstelle. Der 58-jährige Busfahrer musste von Notfallseelsorgern betreut werden - Fahrgäste waren nicht an Bord.

    Quelle:  Polizei Stuttgart

    Nachrichten von Freitag, den 24. Mai

    Lichtenfels: Reichsbürger verschanzt sich mit Kindern in Erdloch 

    Im fränkischen Landkreis Lichtenfels haben Einsatzkräfte der Polizei am Samstag einen per Haftbefehl gesuchten sogenannten Reichsbürger festgenommen. Der Mann hatte sich mit seinen beiden minderjährigen Kindern in einer selbst gegrabenen Erdbehausung verschanzt. Offenbar versteckte er sich schon längere Zeit auf dem Gelände des Steinbruchs. Erst Anfang Mai hatte die Polizei Coburg Hinweise erhalten, der 50-Jährige könnte sich mit seinen Kindern in dem Gebiet im Landkreis Lichtenfels aufhalten. Wie die Polizei in einer Pressemeldung berichtet, wollten Beamte der Kriminalpolizei den Gesuchten bereits im November 2018 festnehmen, trafen ihn aber nicht zuhause an. Beim zweiten, von einer Hubschrauberstaffel unterstützten, Zugriff leistete der per Haftbefehl gesuchte Mann keinen Widerstand. Die Kinder seien wohlauf gewesen und dem Jugendamt übergeben worden, so die Polizei weiter. Die selbstgebaute Erdbehausung wurde demnach zwischenzeitlich geräumt und mit Erdreich zugeschüttet.

    Quelle:Polizeipräsidium Oberfranken

    Ingolstadt: Schulbusse krachen ineinander, 15 Grundschüler verletzt

    Bei einem schweren Busunfall sind am Freitag in der Nähe von Ingolstadt (Bayern) 15 Grundschüler verletzt worden. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilte, kamen acht von ihnen ins Krankenhaus, drei davon wurden schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in Kliniken gebracht. Auch die beiden Busfahrer wurden bei dem Crash verletzt. Nach ersten Ermittlungen prallten die beiden Busse gegen 13.45 Uhr in der Gemeinde Glonn ineinander, weil einer der Fahrer eine Vorfahrtsregel missachtet hatte. Ein Gutachter wurde eingeschaltet, um die genaue Unfallursache zu ermitteln.

    Quelle: AFP

    Bad Laasphe: 79-jähriger Traktorfahrer ruiniert frisch geteerte Straße

    Auf einen ganz besonders renitenten Rentner trafen Bauarbeiter am Donnerstag im nordrhein-westfälischen Bad Laasphe. Die Straßenbauarbeiter hatten die Polizei alarmiert, weil der 79-Jährige mit seinem Traktor über eine frisch geteerte Straße gefahren war. Von Reue keine Spur. Im Gegenteil. Als ihm eine Straßenwalze den Weg versperrte, legte sich der Senior mit den Arbeitern an. Wie die Polizei Siegen mitteilte, rutschte der Mann dabei mit dem Fuß von der Kupplung seines Traktors und prallte gegen die Walze und das Knie eines Arbeiters. Dass er die Straße mit seinem Gefährt ruiniert hatte, schien dem Rentner ebenfalls egal zu sein. "Anstatt sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, wurde der Traktor gewendet und der Mann entfernte sich", so die Polizei. Traktor Bad Laasphe

    Quelle:Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein

    Hürth: Fleißige Bienen lösen Großeinsatz aus

    Wegen eines besonders eifrigen Bienenschwarms hat ein Familienvater am Donnerstag im Kölner Stadtteil Hürth einen Großeinsatz ausgelöst. In Panik alarmierte der 43-Jährige Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt und einen Imker. Der Grund: Ein Schwarm der nützlichen Insekten hatte binnen 45 Minuten ein opulentes Nest vor seiner Haustür gebaut. Wie die Polizei berichtete, war das Nest so groß wie ein Autoreifen. Weil er allergisch auf Bienenstiche reagiere, habe der Mann das Haus nicht verlassen können. Zudem soll der verzweifelte Familienvater unter Zeitdruck gestanden haben, weil er seinen Sohn rechtzeitig aus der Kita abholen musste. Der herbei gerufene Imker fing die fleißigen Bienen schließlich ein, sodass der Mann das Haus verlassen und den Sohnemann abholen konnte. 

    Quelle: AFP

    Bochum: Feuerwehr rettet 16 Menschen aus brennendem Haus

    16 Menschen und einige Haustiere mussten Feuerwehrleute am frühen Freitagmorgen aus einem Mehrfamilienhaus in Bochum retten. Mit einer Drehleiter bargen die Rettungskräfte unter anderem eine Schwangere, die bei dem Brand eine Rauchgasvergiftung erlitt. Wie die Feuerwehr mitteilte, soll das Feuer gegen drei Uhr am Morgen ausgebrochen sein. Demnach schlugen die Flammen bereits aus der Haustür als Einsatzkräfte am Unglücksort eintrafen. Knapp eine Stunde benötigten sie, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Sanitäter kümmerten sich um 27 Menschen, die sich in dem Haus befunden hatten. Warum das Feuer im Treppenhaus ausgebrochen ist, soll nun von der Polizei ermittelt werden.

    Quelle:Feuerwehr Bochum

    Duisburg: Kleinkind stirbt nach Fenstersturz

    Ein Kleinkind hat den Sturz aus dem Fenster der Wohnung ihrer Eltern im Duisburger Stadtteil Marxloh nicht überlebt. Das 13 Monate alte Mädchen war der Polizei zufolge am Donnerstagabend aus einem Fenster im Hochparterre in einen Kellerabgang gefallen. Ein Rettungswagen brachte das Kind noch in ein Krankenhaus, wo es wenig später seinen schweren Verletzungen erlag. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, wie es zu dem Unglück kommen konnte. 

    Quelle:Polizei Duisburg

    Hamburg: 22-Jähriger attackiert Autofahrer mit Pomelo

    Mit einem ungewöhnlichen Wurfgeschoss hat am Mittwoch in Hamburg-Rissen ein junger Mann einem Autofahrer einen Riesenschreck eingejagt. Der 22-Jährige zielte mit einer Pomelo auf den Wagen eines 49-Jährigen als dieser unter einer Brücke durchfuhr. Der Angegriffene konnte der faustgroßen Zitrusfrucht im letzten Moment ausweichen, wie die Polizei berichtet. Die zufällig auf der Brücke anwesende Besatzung eines Rettungswagens schnappte sich den Werfer und hielt in bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die fand bei dem Mann zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel. Verantworten muss er sich zudem für seinen Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

    Quelle: Polizei Hamburg

    Nachrichten von Donnerstag, den 23. Mai

    Wuppertal: 70-Jähriger schwebt nach Prügelattacke in Lebensgefahr

    Ein 70-jähriger Mann ist in Wuppertal offenbar von Jugendlichen angegriffen und so schwer verletzt worden, dass er auf der Intensivstation um sein Leben ringt. Zwei 14-Jährige sitzen nach der Attacke in Untersuchungshaft, wie Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal am Donnerstag mitteilten. Die beiden gerade erst strafmündigen Jugendlichen sind demnach polizeibekannt und werden als Intensivtäter eingestuft.    

    Der 70-Jährige war den Angaben zufolge am Dienstagabend mit einer Gruppe Jugendlicher in Streit geraten. Nachdem der Mann die Jugendlichen aus dem Flur des von ihm mitbewohnten Mietshauses gewiesen hatte, schlugen und traten mindestens zwei von ihnen auf ihr Opfer ein.    

    Zeugen hielten einen 14 Jahre alten mutmaßlicher Haupttäter am Tatort fest und übergaben ihn den herbeigerufenen Polizisten. Der zweite gleichaltrige Verdächtige wurde am Mittwochvormittag festgenommen. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein und sucht weitere Zeugen der Auseinandersetzung.

    Quelle: AFP

    Nürnberg: Bauarbeiter will Angebetete per Kran mit Blumen überraschen

    Die Idee an sich, war romantisch - in der Ausführung haperte es am Mittwochabend bei einem Bauarbeiter im fränkischen Nürnberg. Der 40-Jährige wollte nach Angaben der Polizei eine Frau mit einem Blumenstrauß überraschen. Zeugen beobachteten ihn dabei, wie er den Blumengruß mit einem ferngesteuerten Kran auf dem Balkon seiner Angebeteten ablieferte. Laut Polizei war der Mann während seiner Arbeit auf die Anwohnerin aufmerksam geworden. Nachdem er sich etwas Mut angetrunken hatte - die Beamten stellten später einen Atemalkoholwert von zwei Promille fest - steuerte er den Kran zum Wohnhaus der Frau. Die sei nicht nur wenig erfreut sondern auch "komplett irritiert" gewesen und habe die Polizei gerufen. Der Abgewiesene wurde aufgefordert, sich zu entfernen. Statt des erhofften Dates trat er mit einer Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz den Heimweg an. 

    Quelle: AFP

    nachrichten deutschland - hausbrand wohltorfWohltorf: Zwei Menschen nach Brand vermisst

    Nach einem vermutlich durch eine Explosion ausgelösten Hausbrand nahe Hamburg werden zwei Menschen vermisst. Auch Stunden nach dem Ausbruch des Feuers am Donnerstagmorgen war unklar, wo sich die Bewohner des Hauses in Wohltorf im Kreis Herzogtum Lauenburg befanden, wie ein Polizeisprecher erklärte. Anwohner hatten am frühen Donnerstagmorgen einen lauten Knall gehört. Danach habe das Haus in Flammen gestanden, sagte der Sprecher.

    Am Brandort bot sich den Einsatzkräften ein Bild der Verwüstung. Steine, Bretter und Möbelstücke lagen auf dem Rasen, eine Hauswand war herausgerissen, verkohlte Ziegel waren vom Dach gerutscht. Beim Abtragen des Schutts gingen die Einsatzkräfte sehr vorsichtig vor, "um etwaige Verschüttete nicht zu gefährden", wie der Sprecher erklärte.

    Quelle: DPA

    Hamburg: Unbekannte klauen Räder von Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer

    Unbekannte haben in der Nacht auf Mittwoch im Hamburger Stadtteil Lokstedt alle vier Räder eines Smart abmontiert. Der Wagen gehört Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer. Der 69-Jährige postete in einer Instagram-Story ein Foto des aufgebockten Kleinwagens und kommentierte mit einem Augenzwinkern. "Heute Morgen vor meiner Haustür. Oh Schreck, die Reifen sind weg". Hofer erstattete Anzeige gegen Unbekannt. "Bild" hatte zuerst über den Vorfall berichtet. Demnach wunderte sich der Bestohlene vor allem darüber, dass sich die Diebe ausgerechnet seinen Smart ausgesucht hatten. Hofer vermutet, dass es sich um eine "gezielte Bestellung" gehandelt habe. Bis sein Auto wieder fahrbereit ist, werde er mit dem Taxi zum Sender fahren. Instagram Jan Hofer Smart

    Quelle: DPA

    Wismar: Schüler liefern sich Massenschlägerei

    In Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) sind am Mittwochnachmittag rund 40 Schüler verschiedener Schulen aneinandergeraten und haben sich eine Massenschlägerei geliefert. Laut Polizeiangaben waren drei siebte Schulklassen aus dem Bereich Berlin sowie zwei neunte Schulklassen aus Hamburg beteiligt.

