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    LIVE-TICKER: Donald J. Trump ist offiziell US-Präsident

    LIVE-TICKER: Donald J. Trump ist offiziell US-Präsident


    Am heutigen Freitag, den 20. Januar 2017 wird der Republikaner Donald J. Trump in das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika eingeführt. Wir berichten im Live-Ticker über die Ereignisse in der US-Hauptstadt Washington...

    Am heutigen Freitag, den 20. Januar 2017 wird der Republikaner Donald J. Trump in das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika eingeführt. Wir berichten im Live-Ticker über die Ereignisse in der US-Hauptstadt Washington D.C.

    jsh/fre/mao/till/ado und mit Material von dpa

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    Trumps offizieller POTUS-Account startet gleich mit einem peinlichen Fehler

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    Seit wenigen Minuten ist der Twitteraccount mit dem Namen „POTUS“ in der Hand des frisch vereidigten US-Präsidenten Donald Trump — oder zumindest in den Händen seines Teams. Pünktlich um 12:00 Ortzeit wurde Trump vereidigt, zeitgleich fand...

    Seit wenigen Minuten ist der Twitteraccount mit dem Namen „POTUS“ in der Hand des frisch vereidigten US-Präsidenten Donald Trump — oder zumindest in den Händen seines Teams. Pünktlich um 12:00 Ortzeit wurde Trump vereidigt, zeitgleich fand auch der Übergang der jeweiligen Accounts auf Twitter statt.

    Doch da fällt bereits der erste Faux Pas auf: Das Hintergrundbild stammt von der Vereidigung seines Vorgängers: Barack Obama — der Mann, über den sich Donald Trump über Jahre hinweg massiv aufregte. Das Bild kommt von „GettyImages“ — das fiel auch direkt Twitternutzern auf.

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    Dies sind alle Gerüchte, die wir über das kommende Galaxy S8 kennen

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      Samsung hat sein neuestes Flaggschiff-Telefon noch nicht offiziell angekündigt, aber jetzt schon häufen sich die Gerüchte und Leaks, was uns bei dem neuen Handy Galaxy S8...

     

    Samsung hat sein neuestes Flaggschiff-Telefon noch nicht offiziell angekündigt, aber jetzt schon häufen sich die Gerüchte und Leaks, was uns bei dem neuen Handy Galaxy S8 erwartet. Hier sind alle Features, auf die wir uns freuen können — und ein paar Aspekte, die vermutlich eher für Unmut sorgen könnten. 

     

    Teaserbild: Leszek Kobusinski / Shutterstock

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    Thyssen-Krupp will keine übereilte Fusion mit Tata Steel

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    Eine Woche vor der Hauptversammlung hat Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger Erwartungen einer raschen Fusion der Stahlsparte mit Tata Steel gedämpft. „Ob, wann und mit wem ein Konsolidierungsschritt kommen wird, ist weiterhin offen“, sagte der...

    Eine Woche vor der Hauptversammlung hat Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger Erwartungen einer raschen Fusion der Stahlsparte mit Tata Steel gedämpft.

    „Ob, wann und mit wem ein Konsolidierungsschritt kommen wird, ist weiterhin offen“, sagte der Manager der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. “Wir sehen die strategische Notwendigkeit. Aber wir handeln verantwortungsbewusst, und es muss am Ende eine gute Lösung für Thyssenkrupp sein.“ Der größte deutsche Stahlkonzern lotet seit Monaten einen Zusammenschluss seines Stahlgeschäfts mit Tata Steel aus. Gemeinsam wären sie der zweitgrößte Stahlkocher Europas nach Arcelor-Mittal.

    Am Freitag kommender Woche muss sich Hiesinger auf der Hauptversammlung in Bochum den Aktionären stellen. Die Zukunft der Stahlsparte dürfte dabei eine große Rolle spielen. Hiesinger hat seit seinem Amtsantritt 2011 keinen Zweifel daran gelassen, dass er die Zukunft eher in den Technologiegeschäften mit Aufzügen, Autoteilen, Anlagen oder U-Booten sieht. Eine Stahlfusion könnte ein Befreiungsschlag sein. Angesichts der sich seit dem vergangenen Jahr hinziehenden Verhandlungen mit Tata sind allerdings Zweifel aufgekommen, ob es dazu kommt.

    Die Stahlbranche leidet unter Überkapazitäten, Preisdruck, Billigimporten und immer schärferen Klimaschutzauflagen. Auch wegen des schwächelnden Geschäfts mit dem Werkstoff ist Thyssen-Krupp weit von seinem Ziel eines operativen Gewinns von mindestens zwei Milliarden Euro entfernt. Im vergangenen Geschäftsjahr schrumpfte dieser Wert um zwölf Prozent auf 1,47 Milliarden Euro. Im laufenden Geschäftsjahr sollen es 1,7 Milliarden sein.

    Pensionslasten sind Hürden für Fusion mit Tata

    Haupthindernis für eine Fusion mit Tata sind die 15 Milliarden Pfund (gut 17 Milliarden Euro) schweren Pensionslasten von Tata in Großbritannien. Bevor man in konkrete Verhandlungen eintrete, müsse dafür eine Lösung her, sagte Hiesinger der Zeitung. Schließlich ist sein Konzern mit seinen 156.000 Mitarbeitern selbst nicht auf Rosen gebettet. Thyssenkrupp drücken Nettofinanzschulden von 3,5 Milliarden Euro. Das Eigenkapital war auch wegen der eigenen Pensionslasten zuletzt um 700 Millionen auf 2,6 Milliarden Euro geschrumpft.

    Eine Kapitalerhöhung sei aber nicht geplant, bekräftigte Hiesinger. „Aktuell sind wir drei Jahre durchfinanziert und konnten die Finanzierungskosten senken.“ Die Ausgabe neuer Aktien würde wohl auch den Anteil der Krupp-Stiftung am Konzern weiter schmälern. Diese hält nach Angaben von Thyssenkrupp rund 23 Prozent. Der Finanzinvestor Cevian ist mit 15 Prozent zweitgrößter Einzelaktionär.

    Hiesinger machte deutlich, dass er auch ohne Fusion die Stahlsparte neu aufstellen werde. „Eine gute Lösung, die die Zukunftsfähigkeit der Stahlproduktion ermöglicht, braucht Zeit. Deshalb darf es intern keinen Stillstand geben.“ Stahlchef Andreas Goss soll im Frühjahr ein Konzept für das europäische Stahlgeschäft mit seinen rund 27.000 Mitarbeitern vorlegen.