    Demnach begegneten sich rund 100 Jugendliche auf dem Marktplatz, wo es zunächst nur zu einem verbalen Schlagabtausch kam. Im Anschluss seien dann jedoch jeweils 20 Schüler beider "Lager" auch körperlich aufeinander losgegangen. Insgesamt wurden bei dem Vorfall drei Schüler und Schülerinnen verletzt. Die eintreffende Polizei konnte weitere Tätlichkeiten dann verhindern, eine zunächst flüchtige Tätergruppe habe man wenig später im Bereich der Altstadt feststellen können.

    Sämtliche Schüler musste sich einer Identitätsfeststellung unterziehen, danach habe man sie zurück in ihre Unterkünfte entlassen. Des Weiteren sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs und Körperverletzung eingeleitet worden, heißt es.

    Quelle:Polizei Rostock

    Leipzig: Lkw überrollt 20-Jährige beim Rechtsabbiegen

    Die Serie von tödlichen Unfällen mit Radfahrern reißt nicht ab. Am Mittwochmittag starb in Leipzig eine junge Frau, die mit ihrem Rennrad auf dem Radweg unterwegs war. Der Fahrer eines 7,5-Tonners wollte von einer Hauptstraße rechts abbiegen, übersah dabei die neben ihm fahrende Frau und erfasste die 20-Jährige mit dem Vorderrad. Sie starb noch an der Unfallstelle. Der 57-jährige Lkw-Fahrer bemerkte den Zusammenstoß zunächst offenbar nicht und schleifte das Rad des Opfers noch einige Meter mit. Die Polizei ermittelt gegen ihn nun wegen fahrlässiger Tötung.

    Quelle:bild.de

    Plettenberg: Praktikant entleert Dutzende Bierflaschen in Fluss

    Zu einem ungewöhnlichen Vorfall riefen Zeugen am Mittwochmorgen in Plettenberg (Märkischer Kreis) die Polizei. Sie hatten beobachtet wie ein Jugendlicher den Inhalt von Dutzenden Bierflaschen in den Fluss Else entleerte. Die Beamten erwischten den 15-jährigen Schülerpraktikanten eines Lebensmittelmarktes später am Ufer. In einem Einkaufwagen fanden sie 80 bereits entleerte Bierflaschen - daneben weitere Kartons mit ungeöffneten Flaschen. Den Angaben des Jungen zufolge hatte ihn sein Vorgesetzter dazu aufgefordert, den offenbar abgelaufenen Gerstensaft in dem Fluss zu entsorgen. Dem widersprach dieser bei der Befragung durch die Polizei. Er habe den jungen Mann darum gebeten, das Bier in den hauseigenen Abfluss zu entleeren und sprach von einem Missverständnis. Um eine Anzeige wegen Gewässerverunreinigung kam er dennoch nicht herum. 

    Quelle:Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

    Tauberbischofsheim: Vermisste 13-Jährige offenbar tot

    Ein Spaziergänger hat am Mittwoch in der Nähe von Werbach (Main-Tauber-Kreis) eine Wasserleiche entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen schließt die Polizei nicht aus, dass es sich dabei um ein 13-jähriges Mädchen handelt, dass im Januar bei Tauberbischofsheim in die Tauber gestürzt war und seitdem vermisst wurde. Kleidung und Größe könnten darauf hindeuten, so ein Polizeisprecher. Monatelang hatten unter anderem Taucher und eine Hundestaffel erfolglos nach dem Teenager gesucht. Möglicherweise spülten die Regenfälle der vergangenen Tage den Körper des Mädchens nun an die Wasseroberfläche. Ob es sich tatsächlich um die 13-Jährige handelt, sollen nun weitere Identifizierungsmaßnahmen und eine Obduktion ergeben. Diese könne einige Zeit in Anspruch nehmen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. So sei unter anderem eine DNA-Untersuchung geplant.

    Quelle: SWR

    Bedburg: Kind schließt Mutter und Baby in Zimmer ein

    Mit einem Feuerwehreinsatz ist in Nordrhein-Westfalen ein Kinderspiel zu Ende gegangen. Ein Kleinkind hatte in Bedburg-Hau nahe der niederländischen Grenze seine Mutter sowie ein Geschwisterchen im Säuglingsalter im Kinderzimmer eingeschlossen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Mutter wählte daraufhin mit dem Handy den Notruf.    

    Die Feuerwehrleute rückten den Angaben zufolge mit einer Leiter an und stiegen übers Dachfenster ins Haus. Sie konnten Mutter und Säugling aus dem verschlossenen Zimmer befreien; beide blieben ebenso wie das etwas ältere Geschwisterkind unverletzt.

    Quelle: AFP

    Nachrichten von Mittwoch, den 22. Mai

    Düsseldorf: Sextäter attackiert Mädchen in Wohnung

    Die Polizei in Düsseldorf sucht Zeugen im Falle eines versuchten Sexualdelikts. Wie die Beamten am Mittwoch berichteten, klingelte ein bislang Unbekannter an einer Wohnungstür im Stadtteil Friedrichstadt. Dort attackierte er ein Mädchen, das ihm die Tür öffnete. Das Kind war zu diesem Zeitpunkt alleine zu Hause. Das Vorgehen des Mannes werten die Fachleute als Sexualdelikt, das letztlich nur an der Gegenwehr und den lauten Schreien des Mädchens scheiterte. Der Mann ließ daraufhin von ihm ab und flüchtete aus dem Haus in bislang unbekannte Richtung. Das Opfer blieb glücklicherweise unverletzt und verständigte umgehend seine Mutter, die dann die Polizei verständigte. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen. 

    Der Angreifer wird als circa 30 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß beschrieben. Er hat helle Haut, kurze schwarze Haare und einen Oberlippenbart, soll aber auch wenige Haare am Kinn haben. Seine Augen beschreibt das Kind als groß, aber eher "platt". Er trug eine weite graue Jogginghose und eine schwarze Strickjacke beziehungsweise einen Pullover.

    Quelle:Polizei Düsseldorf

    Rosenheim: Falscher Polizist erbeutet Gold im Wert von 500.000 Euro

    Ein falscher Polizist hat in Bayern Goldbarren und Goldmünzen im Wert von einer halben Million Euro erbeutet. Eine Frau habe dem Mann am Dienstag die Wertsachen im Zuge eines Trickbetrugs übergeben, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Mittwoch mit. Demnach versuchten in der Region an dem Tag 48 Mal Betrüger, Menschen um ihr Erspartes zu bringen. In diesem für sie sehr lukrativen Fall hatten sie Erfolg.    

    Den Angaben zufolge riefen bei der Frau mittleren Alters ein angeblicher Polizeioberkommissar und ein angeblicher Oberstaatsanwalt an. Sie erzählten ihrem Opfer, dass im Rahmen von verdeckten Ermittlungen bei rumänischen Clan-Mitgliedern Wertdepot- und Kontodaten von ihr gefunden worden seien. Die Frau müsse sofort ihr Schließfach räumen.     

    Die Frau habe tatsächlich daraufhin ihr Schließfach bei einer Bank in Prien am Chiemsee ausgeräumt und auf einem Supermarktparkplatz dem angeblichen Polizisten übergeben. Der habe alles Gold in einen Aktenkoffer gepackt und mitgenommen, angeblich um die Echtheit zu überprüfen.     

    Erst danach kamen der Geschädigten Zweifel und sie ging zur Polizeiinspektion. Sofortige Fahndungsmaßnahmen brachten keinen Erfolg, der als gepflegt beschriebene 30 bis 40 Jahre alte Mann vom Supermarktparkplatz blieb verschwunden.

    Quelle: AFP

    Berlin: Drei Katzenbabys vor Schrottpresse gerettet

    Drei Katzenbabys sind in Berlin in letzter Minute vor der Schrottpresse gerettet worden. Ein Mitarbeiter habe die winzigen Jungen gerade noch rechtzeitig hinter dem Fahrersitz eines alten Autos entdeckt, teilte der Tierschutzverein Berlin am Mittwoch mit. "Die Schrottpresse wurde angehalten, die kleinen Findlinge in Sicherheit gebracht und die Polizei verständigt." 

    Die Polizei bestätigte den Einsatz bei einem Betrieb im Stadtteil Tempelhof, der bereits am 14. Mai stattgefunden hatte. Ermittlungen gibt es nicht: Laut Tierschutzverein suchen sich wildlebende Katzen gern perfekte Verstecke, um Junge zur Welt zur bringen - in diesem Fall wohl das schrottreife Auto. Die Tiere seien etwa zwei Wochen alt gewesen, als sie gefunden wurden, sagte eine Sprecherin. Über die Mutter sei nichts bekannt.

    Nach einem Besuch beim Tierarzt wurden die Jungen ins Tierheim gebracht, eine Tierärztin kümmert sich um die Aufzucht. "Die drei haben ihr lebensgefährliches Abenteuer gut überstanden", hieß es. Vermittelt werden können die Babys noch nicht, von Anfragen sei zunächst abzusehen, sagte eine Sprecherin. Laut Tierschutzverein gibt es geschätzt mehr als 10.000 freilebende Katzen in Berlin.

    Quelle: DPA

    A7 bei Niederaula: Lkw-Fahrer mit mehr als vier Promille unterwegs

    Mit mehr als vier Promille Atemalkohol ist ein Sattelzugfahrer in Hessen erwischt worden. Nur durch Glück sei durch einen anderen Lastwagenfahrer ein schwerer Unfall verhindert worden, teilte die Polizei in Fulda am Mittwoch mit. Demnach fuhr der alkoholisierte 37-Jährige am Samstag auf der Autobahn 7 bei Niederaula in Schlangenlinien über die Fahrbahn.    

    Ein hinter ihm fahrender Lasterfahrer aus Rumänien hinderte andere Autos daran, den Sattelzug zu überholen, der von der rechten Spur immer wieder auf den Standstreifen und den mittleren Fahrstreifen kam. Der Rumäne machte eine überholende 29-Jährige auf den alkoholisierten Fahrer des Sattelschleppers aufmerksam. Die Frau verständigte daraufhin die Polizei.    

    Der 37-Jährige verließ die Autobahn an einem Rastplatz. Sein Kollege aus Rumänien sicherte den Sattelzug nach hinten ab und nahm dem Ukrainer den Fahrzeugschlüssel weg. Ein Atemalkoholtest ergab 4,07 Promille.

    Quelle: AFP

    Hamburg: Mann entdeckt geklautes Auto auf Ebay und stellt Dieb eine Falle

    Einem 36-Jährigen aus Rendsburg ist der Mercedes gestohlen worden. Wenige Tage später entdeckte der Mann das Auto auf Ebay und arrangierte ein Treffen mit dem mutmaßlichen Dieb. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, tauchte der Bestohlene Montagnacht mit seinen Freunden am vereinbarten Treffpunkt im Hamburger Stadtteil Lurup auf. Die Gruppe soll den Autoverkäufer dann attackiert haben. Als die Polizei später eintraf, lag dieser bereits bewusstlos am Boden, wie es heißt. Ein unbeteiligter Zeuge soll die Rauferei bemerkt und versucht haben, den Streit zu schlichten. Dabei wurde er mit einem Messer am Oberschenkel verletzt. Eine weitere Gruppe, die Freunde des Zeugen, eilten dem Mann dann zur Hilfe.