    Die Stahlkocher wollen im Fall von Stellenstreichungen und einer Schließung von Standorten auf die Barrikaden gehen. Eine Fusion mit Tata lehnen sie vehement ab. „Wir werden nicht hinnehmen, dass in einer Konsolidierung nun unsere Standorte gefährdet werden“, sagte Konzernbetriebsrat Wilhelm Segerath der Nachrichtenagentur Reuters. „Allein der Versuch würde unsere massive Gegenwehr auslösen.“

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    Obama hat Trump eine Nachricht im Oval Office hinterlassen

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    Der scheidende Präsident Barack Obama hat sich am Freitag noch einmal gegenüber Reportern und auf Twitter vom amerikanischen Volk verabschiedet. Zuvor hatte er noch einen förmlichen Abschiedsbrief im Oval Office hinterlassen, wie Business Insider...

    Der scheidende Präsident Barack Obama hat sich am Freitag noch einmal gegenüber Reportern und auf Twitter vom amerikanischen Volk verabschiedet. Zuvor hatte er noch einen förmlichen Abschiedsbrief im Oval Office hinterlassen, wie Business Insider USA berichtet. Was genau in dem Brief stand, blieb jedoch offen.

    Natürlich sei er „wehmütig“, antwortete er demnach Reportern beim Verlassen des Oval Office. In die Kameras sagte er freundlich: „Dankeschön“.

    „Es war die Ehre meines Lebens Ihnen zu dienen“, schrieb er auf seinem offiziellen Twitter-Account (@POTUS) in Richtung Wahlvolk. Und weiter: „Sie haben einen besseren Anführer und Menschen aus mir gemacht.“

    It's been the honor of my life to serve you. You made me a better leader and a better man.

    — President Obama (@POTUS) 20. Januar 2017

     In seinem letzten Tweet als Präsident versicherte er, dass er noch immer an den „Wandel“ glaube, weil er an das amerikanische Volk glaube. 

    I'm still asking you to believe - not in my ability to bring about change, but in yours. I believe in change because I believe in you.

    — President Obama (@POTUS) 20. Januar 2017

    wenig später, um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit, wurde sein Nachfolger Donal Trump vereidigt. Der Republikaner ist damit der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

    Gegen 18 Uhr wurde der @POTUS-Account neu aufgesetzt. Das Foto von Barack Obama wurde entfernt, ebenso alle bisherigen Tweets. Die User sehen jetzt ein Bild von Donald Trump vor der US-Flagge und dem Weißen Haus. Das Tweet-Fenster ist bislang leer. 

    till

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    Nach diesem perfekten Tweet des Weißen Hauses entfolgen Nutzer reihenweise dem Account

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    In diesen Sekunden wird Donald J. Trump zum 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Barack Obama scheidet aus dem Amt — und verabschiedet sich auf Twitter über den offiziellen Account des Weißen Hauses mit einem Tweet. Den...

    In diesen Sekunden wird Donald J. Trump zum 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Barack Obama scheidet aus dem Amt — und verabschiedet sich auf Twitter über den offiziellen Account des Weißen Hauses mit einem Tweet.

    Den Account wird er heute an Trumps Team abgeben, die entsprechenden Tweets werden archiviert. Deshalb hier ein Screenshot:

    Für Zehntausende Twitternutzer war dieser Tweet der perfekte Abschied. Kurz, emotional, auf den Punkt. Viele User reagierten mit Wehmut und Dankbarkeit, waren zu Tränen gerührt — und doch kündigten sie gleichzeitig an, dem Account nun zu entfolgen.

     

    @WhiteHouse thank you, President and Mrs. Obama for the past eight years.

    And with that I will be respectfully unfollowing this account.

    — Kelly (@ceallaigh_k) January 20, 2017

    @JoePort @ceallaigh_k @WhiteHouse I too will unfollow

    — Sharon States (@shastates) January 20, 2017

    Thank you, President @POTUS! And now it's time to unfollow @WhiteHouse

    — Kirsten Carroll (@CarrollKirsten) January 20, 2017

    @WhiteHouse We'll always love you & be grateful for your leadership President Obama. But it's time to unfollow this acct now as Caligula takes it over 😢

    — Cathey Thomas (@Cathey_Thomas) January 20, 2017

    @WhiteHouse signing off. I refuse to follow after today Thank you For everything you did for our family. Thank you for being you

    — CurlsMcGee (@curlsmcgee7) January 20, 2017

    @WhiteHouse Thank you for being a president we can respect, admire & be inspired by. You will be missed more than you know. Time to unfollow

    — Bill (@the_real_bz) January 20, 2017

     

    Die Nutzer möchten die Tweets des Trump-Teams nicht in ihrer Timeline sehen. Es sei der Anbruch einer neuen Ära, schreiben einige. Fragt sich nur, was sie bringen wird.

     

     

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    Das sind die größten sechs Gefahren, die von Trump für Deutschland ausgehen

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    Die bislang bekannt gewordenen politischen Pläne Donald Trumps bergen für Deutschland eine Vielzahl von Gefahren. Business Insider zeigt eine Auswahl der wichtigsten Risiken, die seine Präsidentschaft für die Bundesrepublik mit sich bringen...

    Die bislang bekannt gewordenen politischen Pläne Donald Trumps bergen für Deutschland eine Vielzahl von Gefahren. Business Insider zeigt eine Auswahl der wichtigsten Risiken, die seine Präsidentschaft für die Bundesrepublik mit sich bringen könnten.

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    Trumps Kampf gegen den Freihandel könnte Hunderttausende deutsche Arbeitsplätze kosten

    Kaum eine Wirtschaft auf der Welt profitiert so sehr von freiem Handel wie die deutsche. Ist dieser fair ausgestaltet, beschert er Millionen Menschen Wohlstand. Der Außenhandel sicherte hierzulande bereits 2012 fast zehn Millionen Arbeitsplätze — Tendenz steigend. Doch der künftige US-Präsident gilt als Gegner des Freihandels.

    Donald Trump hat in seinem jüngst vorgestellten 100-Tage-Programm die rasche Umsetzung einer Vielzahl seiner Wahlversprechen angekündigt. Und der Republikaner will in diesem kurzen Zeitfenster insbesondere der Wählergruppe, der er seinen Wahlsieg vor allem verdankt, gleich einen ihrer sehnlichsten Wünsche erfüllen. Die USA wollen, wie der kommende US-Präsident gerade stolz verkündete, baldmöglichst aus dem Transpazifischen Freihandelsabkommen TPP aussteigen. 

    Dem größtem Freihandelsabkommen der Welt gehören neben den USA und Japan och eine Vielzahl anderer asiatischer und amerikanischer Staaten an. Zusammen kommen diese Länder auf rund 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Die Vereinigten Staaten hatten das Abkommen zwar bereits unterzeichnet, jedoch noch nicht ratifiziert.

    Er will neben TTP auch das mit der EU angedachte TTIP-Abkommen umgehend auf Eis legen. Trump nahm den Freihandel zuletzt per se unter Beschuss. Er versprach wider besseren Wissens, die Jobs der Fabrikarbeiter zurück in die Vereinigten Staaten zu holen. 

    Gerade vor TTIP und TTP ist die Angst weltweit groß. Gewerkschaften und Konsumentenschützer fürchten, dass diese zu Lohndumping und einen weich gespülten Verbraucherschutz bei den wohlhabenden Industriestaaten führen werde. Doch unter Präsident Trump steht sogar Nafta, das die USA schon 1994 gemeinsam mit ihren Nachbarstaaten Kanada und Mexiko gegründet haben, auf der Kippe. Er nennt das das nordamerikanische Freihandelsabkommen das „schlechteste Geschäft aller Zeiten“. 



    Wirtschaftsforscher berechneten sogar die exakten Folgen möglicher Strafzölle

    Trump versprach den Amerikanern hohe Importzölle gegen Mexiko und China. Die Folgen wären jedoch für die ganze Welt fatal. Freihandel zwischen verschiedenen Staaten ist, wenn er gerecht funktioniert, etwas, wovon am Ende alle profitieren können. Zumindest dann, wenn der daraus resultierende Wohlstand gerecht unter den Bürgern verteilt wird. 

    Die  Abschottungs-Strategie des Republiokaners könnte dagegen ähnlich wie Anfang der 1930er zu einer Abwärtsspirale der Weltwirtschaft führen. Denn verhängt Washington Zölle gegen China und andere Staaten, werden diese sehr wahrscheinlich ebenfalls Einfuhren massiv verteuern.

    Erheben die USA etwa Importzölle in Höhe von 45 Prozent, würde das die Wirtschaftsleistung in den USA um 9,3 Prozent drücken. Zu diesem Ergebnis kommt das Münchner Forschungsinstitut Ifo. Die Experten gehen davon aus, dass die Handelspartner dann ebenfalls Zölle erheben. „Ein solches Szenario würde die USA in einen Zustand der Autarkie versetzen“, sagte Gabriel Felbermayr, Leiter des Zentrums für Außenwirtschaft am Ifo Institut dem „Tagesspiegel“. Auch die deutsche Wirtschaftsleistung würde dann schrumpfen – um 19 Milliarden Euro oder 0,6 Prozent.

    Hunderttausende Jobs in der extrem exportabhängigen deutschen Wirtschaft könnten so am Ende verloren gehen. Extremisten könnten hier und anderswo weiter Auftrieb bekommen. Allein am Handel mit den Vereinigten Staaten hängen mehr als 1,5 Millionen Jobs. Nicht wenige von ihnen und ihre Familien müssten bei einem Wirtschaftskrieg um ihre Arbeitsplätze bangen



    Macht Trump seine klimapolitischen Drohungen wahr, leidet unter den Folgen auch Deutschland

    Der Erderwärmung schreitet voran. Auch 2016 war weltweit wieder einmal das wärmste Jahr seit Beginn der Temperatur-Aufzeichnungen. Kein ernst zunehmender Forscher bestreitet, dass der Mensch allein oder zumindest zu einem großen Teil die Schuld an der rasanten Entwicklung hat.

    Die Folgen sind weltweit dramatisch: Dürren und Unwetter nehmen zu, ebenso wie Sturmfluten. Zudem werden ganze Inseln unter Wasser gesetzt.

    2016 war im Kampf gegen den Klimawandel ein großes Jahr. Der Pariser Klimapakt, der den Kohlendioxid-Ausstoss der Industrie- und Schwellenländer erstmals wirksam bekämpfen soll, trat in Kraft. Zuvor hatten Dutzende Länder, darunter Deutschland., China und die USA  den Vertrag ratifiziert. Die letzteren beiden sind die größten Luftverschmutzer weltweit.

    Mit dem Pariser Abkommen könnte der ganze Klimaschutz fallen

    Der scheidende US-Präsident Barack Obama sagte damals, die Nationen der Welt hätten ihre Verpflichtungen eingehalten. Er sprach von einem historischen Tag und einem möglichen „Wendepunkt für den Planeten“.

    Donald Trump hat in der Vergangenheit dagegen mehrfach klar gemacht, dass er den Treibhauseffekt für einen Mythos hält. Sollte er tatsächlich aus dem Pakt aussteigen, wären die Folgen fatal. Denn einerseits ist die USA für 16 Prozent des Kohlendioxid-Ausstosses verantwortlich.

    Andererseits könnten andere Staaten wie China, die nur schweren Herzens dem Abkommen zugestimmt hatten, sich genötigt sehen, auch aus dem Bündnis auszusteigen — schließlich verteuert ein wirksamer Klimaschutz zunächst einmal die Produktion in energieintensiven Branchen. Denn Strom aus erneuerbaren Quellen ist derzeit in den meisten Region der Erde noch deutlich billiger als Kohlestrom.

    Die Folgen wären auch für Deutschland unabsehbar. Zunehmende Naturkatastrophen könnten neue, weit größere Fluchtbewegungen, in Richtung Europa auslösen − eine Hauptlast hätte Deutschland zu tragen. Zudem ist es nicht nur für Teile der heimischen Landwirtschaft ein großes Problem, wenn es auch in Deutschland immer wärmer wird. Auch gefährliches Ungeziefer könnte sich etwa in Süddeutschland künftig noch leichter ausbreiten.



    Den Rest der Story gibt es auf Business Insider Deutschland
    5 gute Gründe, warum ihr mehr Gehalt bekommen solltet — bei denen euer Chef nicht Nein sagen wird

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    Vielleicht fällt es auch euch schwer, euren Chef um eine Gehaltserhöhung zu bitten, wenn ihr bereits seit Jahren gute Arbeit leistet. Schließlich muss es eurem Arbeitgeber ja selbst aufgefallen sein, wie erfolgreich ihr seid und wie viel ihr der Firma...