    Insgesamt waren laut Polizei acht Streifenwagen im Einsatz, um die aufgebrachten Männer zu beruhigen. Gegen den Autoverkäufer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet. Der 24-Jährige wurde, genau wie der unbeteiligte Zeuge, in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den 36-Jährigen aus Rendsburg und seine drei Begleiter wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Das Fahrzeug wurde vor dem Eintreffen der Polizei "durch eine oder mehrere bislang unbekannte Personen weggefahren", heißt es in einer Mitteilung.

    Quelle: "Hamburger Morgenpost"/Polizei Hamburg

    Bielefeld: Radfahrer bespuckt Fußgängerin und tritt nach ihr

    In Bielefeld ist ein Radfahrer gegenüber einer Fußgängerin gewalttätig geworden. Wie die Polizei berichtete, ging die 25-Jährige zusammen mit einer 20-Jährigen auf dem Gehweg, als sich von hinten der 27-jährige Radfahrer mit seinem Anhänger näherte. Die beiden Frauen mussten ausweichen, dennoch streifte der Mann die 25-Jährige. Darauf angesprochen, spuckte er der Frau zweimal ins Gesicht und beleidigte sie. Als sie ihm mit der Polizei drohte, schlug er auf sie ein und trat mit seinem Gummistiefel nach ihr. Drei Frauen beobachteten den Vorfall und gingen dazwischen. Daraufhin ließ der Mann von seinem Opfer ab. Die alarmierten Polizeibeamten fanden bei ihm zwei Tütchen mit Marihuana. Gegen den Bielefelder wurde Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

    Quelle:Polizei Bielefeld

    Hamburg: Polizei erschießt Familienvater

    In Hamburg hat die Polizei am Mittwochmorgen einen Mann erschossen, der zuvor seine Ehefrau und ihr Neugeborenes in deren Wohnung mit einem Messer bedroht hatte. Wie die Polizei berichtete, ging der 34-jährige Brite beim Eintreffen der Rettungskräfte auch auf die Polizisten los. Als er auch nach mehrmaliger Aufforderung das Messer nicht fallen ließ, gab einer der Beamten einen Schuss ab. Der Familienvater wurde dabei lebensgefährlich verletzt und verstarb kurz danach. Die 32-jährige Ehefrau und das Baby blieben unverletzt. Sie und der betroffene Polizeibeamte werden nun psychologisch betreut. 

    Quelle:Polizei Hamburg

    Heere: Zwei Kinder leblos in Gartenteich gefunden 

    In der niedersächsischen Gemeinde Heere sind am Dienstagabend zwei Jungen leblos in einem Gartenteich gefunden worden. Wie die Polizei am frühen Mittwochmorgen berichtete, hatten Zeugen die grausige Entdeckung gemacht. Die Rettungskräfte versuchten noch die Kinder zu reanimieren, jedoch ohne Erfolg. Ob die Kinder durch ein Unglück ums Leben kamen oder Opfer eines Verbrechens wurden, war zunächst unklar. "Wir gehen im Moment von einem Unfall aus, ermitteln aber in alle Richtungen", sagte der Sprecher. Die Jungen sind laut Polizei "deutlich jünger als zehn Jahre". Das genaue Alter wollte ein Sprecher aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes zunächst nicht nennen.

    Bei der Polizei war am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr eine Vermisstenmeldung für zwei Jungen eingegangen. Kurz darauf wurden die Beamten dann zum Fundort gerufen. NDR-Berichten zufolge handelte es sich dabei um die Vermissten. Wer die Jungs entdeckt hat, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

    Nachrichten Deutschland Heere Baddeckenstedt

    Der Einsatz am Fundort auf einem Privatgrundstück zog sich über mehrere Stunden hin und war am frühen Mittwochmorgen laut Polizei noch nicht abgeschlossen. Neben Spezialkräften der Spurensicherung waren auch Feuerwehr und Notfallseelsorger im Einsatz. Im Laufe des Vormittags wollte die Polizei einen Überblick über den Stand der Ermittlungen geben.

    Update 12.30 Uhr: Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, handelt es sich bei den beiden Jungen um die zuvor als vermisst gemeldeten Kinder. Die beiden waren nach Angaben der Polizei vier und sieben Jahre alt. Demnach habe der vierjährige Junge im Nachbarhaus des Grundstücks mit dem Gartenteich gelebt. Der siebenjährige Cousin sei zu Besuch gewesen. Beide Kinder seien vermutlich Nichtschwimmer gewesen. Angaben zum Hergang des Unglücks gab es zunächst nicht.

    Quelle:Polizei Salzgitter/DPA

    Nachrichten von Dienstag, den 21. Mai

    Kiel: Junge Mutter auf A7 gestorben - 72-Jähriger erneut freigesprochen

    Die Handynutzung eines Autofahrers bei einem tödlichen Autobahn-Unfall in Schleswig-Holstein bleibt weiter ohne strafrechtliche Folgen. In der Berufungsverhandlung um den Unfalltod einer jungen Mutter sprach das Kieler Landgericht den 72-jährigen Autofahrer vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung frei. Der Unfall hatte sich im Januar 2017 auf der A7 bei Bad Bramstedt nördlich von Hamburg ereignet.

    Es sei nach Unfallgutachten und der Anhörung von Zeugen nicht auszuschließen, dass der Unfall - unabhängig von einer möglichen Handynutzung des Angeklagten - unvermeidbar gewesen sei, begründeten die Richter ihre Entscheidung nach Angaben eines Sprechers. Bereits das Amtsgericht Neumünster als erste Instanz kam vor rund einem Jahr zu diesem Schluss. Die Reaktionszeit für den Rentner sei zu kurz gewesen.

    Zu der tödlichen Kollision kam es, als der Angeklagte bei Tempo 120 nach einem Überholmanöver zurück auf die rechte Fahrspur einscherte und die junge Mutter ihr Auto mit einer Geschwindigkeit von rund 60 Kilometern pro Stunde vom Standstreifen zurück auf die Fahrbahn lenkte. Die 34-Jährige starb, ihr acht Monate alter Sohn überlebte mit leichteren Verletzungen.

    Quelle: DPA

    Kassel: Mann attackiert und verletzt Bettler

    Ein mutmaßlich unter Drogen stehender Mann hat in Kassel (Hessen) einen am Boden sitzenden Bettler attackiert und verletzt. Augenzeugen zufolge soll der 29-jährige Beschuldigte zunächst absichtlich im Vorbeigehen einen mit bereits erbetteltem Kleingeld gefüllten Becher des Opfers umgetreten haben, ehe er es mit Schlägen und Tritten ins Gesicht attackierte. Der einem Zeugen namentlich bekannte Tatverdächtige flüchtete im Anschluss, der Bettler musste laut Polizei von Sanitätern versorgt werden.

    Auch danach hatte sich der 29-Jährige nicht im Griff. So soll er vor dem Wohnhaus einer Bekannten randaliert und dort eine Sachbeschädigung begangen haben. Nachdem die Fahndung zunächst erfolglos blieb, wurden die Beamten gegen Mitternacht erneut zu dem Wohnhaus gerufen, wo sie den aggressiven Mann schließlich festnehmen konnten.  

    Quelle:Polizeipräsidium Nordhessen

    Eschweiler: Betrunkener stürzt von Balkon und verletzt sich schwer

    In Eschweiler bei Aachen hat sich ein 33 Jahre alter Mann am Montagabend bei einem Sturz von seinem Balkon im ersten Stock schwere Verletzungen zugezogen. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der offensichtlich alkoholisierte Mann bisherigen Erkenntnissen zufolge zu weit über die Brüstung gelehnt und so das Gleichgewicht verloren. Daraufhin stürzte er zunächst auf ein Vordach und dann weiter auf den Gehweg.

    Ein Rettungswagen brachte den Schwerverletzten nach notärztlicher Behandlung vor Ort in ein Krankenhaus. Lebensgefahr konnte am Montagabend nicht ausgeschlossen werden.

    Quelle: Polizei Aachen

    Freiburg: Historisches Fahrrad vor Einkaufsmarkt geklaut

    In Freiburg hat ein Unbekannter ein historisches Fahrrad geklaut, das dessen Besitzer nur für wenige Minuten vor einem Einkaufsmarkt abgestellt hatte. Bei dem Gefährt handelt es sich laut Polizei um ein braunes Fahrrad der Marke Miele, das etwa im Jahr 1940 gebaut wurde. Auffällig sei vor allem die sogenannte Stempelbremse am Vorderrrad.

    Hinweise zu diesem Diebstahl oder zum Verbleib des individuell wertvollen Fahrrades nimmt der Polizeiposten Denzlingen unter der Rufnummer 07666/9383-0 entgegen.

    Quelle:Polizei Freiburg

    Heilbronn: Skelettiertes menschliches Bein entdeckt

    Am Sonntagabend ist in Heilbronn ein menschliches Bein gefunden worden, das bereits skelettiert war. Im Laufe des Montags habe die ermittelnde Kriminalpolizei dann weitere Knochenteile an der Fundstelle im Neckar entdecken können, teilten die Beamten am Dienstagmorgen mit. Derzeit könne man noch nicht sagen, ob es sich um Knochen eines Mannes oder einer Frau handele, heißt es. Dies soll nun eine Untersuchung in der Gerichtsmedizin klären, zudem sollen die Überreste einem DNA-Test unterzogen werden. Die Polizei suchte indes in dem schwer zugänglichen Unterholz am Flussufer nach weiteren möglichen Knochenteilen.

    Quelle:Polizei Heilbronn

    Köln: Bauarbeiter in acht Meter tiefem Loch verschüttet

    In Köln ist ein Bauarbeiter in einer mehr als acht Meter tiefen Baugrube verschüttet und von seinen Kollegen gerettet worden. "Glücklicherweise ragte der obere Teil seines Körpers noch aus dem Erdreich heraus und er konnte durch die Hilfe seiner Kollegen aus der Notlage befreit werden", teilte die Feuerwehr am Dienstagmorgen mit. Zuvor war laut Angaben der Rettungskräfte eine Trägerbohlenwand teilweise zusammengebrochen. Der Mann hatte in der Grube gearbeitet und war von Bohlen und Erde verschüttet worden. 

    Nachdem der Mann, dessen genaues Alter zunächst nicht bekannt war, aus der Grube geholt wurde, kam er sicherheitshalber in ein Krankenhaus. Schwere Verletzungen hatte er laut Angaben der Rettungskräfte nicht.

    München: Polizei durchsucht drei Schulen nach Drohungen

    Die Polizei hat drei Schulen in München nach Drohungen durchsucht. Am Dienstagmorgen ging eine E-Mail ein, deren Inhalt nach Polizeiangaben "eine mögliche Bedrohungslage durch eine Einzelperson zuließ". An zwei Gymnasien in unmittelbarer Nachbarschaft gab es einen größeren Polizeieinsatz, der am Vormittag ohne Ergebnis beendet wurde.    

    Die Schüler waren zu dem Zeitpunkt noch nicht in den Schulgebäuden. Für sie bestand demnach zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Nach einer Entscheidung der Schulleitung blieben die Schulen am Dienstag geschlossen. Auch die mündlichen Abiturprüfungen fielen damit aus.    

    Ein weiterer Polizeieinsatz lief an einer dritten Schule, nachdem es dort nach Polizeiangaben einen Hinweis auf einen gefährlichen Gegenstand gegeben hatte. Das Schulgelände wurde abgesperrt. Im Gebäude befanden sich noch keine Schüler. In allen Fällen laufen polizeiliche Ermittlungen.