    Vielleicht fällt es auch euch schwer, euren Chef um eine Gehaltserhöhung zu bitten, wenn ihr bereits seit Jahren gute Arbeit leistet.

    Schließlich muss es eurem Arbeitgeber ja selbst aufgefallen sein, wie erfolgreich ihr seid und wie viel ihr der Firma schon gebracht habt, oder? 

    Falls ihr so denkt, könnt ihr auf eure Gehaltserhöhung wahrscheinlich ewig warten. Denn wenn ihr mehr Geld wollt, müsst ihr sehr wahrscheinlich schon selbst die Initiative ergreifen. Doch eine solche Frage will wohl überlegt sein. Wer einfach fragt, ohne eine Begründung zu liefern, kann sich die Gehaltserhöhung mit Sicherheit schnell wieder abschminken. Ihr müsst also zeigen, warum ihr mehr Gehalt verdient habt.

    Auf dem Blog „Under30CEO“ wurden verschiedene Geschäftsführer des Young Entrepreneur Council gefragt, aus welchen Gründen sie Mitarbeitern eine Gehaltserhöhung gegeben haben. Ihre Angestellten haben auf verschiedene Arten gezeigt, dass ihnen aufgrund ihrer hervorragenden Leistung einen Gehaltsbonus zusteht.

    Falls ihre Argumente auch auf euch zutreffen, kann auch euer Chef zu eurer Gehaltserhöhung praktisch nicht mehr Nein sagen.

    Ihr zeigt Initiative und übernehmt Verantwortung

    Wenn ihr ein Problem seht, schaut ihr nicht in die andere Richtung, sondern ihr helft, nach einer Lösung zu suchen — selbst wenn das Problem eigentlich gar nichts mit euch zu tun hat. Andrew Howlett von der Agentur Rain erklärt: „Jeder Mitarbeiter, der Initiative ergreift, um das Unternehmen besser oder effizienter zu machen, muss belohnt werden.“

    Ihr habt eine gute Einstellung

    Ihr identifiziert euch mit dem eigenen Unternehmen und ihr gebt jeden Tag euer Bestes, damit die Firma besser wird. „Die richtige Einstellung zu haben ist der erste Schritt, um echte Resultate zu bekommen, die zu einer Gehaltserhöhung führen“, sagt Alfredo Atanacio von Uassist.ME.

    Dazu gehört auch, dass ihr jeden Tag pünktlich seid und eure Aufgaben immer gut und richtig macht. „Mitarbeiter zu haben, die Aufgaben immer im Zeitrahmen erledigen und das mit einer großartigen Präzision, ist immer ein Zeichen für mich, Gehaltserhöhungen zu geben“, erklärt Phil Chen von Givit.

    Ihr erschafft einen Wert

    Ihr habt in eurem Unternehmen etwas eingeführt, das es sonst noch nicht gab oder ein Projekt abgeschlossen, das eurer Firma einen unglaublichen Nutzen und Profit gebracht hat? Dann habt ihr euch eine Belohnung verdient. Ihr solltet jedoch auch sicher gehen, dass ihr eure harte Arbeit beweisen könnt — beziehungsweise, dass euer Chef darauf aufmerksam wird. 

    Mark Krassner von Knee Walker Central sagt: „Ich gebe Gehaltserhöhungen, wenn jemand meine Erwartungen übertrifft, üblicherweise wenn ein Mitarbeiter sich um etwas annimmt, das ursprünglich nicht zu seinem Arbeitsbereich gehörte. Ich hatte Leute, die sich letztendlich eine Stelle erschaffen haben, indem sie einen Vorschlag machten, ihn umsetzten und den Besitz darüber ergriffen haben.“

    Lest auch: Gehaltserhöhung: In diesen Branchen bekommt ihr 2016 mehr Geld Ihr seid gewachsen

    Jeden Tag gute Arbeit zu leisten, ist zwar schön und gut, aber ihr solltet auch zeigen können, dass es Luft nach oben gibt und dass ihr besser werdet — dann könnt ihr auch nach den Sternen greifen.

    Brennan White von Cortex hat dafür ein gutes Beispiel: „Der Mitarbeiter fragte nach einer Gehaltserhöhung, die weit über seinem Titel lag. Ich gestaltete einen Drei-Monatsplan für den Angestellten, damit er seine Fähigkeit, auf diesem Level zu arbeiten, beweisen konnte — er schaffte es in zwei.“

    Ihr seid vorbereitet

    Am allerwichtigsten ist natürlich, dass ihr gut vorbereitet seid. Wie vor einem Vorstellungsgespräch solltet ihr all eure Stärken und Erfolge kennen und auch beweisen können — dann steht dem höheren Gehalt nichts mehr im Weg.

    „Als mein Mitarbeiter auf mich zukam, hatte er eine sehr detaillierte Liste von all seinen Errungenschaften. Er erklärte mir genau, wie er der Firma geholfen hat, profitabler zu sein und dass er sich unserer Unternehmensmission widmete“, erklärt Michael Quinn von Yellow Bridge Interactive. „Danach war es eine leichte Entscheidung.“

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    Samit Rethi ist Karriereexperte, Finanzblogger und Autor des Buches „Ich bringe euch bei, reich zu sein.“ Hier erklärt er die drei Dinge, die jeder angehende Unternehmer beachten muss.

     

     

    Teaserbild: Kzenon / Shutterstock

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    Deshalb war es so komisch, als die Obamas die Trumps im Weißen Haus begrüßten

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    Präsident Barack Obama und die „First Lady“ Michelle Obama haben nun offiziell den designierten Präsidenten Donald Trump und seine Ehefrau, Melania Trump, im Weißen Haus willkommen geheißen. Donald Trump wird am Freitagnachmittag in das Amt...

    Präsident Barack Obama und die „First Lady“ Michelle Obama haben nun offiziell den designierten Präsidenten Donald Trump und seine Ehefrau, Melania Trump, im Weißen Haus willkommen geheißen.

    Donald Trump wird am Freitagnachmittag in das Amt eingeführt.

    Es war ein unwirklicher und seltsamer Moment. Obama und Trump gaben einander die Hände. Melania wollte Michelle zuerst auch nur die Hand reichen, doch die scheidende First Lady begrüßt sie stattdessen mit einem Wangenkuss. Melania brachte ihrer Vorgängerin Michelle außerdem ein Geschenk mit.