    Quelle: AFP

    21-Dauerregen Überschwemmungen Bayern

    Wetter: Tief "Axel" sorgt für Starkregen und viele Einsätze

    Tief "Axel" hat am Montagabend und in der Nacht zu Dienstag in mehreren Bundesländern für heftige Regenfälle gesorgt. In Hessen und Nordrhein-Westfalen seien in sechs Stunden teilweise bis zu 50 Liter Regen gefallen, sagte Diplom-Meteorologin Christina Speicher vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am frühen Dienstagmorgen. Dort regnete es auch am Dienstagmorgen noch kräftig. 

    Im Alpenvorland hätten außerdem mehrere Stationen vier bis neun Liter pro Stunde gemeldet, "das ist auch schon ordentlich", sagte Speicher.  Viel Regen registrierte der DWD auch weiter nördlich. "Aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen verabschiedet sich der Dauerregen aber so langsam", sagte Speicher.

    Schon am Montag hatten Gewitter und heftige Regenfälle vielerorts in Deutschland Schäden angerichtet und die Einsatzkräfte in Alarmbereitschaft versetzt. In Helmstedt (Niedersachsen) musste ein Krankenhaus wegen eines Wasserschadens evakuiert werden. Die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtete, dass eine Decke des Helios-Klinikums eingestürzt sei, nachdem sich auf dem Dach wegen eines verstopften Fallrohrs Regenwasser gestaut hatte.

    In Baden-Württemberg löste die Stadt Wangen im Allgäu Hochwasseralarm aus. Der Fluss Obere Argen, der durch die Stadt fließt, habe den Auslösepegel für den Alarm von 2,30 Metern um 1.30 Uhr überschritten, sagte ein Sprecher der Stadt. Die Behörden setzten einen Hochwasser-Einsatzplan in Kraft, verteilten Sandsäcke und richteten ein Bürgertelefon sowie einen Liveticker ein.

    Im bayerischen Aurach kam ein Autofahrer auf der regennassen Autobahn 6 ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und wurde in einem angrenzenden Wald zwischen zwei Bäumen eingeklemmt. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Im Allgäu wurde eine Bahnstrecke gesperrt, weil auf den Gleisen wegen der heftigen Regenfälle eine Schutzwand aufgebaut werden sollte. 

    Mehrere Pegelstände in Bayern erreichten in der Nacht die Meldestufe 3 von 4, bei der Überflutungen einzelner bebauter Grundstücke oder vereinzelte Verkehrseinschränkungen zu erwarten sind. Örtlich hatten Meteorologen sogar mit Pegelständen der höchsten Warnstufe gerechnet, die wurden bis zum frühen Morgen allerdings nicht erreicht. 

    Im Saarland und in Rheinland-Pfalz führte "Axel" zu sturmartigen Böen und einigen vollgelaufenen Kellern. Auch in Hessen standen einige Keller unter Wasser, außerdem mussten einige Straßen zwischenzeitlich gesperrt werden. Die Autobahn 4 zwischen Herleshausen (Hessen) und Gerstungen (Thüringen) musste in einer Richtung wegen einer überfluteter Fahrbahn gesperrt werden. Auch in Thüringen liefen mehrere Keller voll, außerdem mehrere Turnhallen und ein Jugendclub.

    Weiter nördlich in Deutschland beschäftigten vor allem Blitzschläge die Einsatzkräfte. In Mecklenburg-Vorpommern steckten Blitze auf der Ostseeinsel Rügen und in der Gemeinde Gnevkow jeweils ein Reetdach in Brand. Beide Häuser waren nach dem Feuer unbewohnbar. In Berlin sorgte ein kurzes aber heftiges Gewitter am Montagnachmittag für einen Ausnahmezustand bei der Feuerwehr, die wetterbedingt rund 180 Mal ausrücken musste.

    Auch für den Dienstag rechnete der DWD noch mit Dauerregen und Unwettern. "Der Regen verzieht sich dann aber allmählich nach Süddeutschland", sagte Speicher. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen habe sich die Lage bereits entspannt, in Westdeutschland werde das im Laufe des Tages passieren. Nur in Bayern und Baden-Württemberg sei noch bis Mittwochmorgen mit starkem bis heftigem Regen zu rechnen.

    Nachrichten aus Deutschland von Montag, 20. Mai

    München: Lkw-Fahrer übersieht elfjährigen Radfahrer

    In München hat sich am Montagnachmittag ein tödlicher Unfall zwischen einem Lkw und einem elf Jahre alten Radfahrer ereignet. Wie das Münchner Boulevardblatt "tz" unter Berufung auf die Polizei berichtet, fuhr der Junge stadteinwärts und benutzte dabei den dafür vorgesehenen und markierten Radweg. Der 61-jährige Fahrer des Lkw war demnach in der selben Richtung unterwegs.

    An einer Kreuzung kam es dann zu dem folgenschweren Unglück: Während das Kind geradeaus fahren wollte, bog der Lkw-Fahrer nach rechts ab und übersah dabei den Elfjährigen. Es kam zum Zusammenstoß. Der Junge sei anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er jedoch wenig später verstarb. Ein Gutachter soll nun den genauen Unfallhergang klären.

    Quelle:"tz"

    Hamburg: Eltern vergessen Neugeborenes in Taxi

    Sie dürften den Schock ihres Lebens erlitten haben: In Hamburg haben frischgebackene Eltern ihr wenige Tage altes Baby auf dem Weg vom Krankenhaus in die eigene Wohnung in einem taxi vergessen. Auch der Taxifahrer bemerkte seinen blinden Passagier zunächst nicht, wie die Polizei am Montag mitteilte. Demnach wies erst ein anderer Fahrgast, der später am Flughafen für eine neue Tour in das Taxi stieg, den Fahrer auf das Baby auf seiner Rückbank hin. Die von Eltern sowie Fahrer alarmierte Polizei sorgte für eine Familienzusammenführung.    

    Der Vorfall ereignete sich demnach vor einigen Tagen auf der Fahrt der Familie aus der Geburtsklinik. Die Eltern und ihr erstes Kind waren mit ihrem Sprössling per Taxi nach Hause gefahren, hatte aber beim Aussteigen und Bezahlen nicht an das Kind gedacht. Die Eltern rannten dem wegfahrenden Auto noch nach, erreichten es jedoch nicht mehr. Daraufhin verständigten sie umgehend per Notruf die Polizei.    

    Da der Säugling vollkommen still war und laut Beamten mutmaßlich "den Schlaf der Seligen genoss", bemerkte der Taxifahrer ihn zunächst gar nicht. Der Mann stellte sein Auto für einen Mittagspause ab und ging essen, kehrte zurück und übernahm eine Tour vom Hamburger Flughafen. Der dort in sein Taxi einsteigende Passagier habe sich "etwas irritiert" über die ungewöhnliche "Fahrgemeinschaft" gezeigt.    

    Er wies den Fahrer auf das Baby hin, dass nun anscheinend aufgewacht war und zu schreien begann. Der Taxifahrer verständigte ebenfalls die Polizei. Diese brachte Eltern und Kind wieder zusammen.

    Quelle: AFP

    Günzach: 27-Jähriger stirbt auf Fußballplatz

    Im bayerischen Günzach im Ostallgäu ist ein 27-Jähriger am Samstag beim Hobbyfußball verstorben. Wie die Polizei mitteilte, hätte der Mann gemeinsam mit Freunden auf dem Fußballplatz gespielt. Dann hätte er sich unwohl gefühlt und an den Spielfeldrand gesetzt. "Dort verlor er kurz darauf das Bewusstsein und verstarb noch auf dem Fußballfeld", teilen die Beamten mit. Ersthelfer vor Ort, alarmierte Rettungssanitäter sowie ein per Hubschrauber eingeflogener Notarzt konnten ihn demnach nicht wiederbeleben. 

    Quelle: Polizeipräsidium Schwaben/Südwest

    Düsseldorf: Mann landet mit Auto in Baugrube

    auto-grubeEin 77-Jähriger ist in Düsseldorf mit seinem Auto in eine Baugrube gefahren und stecken geblieben. Wie die Polizei mitteilte, konnte sich der Fahrer am Montagmorgen selbst aus dem Wagen befreien, wurde aber vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann kam von der Fahrbahn ab und rammte mehrere Stromkästen, Masten und Absperrungen, bevor er schließlich in der Baugrube auf der Gegenfahrbahn landete. Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass gesundheitliche Probleme beim Fahrer zum Unfall führten.

    Berlin: Männerleiche in Park gefunden

    nachrichten deutschland - leiche park berlinIn Berlin haben Passanten in einem Park die Leiche eines Mannes entdeckt. Sie fanden den Toten am Sonntagmittag in einem Gebüsch im Treptower Park, wie die Polizei am Abend mitteilte. Die Ermittler gehen von einem möglichen Tötungsdelikt aus.     

    Die Identität des Mannes war zunächst unklar. Die Mordkommission nahm Ermittlungen auf. 

    Quelle: AFP

    Rettenbach: Explosion in Wohnhaus - Siebenjährige tot geborgen

    Nach einer Explosion in einem Wohnhaus im Ostallgäu haben die Rettungskräfte die Leiche einer Siebenjährigen geborgen. "Das 7-Jährige Kind wurde so eben geborgen. Leider konnten nur noch der Tod festgestellt werden", teilte das Bayerische Rote Kreuz (BRK) auf Twitter mit. Darüber berichtete auch der Bayerische Rundfunk (BR). Die Einsatzkräfte hatten nach der Explosion nach dem Mädchen gesucht. 

    BRK Tweet

    In der Nacht zu Montag bargen Helfer in der Ruine einen Toten, bei dem es sich um den vermissten 42 Jahre alten Vater des Mädchens handeln könnte, wie ein Polizeisprecher sagte. Am Sonntag hatten Einsatzkräfte die 39 Jahre alte Mutter des Mädchens und Ehefrau des Vermissten schwer verletzt aus den Trümmern gerettet.

    Die Ursache der Explosion, die das dreistöckige Haus in einem Wohngebiet am Sonntagvormittag vollkommen zerstört hat, war am Montagmorgen weiterhin unklar. Die Kriminalpolizei ermittelte. 

    Insgesamt bis zu 350 Einsatzkräfte hatten am Sonntag nach den Vermissten gesucht. Nach der Räumung von Resten des Daches mit schwerem Gerät mussten sich die Helfer mit den Händen weiter vorarbeiten. Um die 50 Helfer blieben die ganze Nacht über im Einsatz. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um Betroffene und Anwohner.

    Die Detonation war so heftig, dass sie ein angrenzendes Haus schwer und zwei weitere Häuser leicht beschädigte. 15 Nachbarn mussten ihre Wohnungen verlassen und wurden zum Teil in Ersatzquartieren untergebracht. Zunächst hatte die Polizei befürchtet, dass bei der Explosion sogar sieben Menschen verschüttet worden sein könnten - denn so viele Menschen waren als wohnhaft in dem Haus gemeldet. Neben der Siebenjährigen lebten auch die beiden Söhne der 39-Jährigen und des 42-Jährigen in dem Haus, sie waren zum Zeitpunkt der Explosion aber nicht dort. Außerdem war in dem Haus ein kinderloses Paar gemeldet, tatsächlich lebt aber nur noch eine Frau dort, die ebenfalls nicht zu Hause war, als es zu der Explosion kam.Nachrichten aus Deutschland Explosion in Wohnhaus - Retter suchen weiter nach Siebenjähriger

    Quelle: dpa, BRK (Twitter), Bayerischer Rundfunk (BR)

    Leipzig: Busunglück auf A9: Sperrung teilweise aufgehoben

    Nach dem schweren Busunglück auf der Autobahn 9 bei Leipzig ist die Fahrbahn in Richtung Berlin wieder freigegeben. Wie lange die Sperrung auf der anderen Fahrbahn noch bestehen bleibt, sei noch nicht absehbar, sagte ein Polizeisprecher am frühen Montagmorgen. Die Einsatzkräfte waren mit der Bergung des Busses beschäftigt.

    Nach Busunglück auf A9 bei Leipzig wird Unglücksursache gesucht 7.14Bei dem Unfall am Sonntag waren mindestens ein Mensch gestorben und sieben weitere sehr schwer verletzt worden. Alle 75 Insassen des Busses seien mehr oder weniger schwer verletzt, teilte die Polizei in der Nacht mit. Zum Zustand der Verletzten konnte die Polizei zunächst keine genaueren Angaben machen. Nach Angaben der Polizei war kein weiteres Auto an dem Unfall beteiligt. Der Bus des Unternehmens Flixbus war am frühen Abend auf der A9 in Richtung München verunglückt und anschließend auf der Seite liegen geblieben.

    Quelle: dpa

    Taufkirchen: Busfahrerin stirbt bei Unfall in Bayern

    Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto in Taufkirchen (Landkreis München) ist die 48 Jahre alte Fahrerin eines Busses getötet worden. Das Auto und der Bus krachten am Sonntagabend auf einer Kreuzung zusammen,  wie die Polizei mitteilte. Die 48-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Fahrgäste waren zum Zeitpunkt des Unfalls nicht im Bus. Rettungskräfte brachten den 28 Jahre alten Fahrer des Autos und seinen 27 Jahre alten Beifahrer verletzt in ein Krankenhaus. Zur Schwere ihrer Verletzungen konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.

    Quelle: dpa

    Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 13. Mai bis 18. Mai 2019 lesen Sie hier:

    DE-Ticker KW20_19.40

    Neues Video

    Neues Video "Wobble Up": Haben Nicki Minaj und Chris Brown Ideen von einem deutschen Fotografen geklaut?


    Der Name Marius Sperlich sagt euch vielleicht im ersten Moment noch nichts – aber ein Foto des deutschen Fotografen habt ihr garantiert schon einmal gesehen. Entweder auf Instagram (zum Beispiel die blauen Lippen mit Europa-Sternchen und einem "Go...

    Der Name Marius Sperlich sagt euch vielleicht im ersten Moment noch nichts – aber ein Foto des deutschen Fotografen habt ihr garantiert schon einmal gesehen. Entweder auf Instagram (zum Beispiel die blauen Lippen mit Europa-Sternchen und einem "Go Vote" auf der Zunge) oder auf dem Cover des US-amerikanischen Playboy. Seine Fotos sind bunt und trotzdem reduziert auf das Wesentliche, aber vor allem schafft der Fotograf es, Gesellschaftskritik mit Sexyness zu verschmelzen. Von seiner Kunst begeistert scheinen aber nicht nur seine fast 400.000 Follower auf Instagram zu sein – sondern auch die Produzenten des neuen Videos zum Song "Wobble Up" von Chris Brown, Nicki Minaj und G-Eazy. 

    Snapchat-Werbung entfacht Shitstorm: "Rihanna Ohrfeigen oder Chris Brown mit der Faust schlagen" 12.26Hat man für das neue Video von Chris Brown Ideen kopiert?

    Denn wenn man sich den fast vierminütigen Clip so ansieht, kommt einem das ein oder andere Motiv bekannt vor. Das sieht auch Marius Sperlich so. Zwei seiner bereits 2018 veröffentlichten Fotos finden sich fast 1:1 wieder: eine Brust mit aufgeklebten Temperaturregler auf dem Nippel und ein Hintern, der aus dem Wasser ragt und zu einem Strand mit Palme umfunktioniert wird. Und tatsächlich fällt die Ähnlichkeit sofort auf, wenn man das Video schaut. Die Hintern-Insel ist vielleicht tatsächlich auch schon anderen Künstlern zuvor eingefallen – zusammen mit dem Brust-Regler tendiert die Wahrscheinlichkeit für einen dummen Zufall allerdings gegen Null. 

    Instagram

    Aber nicht nur das: Auch vom Künstler Tony Futura soll man sich laut dem Fotografen "inspirieren" lassen haben. Zwei Zitronen, die so aufgestellt sind, dass sie aussehen wie Brüste. Durch die rechte Zitrone ist ein Piercing gestochen, so dass es wie ein Nippelpiercing aussieht. Und auch von Fotografin Vanessa McKeown gibt es ein Bild von 2015, das fast genau so auch im Video vorkommt: ein lilafarbener Ballon in Form einer Aubergine mit einem echten Strunk darauf. 

    Instagram1

    Plagiatsvorwürfe von kleinen Künstlern gibt es immer wieder

    Es wäre nicht das erste Mal, dass große Marken von kleinen Künstlern abschauen oder sogar ungefragt Illustrationen oder Fotos auf Shirts und Co. drucken. (Wir erinnern uns an Zara, die in den letzten Jahren mehrmals beschuldigt wurden, bei Kunststudenten und Illustratoren geklaut zu haben.) Auch Marius Sperlich will das Musikvideo nicht auf sich sitzen lassen. Für ihn ist der Fall klar: "Anscheinend wurde meine Arbeit von dem Regisseur kopiert, der das neue Video 'Wobble Up' von Chris Brown, Nicki Minaj und G-Eazy gemacht hat. Ohne Erlaubnis, ohne Quellenangabe."

    Nicki Minaj Disstrack 16.20Auf Instagram hat er den Fall öffentlich gemacht und will mit dem Hashtag #changeindustry auf Diebstahl geistigen Eigentums aufmerksam machen – vor allem seitdem "das Internet und die sozialen Medien Inhalte sofort verbreiten". "Heutzutage ist es sehr einfach, Dinge zu kopieren. Für viele ist das Internet nur eine Quelle für Konzepte, Ideen und freizugängliche Inhalte. Schöpfung, Originale und Quellenangaben interessieren niemanden mehr. Besonders wenn es um junge, aufstrebende Künstler geht ...", schreibt er in seinem Instagram-Post. "Die meisten können sich einen Anwalt für eine Klage nicht leisten. Also schweigen sie. Wir werden nicht schweigen." 

    In einem weiteren Kommentar schreibt Sperlich, dass er mittlerweile in Kontakt mit der Produktionsfirma des Videos stehe. Es sei das nicht das erste Mal, dass jemand seine Konzepte kopiert habe und er sei auch nicht der einzige, der ständig mit Plagiatsfällen zutun habe. "Deswegen ermutige ich euch Kollegen und Kreative, eure Geschichten mit dem Hashtag #changeindustry zu teilen. Lasst uns gemeinsam etwas Gerechtigkeit und Veränderung bewirken." Wie der Fall nun weitergeht und ob die Vorwürfe sogar vor Gericht landen, wird sich nun zeigen. 

    Revolverheld-Video 2055

    Europawahl 2019: Wahllokale in Tschechien geschlossen, nur jeder Fünfte gab seine Stimme ab

    Europawahl 2019: Wahllokale in Tschechien geschlossen, nur jeder Fünfte gab seine Stimme ab


    Rund 420 Millionen Wähler in 28 Staaten: Die "größte grenzüberschreitende Wahl auf dem Planeten", wie die EU-Kommission sagt, läuft. Als Erste stimmten am Donnerstag die Niederländer und die Briten ab, obwohl Letztere die Europäische Union Ende...

    Rund 420 Millionen Wähler in 28 Staaten: Die "größte grenzüberschreitende Wahl auf dem Planeten", wie die EU-Kommission sagt, läuft. Als Erste stimmten am Donnerstag die Niederländer und die Briten ab, obwohl Letztere die Europäische Union Ende Oktober verlassen wollen. Am Freitag gaben die Wähler in Tschechien und Irland ihre Stimmen ab. Deutschland wählt wie die meisten anderen EU-Staaten zum Abschluss am Sonntag.

    Im stern-Ticker halten wir Sie über die neuesten Entwicklungen rund um die Europawahl 2019 auf dem Laufenden:

    +++ Aktuelle Umfragen, Hochrechnungen und Ergebnisse finden Sie hier in unseren interaktiven Wahlgrafiken. +++

    +++ 14.43 Uhr: Europawahl in Tschechien beendet, enttäuschende Wahlbeteiligung +++

    In Tschechien ist die Europawahl am Samstag zu Ende gegangen. Um 14 Uhr schlossen die Wahllokale. Das Land war das einzige der 28 Mitgliedsstaaten, in dem an zwei Tagen gewählt wurde. Dennoch gehen erste Schätzungen davon aus, dass weniger als 20 Prozent der rund 8,5 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben. Prognosen gibt es in Tschechien nicht. In Umfragen vor der Wahl lag die populistische ANO von Ministerpräsident Andrej Babis vorn.

    +++ 14.16 Uhr: Uschi Glas fordert Deutsche auf, bei Europawahl Zeichen zu setzen +++ 

    Schauspielerin Uschi Glas hat die Menschen in Deutschland dazu aufgefordert, an der Europawahl teilzunehmen. "Alle Demokraten und Europa-Befürworter müssen zur Wahl gehen", sagte die 75-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Rande einer Wahlkampfveranstaltung der CSU in München. In einer Demokratie wählen zu dürfen, sei ein großes Privileg. "Deswegen ist jeder, der Verantwortung trägt und sich verantwortlich fühlt für sein eigenes Leben, fast verpflichtet, wählen zu gehen", so Glas weiter. Es sei "wahnsinnig wichtig" für Europa abzustimmen und ein Zeichen für den Zusammenhalt zu setzen.  

    +++ 11.40 Uhr: Kirchenvertreter warnen vor "nationalistischen Angstmachern" +++

    Am Tag vor der Europawahl haben Spitzenvertreter von evangelischer und katholischer Kirche in Deutschland vor nationalistischen und rechtspopulistischen Kräften gewarnt. In einem Beitrag für das Onlineportal "Focus online" werfen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Kardinal Reinhard Marx den rechtspopulistischen Parteien in Europa vor, keine "konstruktiven politischen Antworten auf die Herausforderungen in Europa" zu haben. "Wer auf die Abwicklung Europas durch nationalistische Angstmacher spekuliert, der setzt viel aufs Spiel. Vielleicht alles", schreiben die beiden Kirchenvertreter weiter. 

    +++ 10.57 Uhr: Wahllokale in Lettland, Malta und der Slowakei offen +++

    Am dritten Tag der Europawahl 2019 haben am Samstagmorgen die Wahllokale in drei weiteren Mitgliedsstaaten geöffnet. Gewählt wird in Lettland, Malta und der Slowakei. Dort rechnen Beobachter damit, dass zumindest ein rechtsextremer Abgeordneter ins Europaparlament gewählt wird.  