    Man bemerkte, wie sich beide um Freundlichkeit und Professionalität bemühten. Doch es wurde mehr als klar, wie unangenehm dieser Moment allen Beteiligten war.

    Hier könnt ihr den Moment sehen:

    https://t.co/4nFTZLz2of

    — Daniella Diaz (@DaniellaMicaela) January 20, 2017

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    Massenvernichtungswaffe: Yale-Ökonom hat düstere Vorhersage für Trumps Präsidentschaft

    Massenvernichtungswaffe: Yale-Ökonom hat düstere Vorhersage für Trumps Präsidentschaft


    Die größte Gefahr an Donald Trump als US-Präsident könnte seine Unberechenbarkeit sein. Der Milliardär ist vieles, nur nicht konsequent in seinen Behauptungen. Ökonomen und Politikwissenschaftler rätseln schon seit der heißen Phase des...

    Die größte Gefahr an Donald Trump als US-Präsident könnte seine Unberechenbarkeit sein.

    Der Milliardär ist vieles, nur nicht konsequent in seinen Behauptungen. Ökonomen und Politikwissenschaftler rätseln schon seit der heißen Phase des Wahlkampfes darüber, welche Konsequenzen die Politik des Republikaners nach sich ziehen wird.

    In einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) findet der Ökonom und Yale-Professor Stephen Roach eindeutige Worte.

    „Ein Handelskrieg ist nicht mehr ausgeschlossen — mit katastrophalen Folgen für die USA und die übrige Welt“, so Roach. Dafür sprächen etwa Trumps zentrale Personalentscheidungen, wie etwa der designierte Handelsminister Wilbur Ross, welcher lautstark den Wunsch geäußert hat, die „dummen“ Handelsabkommen der USA zu kündigen.

    Hinzu kommt Trumps offensichtlich ablehnende Haltung gegenüber China, nicht nur mit flapsigen Kommentaren über Twitter, sondern auch durch ein Telefonat mit dem taiwanesischen Präsidenten — durch das er die 40 Jahre alte Ein-China-Politik infrage stellte.

    Roach geht näher darauf ein, dass Trumps große Worte — die bei den Wählern gut ankamen — der Realität nicht standhalten könnten. Denn die USA weisen ein großes Handelsdefizit auf, womit die wirtschaftliche Stärke des Landes infrage gestellt werden müsse. „Versuche, dieses makroökonomische Problem nach und nach durch bilaterale Verhandlungen zu lösen, können unmöglich Erfolg haben“, schreibt der Yale-Professor. 

    „Die USA wiesen 2015 Handelsdefizite gegenüber 101 Ländern auf. Eine bilaterale Lösung für ein multilaterales Problem kann es nicht geben. Solange nicht die Quelle des Problems — einen Mangel an Ersparnissen, der sich angesichts der unvermeidlichen Ausweisung der Haushaltdefizite des Bundes unter Trump noch vergrößern dürfte — in Angriff nimmt, werden sich Amerikas Leistungsbilanz- und Handelsdefizite nur weiter erhöhen“.

    Mit seiner Wirtschaftspolitik, so Roach, glaubt Trump nichts zu verlieren, aber viel gewinnen zu können. „Doch das ist ein Irrtum. Zwar braucht China die USA als Absatzmarkt für seine Exporte. Aber die USA sind zugleich von China abhängig: Die Chinesen halten US-Schatzanleihen und andere auf US-Dollar lastende Vermögenswerte im Wert von über anderthalb Billionen Dollar.“

    Außerdem sei China der drittgrößte und zugleich wachstumsstärkste Exportmarkt — nach den Nachbarländern Kanada und Mexiko. Insbesondere die Wachstumsstärke Chinas sei für die USA essentiell, zumal die US-Wirtschaft eher wachstumsschwach ist.

    „Es ist töricht, zu glauben, dass Amerika in dieser bilateralen Wirtschaftsbeziehung alle Trümpfe in der Hand hält.“ Mit den wirtschaftspolitischen Folgen seiner Maßnahmen müsste die Regierung Trumps dann aber leben. Doch Roach sieht die Gefahr eines globalen Handelskrieges. Er deutet mögliche chinesische Zölle auf US-Exporte nach China sowie potenzielle Konsequenzen für den chinesischen Kauf von US-Schatzanleihen an.

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    „Globale Handelskriege sind selten“, so Roach. „Doch sie beginnen wie militärische Konflikte häufig mit nebensächlichen Geplänkeln oder Missverständnissen.“ Er erinnert an einen Fall vor 85 Jahren, als ein neues Zollgesetz eingeführt wurde. „Dies führte zu einem globalen Handelskrieg, der nach Ansicht vieler eine schwere Rezession in die Große Depression verwandelte“.

    Es sei der „Gipfel der Torheit“, die Lehren der Geschichte zu ignorieren, so der Ökonom. „Den Handel zu einer wirtschaftlichen Massenvernichtungswaffe umzufunktionieren könnte sich als politische Fehlleistung von epischen Ausmaßen erweisen“, bilanziert er.

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    Wissenschaftler tun sich zusammen, um wertvolle Forschungsergebnisse vor Trump in Sicherheit zu bringen

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    Die Klimaforscher in den USA sind etwas angespannt. Der zukünftige Präsident Donald Trump, der am Freitag offiziell in sein Amt eingeführt wird, hat inzwischen große Teile seines Regierungsteams zusammengestellt. Seine Auswahl weckt allerdings...

    Die Klimaforscher in den USA sind etwas angespannt. Der zukünftige Präsident Donald Trump, der am Freitag offiziell in sein Amt eingeführt wird, hat inzwischen große Teile seines Regierungsteams zusammengestellt. Seine Auswahl weckt allerdings große Besorgnis — und das nicht nur bei den Demokraten. 

    Trump bringt nämlich eine ausdrücklich wissenschaftsfeindliche Elite an die Macht, die einen vom Menschen erzeugten Klimawandel anzweifelt. Im Dezember sagte Trump laut „CNN“, dass niemand wirklich wisse, ob der Klimawandel real sei. Vom Energieministerium forderte sein Team eine Liste mit den Namen aller Mitarbeiter, die sich mit dem Klimawandel beschäftigt hatten.