    +++ 10.50 Uhr: NPD scheitert mit Eilantrag vor Bundesverfassungsgericht +++

    Die rechtsextremen Parteien NPD und Der Dritte Weg sind vor dem Bundesverfassungsgericht mit Eilanträgen gegen die Entfernung von Wahlplakaten gescheitert. Wie das Gericht in Karlsruhe einen Tag vor der Wahl mitteilte, wollte die NPD mit einer einstweiligen Anordnung erreichen, dass drei von der sächsischen Stadt Zittau entfernte Plakate zur Europawahl wieder aufgehängt werden. Die Partei Der Dritte Weg forderte dies für entfernte Wahlplakate im sächsischen Chemnitz. (Az. 1BvQ 45/19 sowie 46/19)

    Das Bundesverfassungsgericht begründete die am Freitag getroffene Entscheidung im Fall der NPD mit einer Folgenabwägung - über die verfassungsrechtliche Beurteilung der Plakate wurde in dem Eilverfahren nicht entschieden. Der Nachteil für die Partei sei angesichts der "geringen Anzahl der abgehängten Plakate" gering, erklärte das Gericht. Daher sei der Eilantrag abgelehnt worden. Konkret ging es um Plakate mit dem Schriftzug "Migration tötet!" und der kleinen Überschrift "Stoppt die Invasion".

    +++ 00.51 Uhr: Pro-Europäer in Irland vorn +++ 

    Ersten Umfragen zufolge haben in Irland die pro-europäischen Kräfte gesiegt. Demnach lagen die Kandidaten der Mitte-Rechts-Partei Fine Gael von Regierungschef Leo Varadkar in zwei von Wahlkreisen vorn. Zwei Fernsehsender hatten am Freitag 3.000 Waähler befragt. Nur in der Hauptstadt Dublin lagen dem Bericht zufolge die Grünen vorn. Irland stellt 11 der 751 Abgeordneten des Europaparlaments. 

    Meldungen von Freitag, 24. Mai 2019:

    +++ 18.11 Uhr: Tschechischer Präsident warnt Nichtwähler vor "Hölle auf Erden" +++

    Der tschechische Präsident Milos Zeman hat Nichtwähler gewarnt, dass sie ihr Schicksal damit in fremde Hände legten. "Wenn die Menschen nicht zur Wahl gehen, riskieren sie, dass andere zur Wahl gehen und ihnen die Hölle auf Erde bereiten", sagte der 74-Jährige bei der Stimmabgabe für das EU-Parlament.

    +++ 17.23 Uhr: Letzte Umfragen sehen französische Rechtspopulisten bei EU-Wahl vorne +++

    Letzte Umfragen zur Europawahl sehen die Rechtspopulisten in Frankreich vorn. Laut einer am Freitag veröffentlichten Befragung von Ipsos Sopra Steria für das nationale Fernsehen und Radio kann die Partei von Marine Le Pen auf 24,5 Prozent der Stimmen hoffen. Die Partei La République en Marche von Präsident Emmanuel Macron landete mit 23 Prozent auf dem zweiten Platz. Befragt wurden 3.355 Bürger, die auf den Wahllisten stehen.    

    Auch laut anderen Meinungsforschern konnte Le Pens Rassemblement National (RN) ihren Vorsprung auf Macron ausbauen. Das Institut OpinionWay/Tilder sieht die Rechtspopulisten mit 25 Prozent vor Macrons Partei, die auf 23 Prozent kommt. Alle anderen Parteien liegen abgeschlagen dahinter. 

    +++ 14.05 Uhr: Europawahl in Tschechien begonnen – Populisten in Umfragen vorn +++

    In Tschechien hat am Freitag die Europawahl begonnen. Die Wahllokale öffneten am frühen Nachmittag um 14.00 Uhr. Die rund 8,5 Millionen Berechtigten können ihre Stimme noch am Samstag bis 14.00 Uhr abgeben. Die Ergebnisse werden erst am Sonntagabend veröffentlicht, nachdem auch alle anderen EU-Staaten abgestimmt haben. Hochrechnungen und Prognosen gibt es nicht.

    +++ 11.22 Uhr: Steinmeier ruft Bürger zur Teilnahme an der Europawahl auf +++Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat alle Bürger zur Teilnahme an der Europawahl aufgerufen. "Wie es mit Europa weitergeht, das entscheiden Sie an diesem Sonntag", sagt er in einem Video, das auf seiner Internetseite veröffentlicht wurde. "Ich bitte Sie: Gehen Sie wählen! Zeigen Sie Flagge für Europa."

    Zur Illustration seines Anliegens hisst Steinmeier in dem Video mit etwas Anstrengung eine Europafahne. Mit dem Seil in der Hand sagt er: "Europa hochhalten – das ist manchmal anstrengend, aber verdammt wichtig."    

    Deutschland brauche ein starkes Europa, betont das Staatsoberhaupt. "Ein Europa, in dem wir das anpacken, was kein Land allein schaffen kann."

    +++ 9.28 Uhr: Tschechen und Iren stimmen ab +++

    In Irland können die rund 3,7 Millionen Wahlberechtigten bis 23.00 Uhr ihre Stimmen abgeben. Anschließend will die irische Rundfunkanstalt RTÉ eine erste Prognose veröffentlichen.

    In Tschechien, wo zwei Tage lang abgestimmt wird, sind die Wahllokale von 14.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Die rund 8,5 Millionen Wahlberechtigten können ihre Stimmen dort auch noch am Samstag zwischen 8.00 Uhr und 14.00 Uhr abgeben. Prognosen und Hochrechnungen sind in Tschechien nicht geplant.

    +++ 8.45 Uhr: Umfrage: Nur jeder Dritte kennt Manfred Weber +++

    Auch nach wochenlangem Wahlkampf sind die deutschen Spitzenkandidaten für die Europawahl relativ unbekannt. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 38 Prozent, sie kennen keinen einzigen der neun Kandidaten, die für die sieben im Bundestag vertretenen Parteien antreten. Auf den höchsten Bekanntheitsgrad kommt SPD-Spitzenkandidatin und Justizministerin Katarina Barley mit 49 Prozent.

    Dagegen kann nur jeder Dritte (36 Prozent) etwas mit dem Namen Manfred Weber anfangen, der als Spitzenkandidat sowohl für CDU und CSU in Deutschland als auch europaweit für die Parteienfamilie EVP antritt. Er will Präsident der EU-Kommission werden. Weber liegt auf der Bekanntheitsskala noch hinter dem AfD-Spitzenkandidaten und Parteichef Jörg Meuthen mit 39 Prozent. 30 Prozent kennen FDP-Generalsekretärin Nicola Beer. 17-Manfred Weber will EU-Kommissionspräsident werden-6038187370001

    +++ 5.30 Uhr: Sozialdemokraten sehen Chance für Timmermans +++

    Die europäischen Sozialdemokraten sehen trotz der schlechten Umfragewerte der deutschen SPD Chancen, dass ihr Spitzenkandidat Frans Timmermans nach der Europawahl EU-Kommissionspräsident wird. "Im europäischen Gesamtkontext sieht es sehr gut für uns aus", sagte der bisherige Fraktionschef im Europaparlament, Udo Bullmann. Die Lücke zum Lager der Christdemokraten werde nach Umfragen immer kleiner.

    Zudem gelte im EU-Parlament nicht das Prinzip, dass derjenige, der eine Stimme Mehrheit habe, automatisch die Spitzenpositionen besetzen könne. Stattdessen gehe es darum, Allianzen für seine Politik zu finden. "Ich bin mir sicher, dass wir eine Allianz für den Kommissionspräsidenten Frans Timmermans finden werden", sagte Bullmann.

    Meldungen von Donnerstag, 23. Mai 2019:

    +++ 21.37 Uhr: Laut Prognosen liegen Sozialdemokraten in Holland vorn +++

    Nach der Europawahl in den Niederlanden liegen ersten Prognosen zufolge überraschend die Sozialdemokraten vorne. Wie der Fernsehsender NOS am Donnerstagabend unter Berufung auf Nachwahlbefragungen des Meinungsforschungsinstituts Ipsos berichtete, gehen voraussichtlich fünf der 26 niederländischen Sitze im Europaparlament an die PDvA des sozialdemokratischen Spitzenkandidaten Frans Timmermans. Die konservativ-liberale VVD von Ministerpräsident Mark Rutte kann demnach mit vier und die rechtspopulistische Partei Forum für Demokratie (FvD) mit drei Sitzen rechnen. 

    +++ 18.26 Uhr: Wahl-O-Mat zu Europawahl nach Rechtsstreit wieder online +++

    Nach einer außergerichtlichen Einigung im Rechtsstreit zwischen der Bundeszentrale für politische Bildung und der Kleinpartei Volt Deutschland ist der Wahl-O-Mat für die Europawahl wieder online. "Wir haben uns geeinigt", teilte die Bundeszentrale der Nachrichtenagentur AFP mit. Weitere Angaben wurden nicht gemacht. Auf der Internetseite der Bundeszentrale war der Wahl-O-Mat für die Wahl freigeschaltet. In dem Vergleich habe die Bundeszentrale "zugesichert, bei zukünftigen Wahlen den Wahl-O-Mat in einer neuen Form anzubieten". Die Auswertungsseite der Anwendung werde "dann ohne eine Beschränkung der Auswahl auf maximal acht Parteien auskommen", hieß es weiter. Die Nutzer könnten "dann selbst entscheiden, mit welchen und mit wie vielen Parteien sie ihre Voten vergleichen wollen". "Die Möglichkeit, alle Parteien gleichzeitig über eine einzige Schaltfläche auszuwählen, wird als neue Funktionalität gut sichtbar sein", erklärte die Bundeszentrale.

    Wahl-O-Mat zur Europawahl 2019 freigeschaltet_9.30Uhr

    +++ 17.58 Uhr: Großbritannien: EU-Bürger beklagen Probleme bei Europawahl-Stimmabgabe +++

    Unter dem Schlagwort #DeniedMyVote – also etwa "Meine Stimme verweigert" – haben sich in sozialen Medien die Klagen von EU-Bürgern gehäuft, die in Großbritannien nicht an der Europawahl teilnehmen durften. Hintergrund ist, dass EU-Bürger im Vereinigten Königreich ein Formular abgeben mussten, in dem sie versicherten, nicht in ihrem Heimatland abzustimmen. Informationen darüber, so der Vorwurf, seien aber bei vielen zu spät oder gar nicht angekommen. Großbritannien und die Niederlande gaben am Donnerstag den Auftakt für die Wahl.

    Die britische Wahlkommission nahm am Nachmittag zu den Vorwürfen Stellung. "Wir verstehen die Frustration einiger Bürger anderer EU-Staaten, die in Großbritannien leben, die nicht in der Lage waren, ihre Stimme abzugeben", sagte ein Sprecher. Schuld daran sei die kurzfristige Bekanntgabe der Regierung gewesen, dass Großbritannien an der Wahl zum Europaparlament trotz der Austrittspläne teilnehmen werde. Die Regierung von Premierministerin Theresa May hatte erst am 7. Mai zugegeben, dass eine Teilnahme an der Wahl nicht mehr abzuwenden ist. Sie hatte bis zuletzt gehofft, ihr Austrittsabkommen noch rechtzeitig vorher durchs Parlament zu bringen.

    +++ 15.15 Uhr: Zunächst schwache Beteiligung bei Europawahl in den Niederlanden +++

    In den Niederlanden, die als einer der ersten EU-Staaten die Europawahl eingeläutet haben, ist die Wahlbeteiligung zunächst schwach gewesen. Bis 13.30 Uhr hätten rund 14 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben, berichtete der staatliche Sender NOS unter Berufung auf Daten des Instituts Ipsos. Bei der vorangegangenen Europawahl 2014 lag die Wahlbeteiligung zum gleichen Zeitpunkt bei 15 Prozent und bei bei Schließung der Wahllokale bei 37 Prozent.