    Klimaforscher sind nun alarmiert. Sie fürchten, unter Trump könnten über Jahrzehnte gesammelte wichtige Messdaten zum Klima einfach verschwinden.

    Experten kopieren unersetzbare Daten und sichern sie

    Sie haben damit begonnen, große Mengen an Klimadaten der Regierung auf unabhängige Server zu kopieren, berichtet die „Washington Post“

    Auch trafen sich Wissenschaftler und Informatiker an der University of Pennsylvania, um so viele Klimadaten von Bundesbehörden zu kopieren wie möglich und diese dann auf einer eigenen Website der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    „Etwas, das mir zuvor ein bisschen paranoid vorkam, erscheint nun plötzlich potenziell realistisch oder zumindest als etwas, wogegen man sich absichern sollte“, so der Umweltforscher Nick Santos zur „Washington Post“.

    Bob Walker, ein Berater Donald Trumps, regte im „Guardian“ an, der NASA, die einen der größten Klimadatensätze der Welt gesammelt hat, die Klimaforschung zu untersagen.

    Lest auch: „LIVE-TICKER: Amtseinführung von Donald Trump“

    Wissenschaftler und Klimaforscher sind stark verunsichert, denn momentan kann noch niemand abschätzen, was die Trump-Präsidentschaft für die Forschung und den Kampf gegen den Klimawandel bedeuten wird.

    Die Wahl seiner Kabinettsmitglieder lässt allerdings nichts Gutes erahnen: Trumps zukünftiger Mann in der Umweltbehörde, Scott Pruitt, hat Jahre seiner Karriere als Generalstaatsanwalt des Bundesstaats Oklahoma darauf verwendet, die US-Umweltbehörde zu bekämpfen. Genau die Behörde, die er mehrfach verklagt hat und nun leiten wird.

    Der 48-Jährige gilt als Förderer fossiler Energieträger und Freund der Ölindustrie. Nach der Amtszeit von Barack Obama, unter der das wohl wichtigste globale Klimaabkommen seit dem Kyoto-Protokoll zustande kam, prophezeien Forscher nun nichts Gutes.

    Viele Wissenschaftler glauben, jetzt sei der kritische Zeitpunkt gekommen, um die Wissenschaft zu verteidigen.

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    Sicherheitsexperte: Wenn wir Atomwaffen abschaffen, wird der 3. Weltkrieg erst recht wahrscheinlich

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    Viele Menschen waren schockiert, als der zukünftige US-Präsident Donald Trump twitterte, die USA müssten „ihre nukleare Kapazität“ stärken und erweitern. Denn jedem ist bewusst, welchen Schaden nukleare Waffen anrichten können. Und schließlich...

    Viele Menschen waren schockiert, als der zukünftige US-Präsident Donald Trump twitterte, die USA müssten „ihre nukleare Kapazität“ stärken und erweitern. Denn jedem ist bewusst, welchen Schaden nukleare Waffen anrichten können. Und schließlich war auch es eines der Ziele von Präsident Barack Obama, sie komplett abzuschaffen.

    The United States must greatly strengthen and expand its nuclear capability until such time as the world comes to its senses regarding nukes

    — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 22. Dezember 2016

    Für Loren Thompson ist Obamas Strategie jedoch sehr viel schlimmer als Trumps. Er ist Experte für Verteidigungsthemen und lehrte einige Zeit an der Georgetown University.

    In einem Gastbeitrag für das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ erklärt er, warum ein Krieg sehr viel wahrscheinlicher würde, wenn die USA ihre Atomwaffen abschafften.

    Dabei möchte er keineswegs, dass die Waffen tatsächlich zum Einsatz kommen, sondern ihr einziger Zweck sei die Abschreckung. 

    „Russland hat genug Atomwaffen, um unser Land auszulöschen“, schreibt Thompson. „Und wir haben keine wirkliche Verteidigung dagegen, außer Vergeltung. Die Bedrohung einer Vergeltung ist das, was wir ,Abschreckung‘ nennen — Russland hält sich von einem Angriff zurück, weil sie wissen, dass es ein Selbstmordakt wäre.“

    Sollten die Vereinigten Staaten ihre Waffen nicht mehr haben, könnten sie sich auch nicht mehr angemessen verteidigen — Und damit würden sie automatisch zur Zielscheibe, lautet seine Schlussfolgerung. Denn nur weil die USA abrüsten, heißt das nicht, dass die restliche Welt mitzieht. Niemand kann überprüfen, ob jedes Land der Welt wirklich keine Atomwaffen mehr hat. 

    „Also lasst uns nicht das Reduzieren von Waffenvorräten damit verwechseln, sicherer zu werden“, erklärt Thompson. „Was uns von Atomangriffen absichert ist die Sicherheit, die unsere Feinde haben, dass jegliche Angriffshandlung selbstmörderisch wäre.“

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    „Desaster für uns alle“: Schäuble warnt vor Risiken für deutsche Wirtschaft

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    Nach Einschätzung von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) könnten sich die Unsicherheiten in der Welt negativ auf die deutsche Wirtschaft auswirken. „Ich bin etwas unsicher, was in diesem Jahr 2017 in der Eurozone passieren wird“, sagte...

    Nach Einschätzung von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) könnten sich die Unsicherheiten in der Welt negativ auf die deutsche Wirtschaft auswirken. „Ich bin etwas unsicher, was in diesem Jahr 2017 in der Eurozone passieren wird“, sagte Schäuble am Freitag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. „Die geopolitischen Risiken sind gestiegen und nicht gesunken.“

    Wirtschaftlich laufe es zwar etwas besser. „Aber wir haben Wahlen in einigen wichtigen Mitgliedsstaaten.“ Das führe zu einigen Unsicherheiten, die auch den Handel beeinträchtigen könnten. „Die deutsche Wirtschaft wird das etwas merken.“ Schäuble rechnet in diesem Jahr indes nicht mit negativen Auswirkungen der Brexit-Entscheidung auf die Eurozone.

    Schäuble mahnte auf dem Podium, auf dem auch der britische Finanzminister Philip Hammond saß, konstruktive Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der restlichen EU an. „Die Risiken und Schäden für beide Seiten müssen minimiert werden.“ Ein Scheitern der Gespräche könne man sich nicht leisten. „Das wäre ein Desaster für uns alle.“ Schon am Donnerstag hatte Schäuble in Davos vor „Muskelspielen“ gewarnt.

    Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union ist eines der Hauptthemen auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Auf dem einmal im Jahr stattfindenden Treffen kommen Spitzenmanager, Politiker und Wissenschaftler in dem Schweizer Alpenort zusammen. Die britische Premierministerin Theresa May warb hier für das Vereinigte Königreich als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt.

    „Ich hoffe auf ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union“, sagte der britische Finanzminister Hammond. Die Handelsströme müssten intakt bleiben. Er erklärte zugleich:
    „Wenn wir rausgedrängt werden aus dem europäischen Markt, dann werden wir uns selbst neu erfinden.“ Die Briten würden dann länger und produktiver arbeiten. „Wir werden sicherstellen, dass wir wettbewerbsfähig bleiben.“ Hammond hatte zwischenzeitlich auch damit gedroht, das Vereinigte Königreich zu einem Steuerparadies zu machen.

    dpa/jsh

    Das komplette Video findet ihr hier:

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    MDR-Team hält schockierende Szenen vor einer Rewe-Filiale fest

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    Es sind menschenunwürdige Szenen, die sich vor einem Supermarkt in Erfurt abgespielt haben. Mehrere Männer verfolgten einen syrischen Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und versuchten, ihm die Kamera zu entreißen— während der...

    Es sind menschenunwürdige Szenen, die sich vor einem Supermarkt in Erfurt abgespielt haben. Mehrere Männer verfolgten einen syrischen Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und versuchten, ihm die Kamera zu entreißen— während der Dreharbeiten für die politischen Magazine „Fakt“ und „Exakt“.

    „Verpiss dich Junge“

    Die Reporter hatten gerade zwei jugendliche Flüchtlinge interviewt und drehten ihre letzte Einstellung, als sie Rufe hörten.

    „Wenn du mich auf der Kamera hast, dann schlag ich dir die Schnauze ein“, schreit einer der Männer den syrischen Mitarbeiter des MDR — auf dem Video gut hörbar — an. Mehrfach ruft einer der Männer „Verpiss dich Junge“ — auch nachdem die Reporter versichern, dass die Gruppe im Hintergrund nicht zu sehen ist. 

    Ein Video des Vorfalls hat der MDR selbst auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. 

     

    Mit Teleskopschlagstock und Bierflaschen zum Angriff

    Die Männer griffen laut Angaben des MDR die Reporter an und verfolgten den syrischen Mitarbeiter, der sich in einen nahe gelegenen Supermarkt retten konnte. Die mutmaßlichen Angreifer zückten sogar Gegenstände, um die Reporter zu attackieren.

    Neben Bierflaschen soll laut Polizei auch ein Teleskopschlagstock zum Einsatz gekommen sein, der in Deutschland verboten ist.

    Die Männer sollen von dem syrischen Mitarbeiter nicht abgelassen und ihn über mehrere hundert Meter verfolgt haben, um ihm die Kamera zu entreißen. Er und seine Kollegin konnten sich in Sicherheit bringen. Es handelt sich offenbar um eine rassistisch motivierte Tat.

    Laut dem ARD-Magazin „Brisant“ nahm die Polizei zwei mutmaßliche Angreifer im Alter von 35 und 41 Jahren vorläufig fest und ermittelt nun wegen versuchter Körperverletzung und Beleidigung. Laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ war mindestens ein Mann schwer alkoholisiert. 

     

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      Solltet ihr jemals das Glück haben, bei einer Firma wie Google ein Vorstellungsgespräch zu bekommen, solltet ihr definitiv auch auf schwierigste Fragen vorbereitet...

     

    Solltet ihr jemals das Glück haben, bei einer Firma wie Google ein Vorstellungsgespräch zu bekommen, solltet ihr definitiv auch auf schwierigste Fragen vorbereitet sein. 

    Aber manche dieser Fragen waren selbst Google anscheinend zu kniffelig, denn sie dürfen jetzt von den Personalern nicht mehr gestellt werden. Aber seht selbst, wie weit ihr kommt. Seid ihr vielleicht schlauer als Google denkt?

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    Unternehmerin lehnte 100 Millionen Dollar von einem Konzern ab — und gab ihre Firma stattdessen ihren Mitarbeitern

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    Mandy Cabot ist eine erfolgreiche US-Unternehmerin. Mittlerweile ist sie 62 und in Rente. Ihre Karriere nahm einen rasanten Aufstieg, als sie gemeinsam mit ihrem Ehemann mit dem Verkauf von Schuhen begann. Ihre Marke „Dansko“ ist so erfolgreich,...

    Mandy Cabot ist eine erfolgreiche US-Unternehmerin. Mittlerweile ist sie 62 und in Rente. Ihre Karriere nahm einen rasanten Aufstieg, als sie gemeinsam mit ihrem Ehemann mit dem Verkauf von Schuhen begann. Ihre Marke „Dansko“ ist so erfolgreich, dass sogar die bekannte Marke „Timberland“ ihr anbot, sie aufzukaufen.


    Cabot entschied sich jedoch in letzter Minute gegen den Schritt und sagte den Deal ab — und ließ sich damit ganze 100 Millionen Dollar entgehen. Mit ihrer Entscheidung ist Cabot jedoch mehr als glücklich, wie sie dem Wirtschaftsmagazin „Forbes“ in einem Interview verriet. 

    Unternehmergeist liegt in der Familie

    Cabot wuchs bereits in einer Unternehmerfamilie auf. Auch ihre Eltern und Vorfahren waren erfolgreiche Unternehmer. Kein Wunder, dass sie ihre Mutter nachahmte und schon früh damit begann, sich auf den Verkauf von Pferdezubehör zu spezialisieren. Gemeinsam mit ihrem Mann begann sie, in der Branche immer weiter zu wachsen und erfolgreicher zu werden. 

    Auf einer Geschäftsreise nach Europa wendete sich jedoch das Blatt, als Cabot in das Schaufenster eines dänischen Schuhgeschäftes blickte. Ein unscheinbares Paar geschlossener Clogs hatte es ihr sofort angetan.


    Die Clogs waren zwar nicht schön, dafür aber praktisch, so Cabot. Sie dachte sofort daran, dass es sich um die perfekten Stallschuhe handeln würde — einfach an- und auszuziehen und bequem. Also fing sie an, die Schuhe aus Dänemark importieren zu lassen und nahm sie in ihren Onlineshop auf.