    +++ 14.34 Uhr: Europawahl hat begonnen +++

    Mit den Abstimmungen in Großbritannien und den Niederlanden hat die Europawahl begonnen. In beiden Ländern werden  - wie in anderen EU-Staaten – deutliche Zuwächse für die Rechtspopulisten und EU-Gegner erwartet. Wähler in Großbritannien fanden sich zudem in der absurden Situation wieder, an einer Wahl zu einer zentralen Institution der EU teilzunehmen, die sie demnächst verlassen wollen.    

    Die niederländischen Wähler konnten bis 21.00 Uhr ihre Stimme abgeben, die britischen bis 23.00 Uhr (MESZ). Als erster Gradmesser für den Erfolg der Rechtspopulisten galten dabei die Niederlande – dort sollten schon am Abend Prognosen zum Wahlergebnis veröffentlicht werden. Offizielle Ergebnisse dürfen indes erst nach Ende der viertägigen Europawahl in allen 28 Mitgliedstaaten am Sonntagabend veröffentlicht werden. 

    +++ 14.00 Uhr: Zahlensalat: Wie viele Menschen dürfen bei der Europawahl abstimmen? +++

    Zur Zahl der Wahlberechtigten bei der Europawahl gibt es unterschiedliche Angaben. Der Bundeswahlleiter spricht von 418 Millionen Menschen, während das Europaparlament auf 426,8 Millionen kommt. Beides sind nur Schätzungen, wie Sprecher beider Institutionen auf Anfrage sagten.

    Die höhere Zahl des Europaparlaments beruht auf Daten der Statistikbehörde Eurostat zu EU-Bürgern, die dieses Jahr das Wahlalter erreichen. Sie könnte demnach Personen einschließen, die erst im Laufe des Jahres die Altersgrenze überschreiten, jetzt also noch nicht wählen dürfen.

    Beide Schätzungen weichen deutlich ab von der offiziellen Bilanz des Europaparlaments zu den "registrierten Wählern" bei der Wahl 2014, als dieselben 28 EU-Länder teilnahmen: Es waren 396,1 Millionen. Auf dieser Grundlage wurde damals – wie auch bei den Europawahlen davor – die Wahlbeteiligung ermittelt. 2014 waren das 42,61 Prozent.

    Europawahl Aufruf18h

    Juristischer Rückschlag für Trumps Mauerbau-Pläne

    Juristischer Rückschlag für Trumps Mauerbau-Pläne


    US-Präsident Donald Trump hat beim geplanten Bau seiner umstrittenen Mauer an der Grenze zu Mexiko einen juristischen Rückschlag erlitten. Ein Bundesrichter in Kalifornien erließ eine einstweilige Verfügung, wonach Trump zunächst keine Mittel für...

    US-Präsident Donald Trump hat beim geplanten Bau seiner umstrittenen Mauer an der Grenze zu Mexiko einen juristischen Rückschlag erlitten. Ein Bundesrichter in Kalifornien erließ eine einstweilige Verfügung, wonach Trump zunächst keine Mittel für den Mauerbau verwenden darf, die nicht vom Kongress bewilligt wurden. Betroffen sind zwei Abschnitte in Arizona und New Mexico. Richter Haywood Gilliam verwies auf die Budgethoheit des Kongresses - das bedeutet, dass das Parlament Mittel bewilligt und bestimmt, wofür sie ausgegeben werden.

    CDU und SPD warten nach Gesprächsangebot auf Rezos Antwort

    CDU und SPD warten nach Gesprächsangebot auf Rezos Antwort


    Nach der scharfen Kritik aus der Youtuber-Szene warten CDU und SPD weiter auf eine Antwort des 26 Jahre alten Youtubers Rezo auf ihre Gesprächsangebote. Es habe bislang keine Antwort auf die Einladung zum Meinungsaustausch gegeben, heißt es aus der...

    Nach der scharfen Kritik aus der Youtuber-Szene warten CDU und SPD weiter auf eine Antwort des 26 Jahre alten Youtubers Rezo auf ihre Gesprächsangebote. Es habe bislang keine Antwort auf die Einladung zum Meinungsaustausch gegeben, heißt es aus der CDU. Aus der SPD ist zu hören, es habe noch keine offizielle Rückmeldung gegeben. Gestern war nach dem ersten Anti-CDU-Video auf dem Youtube-Kanal Rezos ein neues Video verbreitet worden. Darin wird auch massive Kritik an der Klimapolitik der Regierung geübt und dazu aufgerufen, CDU, CSU, SPD und auch die AfD nicht zu wählen.

    Südafrikas Präsident Ramaphosa leistet Amtseid

    Südafrikas Präsident Ramaphosa leistet Amtseid


    Gut zwei Wochen nach dem Sieg seiner Partei bei der Parlamentswahl in Südafrika ist ANC-Chef Cyril Ramaphosa als Staatspräsident vereidigt worden. Vor rund 36.000 Zuschauern leistete der 66-Jährige am Samstag im Rugby-Stadion der Hauptstadt Pretoria...

    Gut zwei Wochen nach dem Sieg seiner Partei bei der Parlamentswahl in Südafrika ist ANC-Chef Cyril Ramaphosa als Staatspräsident vereidigt worden. Vor rund 36.000 Zuschauern leistete der 66-Jährige am Samstag im Rugby-Stadion der Hauptstadt Pretoria seinen Amtseid. Auf sein Land würden nun "bessere Tage" zukommen, sagte der Vorsitzende des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC). Zu der Zeremonie waren rund 40 ausländische Staats- und Regierungschefs angereist.

    Der ANC hatte bei der Wahl am 8. Mai die absolute Mehrheit im Parlament verteidigt, das daraufhin Ramaphosa als Staatschef bestätigte. Der ehemalige Gewerkschaftler und Unternehmer hatte das Präsidentenamt im vergangenen Jahr nach dem Rücktritt seines skandalumwitterten Vorgängers Jacob Zuma übernommen. Nach der Wahl tritt er nun seine erste volle fünfjährige Amtszeit an.

    Der ANC kam dank der Popularität des ehemaligen Freiheitskämpfers Ramaphosa und der Zersplitterung der Opposition bei den Wahlen auf 57,5 Prozent. Doch der Unmut der Bevölkerung wächst, da es dem ANC seit den ersten demokratischen Wahlen 1994 bisher nicht gelungen ist, Armut und soziale Ungleichheit im Land einzudämmen.

    Das Wahlergebnis vom 8. Mai war das bisher schlechteste der Partei des 2013 verstorbenen Freiheitskämpfers und ersten demokratisch gewählten Präsidenten Südafrikas, Nelson Mandela.

    Adam Levine: Er will kein

    Adam Levine: Er will kein "The Voice"-Coach mehr sein


    Adam Levine (40) hat Schluss gemacht. Nach acht Jahren als Jury-Mitglied bei der US-Show "The Voice", hängt der Maroon-5-Frontmann den Job nun an den Nagel. In einer längeren Abschiedsbotschaft auf Instagram erklärte der Sänger am Freitag, es sei an...

    Adam Levine (40) hat Schluss gemacht. Nach acht Jahren als Jury-Mitglied bei der US-Show "The Voice", hängt der Maroon-5-Frontmann den Job nun an den Nagel. In einer längeren Abschiedsbotschaft auf Instagram erklärte der Sänger am Freitag, es sei an der Zeit für ihn, "The Voice" hinter sich zu lassen.

    Levines Entscheidung kam für viele Fans überraschend, aber der Sänger spielte offenbar schon länger mit dem Gedanken, "The Voice" zu verlassen. Das "People Magazine" zitiert eine Quelle aus dem Umfeld des Sängers: "Er wollte schon eine ganze Weile lang aufhören." Levine habe schon seit einiger Zeit über den Schritt mit Show-Host Carson Daly (45) und anderen Coaches gesprochen.

    Anscheinend gefielen Levine zudem einige Änderungen am Ablauf der Show nicht. In der aktuellen Staffel müssen die Coaches etwa in "Live Cross Battles" jeweils einen Sänger aus ihrem Team nominieren, der dann gegen einen anderen antritt. Die Zuschauer entscheiden, wer weiterkommt. Noch vor dem Halbfinale war Levines komplettes Team in den "Cross Battles" ausgeschieden.

    "Er mochte ein paar dieser Änderungen in der letzten Staffel wirklich nicht, da war es einfach Zeit für ihn, zu gehen", zitiert "People" seine Quelle weiter. Es wäre demnach aber nicht überraschend, wenn Levine für einen Besuch in die Show zurückkehren würde.

    Im Sessel von Adam Levine wird künftig nun US-Sängerin Gwen Stefani (49) sitzen, die nach einer Pause wieder in die Show zurückkehrt. Das gab Carson Daly in der "Today Show" am Freitag bekannt.

    Europawahl in Tschechien beendet

    Europawahl in Tschechien beendet


    In Tschechien ist die Europawahl zu Ende gegangen. Dort schlossen die Wahllokale um 14.00 Uhr. Deutschlands Nachbarland ist der einzige EU-Staat, an dem an zwei Tagen gewählt wurde. Dennoch gab am Freitag und Samstag ersten Schätzungen zufolge nur...

    In Tschechien ist die Europawahl zu Ende gegangen. Dort schlossen die Wahllokale um 14.00 Uhr. Deutschlands Nachbarland ist der einzige EU-Staat, an dem an zwei Tagen gewählt wurde. Dennoch gab am Freitag und Samstag ersten Schätzungen zufolge nur knapp jeder Fünfte der rund 8,5 Millionen Berechtigten seine Stimme ab. Das Ergebnis wird erst am Sonntagabend bekannt, wenn die Abstimmung in allen EU-Staaten beendet ist. Prognosen gibt es nicht.

    Ermittler: Hintergrund der Explosion in Lyon noch unklar

    Ermittler: Hintergrund der Explosion in Lyon noch unklar


    Nach der Explosion mit 13 Verletzten in Lyon ist der Hintergrund der Tat noch unklar. Es habe noch niemand die Tat für sich reklamiert, erklärte Staatsanwalt Rémy Heitz in Lyon. Aber allein die Tatsache, dass jemand mitten am Tag in einer belebten...

    Nach der Explosion mit 13 Verletzten in Lyon ist der Hintergrund der Tat noch unklar. Es habe noch niemand die Tat für sich reklamiert, erklärte Staatsanwalt Rémy Heitz in Lyon. Aber allein die Tatsache, dass jemand mitten am Tag in einer belebten Straße eine solche Tat verübe, reiche für Anti-Terror-Ermittlungen aus. Die Staatsanwaltschaft ermittle nun unter anderem wegen versuchten Mordes im Zusammenhang mit einem terroristischen Hintergrund. Der Täter ist weiterhin auf der Flucht.

    Polizei fahndet nach Explosion einer Paketbombe in Lyon nach Verdächtigem

    Polizei fahndet nach Explosion einer Paketbombe in Lyon nach Verdächtigem


    Einen Tag nach der Explosion einer mutmaßlichen Paketbombe mit 13 Verletzten in der ostfranzösischen Stadt Lyon hat die Polizei am Samstag weiter nach einem Verdächtigen gefahndet. Bislang hat sich niemand zu dem Vorfall bekannt. Nach Behördenangaben...

    Einen Tag nach der Explosion einer mutmaßlichen Paketbombe mit 13 Verletzten in der ostfranzösischen Stadt Lyon hat die Polizei am Samstag weiter nach einem Verdächtigen gefahndet. Bislang hat sich niemand zu dem Vorfall bekannt. Nach Behördenangaben war am späten Freitagnachmittag ein Sprengsatz in einer Fußgängerzone der Altstadt explodiert. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.

    Die Ermittler arbeiteten "mit allen Mitteln daran, den Täter schnell zu identifizieren und festzunehmen", sagte Staatsanwalt Rémy Heitz auf einer Pressekonferenz in Lyon am Samstag. Bislang habe sich niemand zu der Tat bekannt. Nach einem ersten Zeugenaufruf hätten sich "mehrere dutzend Zeugen" gemeldet, deren Aussagen derzeit ausgewertet würden. Heitz kündigte die Veröffentlichung weiterer Aufnahmen des Verdächtigen an.

    Die Polizei hatte im Kurzbotschaftendienst Twitter ein von einer Überwachungskamera kurz vor der Explosion aufgenommenes Bild des Mannes veröffentlicht. Der etwa 30 Jahre alte Mann auf einem schwarzen Mountainbike wurde zum Zeitpunkt der Explosion in der Nähe des Tatorts beobachtet. Die Polizei beschrieb ihn als "gefährlich".

    Nach Angaben aus Polizeikreisen enthielt die Bombe - eine Tasche oder ein Paket - Schrauben, Nägel oder Bolzen. Sie sei vor einer Bäckerei an der Rue Victor Hugo deponiert worden - einer belebten Fußgängerzone in der Nähe des Bellecour-Platzes im Zentrum der Stadt.

    Die für Terrorismus zuständige Pariser Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Justizministerin Nicole Belloubet betonte jedoch im Fernsehsender BFM, es sei zu früh, um sagen zu können, ob es sich um einen "terroristischen Akt" handele. Der Bürgermeister des zweiten Arrondissements von Lyon, Denis Broliquier, sagte der örtlichen Presse, die Sprengladung sei zu schwach gewesen, um tödlich zu sein. Behördenkreise bestätigten, die Sprengladung sei "relativ schwach" gewesen und aus der Ferne ausgelöst worden.

    Bei der Explosion wurden 13 Menschen leicht verletzt. Unter ihnen waren acht Frauen, ein zehnjähriges Mädchen und vier Männer. Elf der 13 Verletzten wurden Staatsanwalt Heitz zufolge in drei umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Einige müssten operiert werden, um Splitter zu entfernen, sagte Heitz.

    Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Explosion am frühen Freitagabend als "Angriff". Später erklärte er im Kurzbotschaftendienst Twitter, er "denke an die Verletzten der Explosion in Lyon" sowie an ihre Familien und alle Bewohner der Stadt. "Wir sind an Ihrer Seite", erklärte Macron.

    Innenminister Christophe Castaner reiste noch am Freitagabend nach Lyon und ordnete erhöhte Sicherheitsmaßnahmen auf öffentlichen Plätzen an. Premierminister Edouard Philippe sagte seine Teilnahme an einer Wahlkampfveranstaltung ab. Die Explosion ereignete sich zwei Tage vor der Europawahl.

    In Frankreich gab es in den vergangenen Jahren wiederholt tödliche Anschläge, die vielfach islamistisch motiviert waren. Bei diesen Angriffen starben seit 2015 bereits 251 Menschen.

    Ligue 1: Tuchel-Verlängerung bei PSG bis 2021: «Das Beste kommt noch»

    Ligue 1: Tuchel-Verlängerung bei PSG bis 2021: «Das Beste kommt noch»


    Thomas Tuchel darf mit Paris Saint-Germain nach einer vorzeitigen Vertragsverlängerung den nächsten Anlauf auf den erstmaligen Gewinn der Champions League starten.Der französische Fußball-Meister verlängerte den Kontrakt des im Vorjahr gekommenen...

    Thomas Tuchel darf mit Paris Saint-Germain nach einer vorzeitigen Vertragsverlängerung den nächsten Anlauf auf den erstmaligen Gewinn der Champions League starten.

    Der französische Fußball-Meister verlängerte den Kontrakt des im Vorjahr gekommenen deutschen Trainers offiziell um ein Jahr bis 2021. Der am Samstag verkündete Schritt war zwar schon seit längerem erwartet worden. Allerdings geriet der 45-Jährige speziell nach dem verlorenen Pokalfinale in die Kritik, nachdem das Star-Ensemble mit dem Achtelfinal-Aus in der Königsklasse einmal mehr das größte Ziel des Clubs frühzeitig verpasst hatte.

    Tuchel zeigte sich in einer Vereinsmitteilung sehr glücklich und stolz über die Verlängerung und bedankte sich für das Vertrauen. Das bestärke ihn nur in seinem Ziel, die Mannschaft dank der Arbeit aller zum höchsten Ziel zu führen. «Ich bin überzeugt, dass das Beste für unseren Club noch kommt», erklärte der einstige Trainer von Mainz 05 und Borussia Dortmund.

    Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Manchester United im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League war Tuchels Team um Brasiliens Superstar Neymar sowie die deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer wieder Meister geworden. Allerdings trübten einige Niederlagen, so auch jene nach Elfmeterschießen im französischen Pokal-Endspiel gegen Stade Rennes, am Saisonende die Stimmung. Tuchel verwies dabei immer wieder auf die Verletzungsmisere in seinem über viele Wochen ersatzgeschwächten Team.

    Der katarische Vereinschef Nasser Al-Khelaifi lobte den im Vorjahr gekommenen Tuchel trotzdem in den höchsten Tönen. «Seit einem Jahr bringt Thomas täglich eine fantastische Energie nicht nur zu den Spielern mit, sondern in den gesamten Club», erklärte Al-Khelaifi. Tuchel besitze ein Wissen über das Spiel wie die größten Trainer-Talente. «Wir freuen uns, dass wir langfristig auf seine Qualitäten setzen können», betonte der Clubchef.

    Erst am Donnerstag hatte die Pariser Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass sie wegen des Vorwurfs der «aktiven Korruption» ein Ermittlungsverfahren gegen Al-Khelaifi, der auch Chef der katarischen Sendergruppe beIN ist, eröffnet hat. Dabei gehe es um Dohas Bewerbungen für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017 und 2019. Seine Anwälte erklärten, Al-Khelaifi habe nichts damit zu tun gehabt, eine fragliche Zahlung freizugeben.

    Nach

    Nach "GoT"-Ende: Schwerter, Schlachten und mörderische Frauen – Serien-Alternativen für "Game of Thrones"-Fans


    Mit der achten Staffel ist das größte Fantasy-Epos der TV-Geschichte zu Ende gegangen. Doch danach muss der TV-Screen nicht kalt bleiben. Wir haben elf Serien für die Fantasy-Freunde...

    Mit der achten Staffel ist das größte Fantasy-Epos der TV-Geschichte zu Ende gegangen. Doch danach muss der TV-Screen nicht kalt bleiben. Wir haben elf Serien für die Fantasy-Freunde herausgesucht.

    Kim Kardashian: Cameo-Auftritt in Musikvideo von Paris Hilton

    Kim Kardashian: Cameo-Auftritt in Musikvideo von Paris Hilton


    Lange Zeit herrschte zwischen Paris Hilton (38) und Kim Kardashian (38) Funkstille. Vor kurzem gab es dann jedoch eine erfreuliche Nachricht: Die beiden sind endlich wieder Freundinnen - und zwar pünktlich zur Veröffentlichung des Liedes "Best Friend's...

    Lange Zeit herrschte zwischen Paris Hilton (38) und Kim Kardashian (38) Funkstille. Vor kurzem gab es dann jedoch eine erfreuliche Nachricht: Die beiden sind endlich wieder Freundinnen - und zwar pünktlich zur Veröffentlichung des Liedes "Best Friend's Ass". Darin besingt das blonde It-Girl den Hintern ihrer besten Freundin. Angeblich soll es sich dabei um Kim handeln. Jetzt gibt es das Musikvideo zum Song und der Clip verschafft Gewissheit.

    Denn tatsächlich ist die vierfache Mutter darin zu sehen - wenn auch nur kurz. In der ersten Minute sowie am Ende des Videos erscheint Kardashian in einem silbernen Kleid für wenige Sekunden und lächelt leicht süffisant in die Kamera. Bei dem Titel kam Hilton aber auch fast nicht drum herum, ihre wiedergewonnene Freundin beziehungsweise das wohl bekannteste Po-Wunder mit ins Boot zu holen.

    Missbrauchsfall: Bericht: Lügde-Opfer fühlen sich durch Briefe geoutet

    Missbrauchsfall: Bericht: Lügde-Opfer fühlen sich durch Briefe geoutet


    Im Missbrauchsfall von Lügde fühlen sich Familien von Opfern nach einem Zeitungsbericht durch Post der NRW-Opferschutzbeauftragten geoutet.Die Briefe trugen den Absender «Opferschutzbeauftragte des Landes NRW». Deshalb hätten sich bisher zwei...

    Im Missbrauchsfall von Lügde fühlen sich Familien von Opfern nach einem Zeitungsbericht durch Post der NRW-Opferschutzbeauftragten geoutet.

    Die Briefe trugen den Absender «Opferschutzbeauftragte des Landes NRW». Deshalb hätten sich bisher zwei betroffene Familien bei ihr gemeldet und beschwert, sagte die Opferschutzbeauftragte Elisabeth Auchter-Mainz dem «Westfalen-Blatt» (Samstag). «Eine sagte, jetzt sei die Information in dem Mehrfamilienhaus rum.»

    Insgesamt habe ihr Büro in den vergangenen Wochen 45 Familien mutmaßlich missbrauchter Kinder angeschrieben. Sie habe nicht damit gerechnet, dass die Erkennbarkeit des Absenders zu Problemen führen könne, sagte Auchter-Mainz. Postzusteller seien zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ein Rechtsanwalt, der vier mutmaßliche Opfer vertritt, sagte der Zeitung, er hätte von einer Opferschutzbeauftragten mehr Fingerspitzengefühl erwartet.

    Als Konsequenz werde ihr Büro künftig das Prozedere ändern, kündigte Auchter-Mainz an. «Bei Opfern in kleinen Orten werden wir in Zukunft neutrale Briefumschläge verwenden.» In größeren Städten gebe es offenbar kein Problem, denn weder nach der Silvesternacht von Köln noch nach der Amokfahrt von Münster habe es Beschwerden von Opfern gegeben, die sie angeschrieben habe.

    Video geht viral: US-Politikerin Nancy Pelosi lallt betrunken während einer Veranstaltung – das steckt dahinter

    Video geht viral: US-Politikerin Nancy Pelosi lallt betrunken während einer Veranstaltung – das steckt dahinter


    Ein Video von der angeblich betrunkenen Nancy Pelosi kursiert gerade im Netz. Zeigt das Video tatsächlich die US-Demokratin? Der Schwindel ist leicht zu enttarnen und doch ist das Video...

    Ein Video von der angeblich betrunkenen Nancy Pelosi kursiert gerade im Netz. Zeigt das Video tatsächlich die US-Demokratin? Der Schwindel ist leicht zu enttarnen und doch ist das Video alarmierend.