    Dass die Schuhe innerhalb von kurzer Zeit so erfolgreich werden würden, damit hätte Mandy Cabot wohl nicht gerechnet. Während sie die Schuhe zunächst hauptsächlich aus ihrem Kofferraum heraus verkaufte, wurde bald ein eigenes Unternehmen daraus. Die Marke „Dansko“ entstand und warf mehr als 120 Millionen Dollar jährlich ab.

    Unternehmen wächst rasant 

    Cabot selbst berichtet, dass sie die Entwicklung zwar gefreut, aber auch ängstlich gemacht hätte. Das Unternehmen sei zu Beginn so schnell gewachsen, dass sie mit ihren zehn Mitarbeitern gar nicht mehr mit der Arbeit hinterhergekommen wäre. Auch der hohe Umsatz verängstigte sie. Es war Cabot völlig neu, so viel Geld zu besitzen.

    Ein Anwalt riet ihr schließlich dazu, einen Mitarbeiterbeteiligungsplan zu erstellen. Wenn sie in Rente geht, könnte sie die Firma auf diese Weise den Mitarbeitern überlassen, die Anteile daran erworben hätten. Genau das machte Cabot auch.

    Als Firmen wie „Timberland“ auf sie aufmerksam wurden und ihr 100 Millionen Dollar für ihr Unternehmen anboten, befand Cabot sich jedoch in einer schwierigen Lage. Sollte sie die 100 Millionen Dollar nehmen, sich in Rente verabschieden und die Mitarbeiter ohne die versprochenen Anteile zurücklassen? Sie fürchtete sich vor den Konsequenzen, stimmte dann aber doch zu.

    Als ihr Handy kurz vor einer öffentlichen Pressemitteilung jedoch gehackt wurde, stand für sie fest, dass sie das Ganze nicht wollte. Sie erkannte, wie viel Einfluss der Deal auch auf andere Menschen hatte und sträubte sich davor, so viel Verantwortung zu übernehmen.

    „Wer so viel Geld hat, der ist dazu verpflichtet, Gutes zu tun, Krankenhäuser zu bauen und sich für andere einzusetzen“, so Cabot. Diesem ganzen Stress wollte sie sich jedoch nicht aussetzen. Auch wenn die Firma auf diese Weise kleiner bleibt, als sie sein müsste, wäre es für sie der richtige Schritt gewesen, sagt Cabot. Es sei ihr am wichtigsten, die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter und den Schutz der Umwelt zu gewährleisten, anstatt viel Geld zu haben. 

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    Schäuble mahnt bei neuer US-Regierung Vertragstreue an

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    Zur Amtseinführung von Präsident Donald Trump hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die neue US-Regierung zur Vertragstreue gemahnt. „Auch die USA haben internationale Abkommen unterschrieben“, betonte Schäuble in einem beim...

    Zur Amtseinführung von Präsident Donald Trump hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die neue US-Regierung zur Vertragstreue gemahnt. „Auch die USA haben internationale Abkommen unterschrieben“, betonte Schäuble in einem beim Weltwirtschaftsforum in Davos geführten Interview mit dem „Spiegel“. „Ich glaube nicht, dass morgen der große Handelskrieg ausbricht. Aber natürlich werden wir darauf pochen, dass Vereinbarungen eingehalten werden.“

    Schäuble riet, Trumps Ankündigungen über Twitter nicht zu wichtig zu nehmen. „Man darf Trumps Art der Kommunikation nicht mit Regierungerklärungen verwechseln. Darauf werden wir nicht einsteigen.“

    Gleichzeitig konterte der Finanzminister die Kritik an den deutschen Autobauern. „Wenn Trump den Amerikanern wirklich vorschreiben will, welche Automarken sie kaufen sollen, wünsche ich ihm viel Glück“, sagte Schäuble dem Magazin. „Das ist nicht meine Vorstellung von Amerika. Ich glaube auch nicht, dass es seine ist.“

    Trump hatte moniert, dass mehr Amerikaner Autos von Mercedes kaufen als sich Deutsche für Chevrolets entscheiden. Auch drohte er Autobauern wie BMW mit hohen Strafzöllen, wenn sie in Mexiko gebaute Autos weiter in die USA einführen wollten.

    (dpa)

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    Selbstbewusstsein kann man erlernen — mit diesem Spiel

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    Die meisten von uns wären gerne selbstbewusster. Der Autor des Best-Sellers „I Will Teach You To Be Rich“ Ramit Sethi ist während seiner Schulzeit auf einen Trick gestoßen, der ihn seitdem selbstsicherer durchs Leben gehen lässt. Trick Nummer 1...

    Die meisten von uns wären gerne selbstbewusster. Der Autor des Best-Sellers „I Will Teach You To Be Rich“ Ramit Sethi ist während seiner Schulzeit auf einen Trick gestoßen, der ihn seitdem selbstsicherer durchs Leben gehen lässt.

    Trick Nummer 1 - Das Kostüm

    Wie in Amerika üblich schlüpfte er an Halloween in ein Kostüm. Ramit trug eine Maske und einen Umhang. Dabei fiel ihm Folgendes auf:

    Er fing an, sich wie ein Verrückter zu verhalten. Er rannte wild umher und jagte Leuten Angst ein. Er machte zahlreiche Späßchen in dieser Kleidung, die er in seinen normalen Klamotten nie machen würde. 

    „Warum?“, fragte er sich selbst und kam zu der Antwort: Weil er sich hinter der Maske sicher fühlte. 

    Als er Jahre später anfing, an seinen sozialen Fähigkeiten zu arbeiten, erinnerte er sich daran und erkannte: 

    „Ich muss gar nicht ändern, wie ich bin. Ich muss einfach nur ändern, wie ich mich verhalte.“

    Als Motto fasste er für sich zusammen: „Erst das Verhalten, dann die innere Haltung.“

    Von da an begann Ramit sich vorzustellen, dass er einen Unsichtbarkeits-Umhang hätte. Diesen Umhang könne er in Gedanken überwerfen und damit all seine Ängste in sozialen Situationen überdecken.  

    Ramit war klar, dass er nicht eine wirkliche Maske tragen könnte und dann ins Café reinmarschieren und sagen: „Hallo, wie gehts euch?“ Aber in seinem Kopf konnte er diese Technik genauso anwenden, indem er sich die Maske oder den Umhang einfach vorstellte. 

    Vor allem in angespannten Situationen griff Ramit auf diesen Trick zurück. Bei einer Konferenz zum Beispiel. Durch den Umhang in Gedanken, der seine Ängste überdeckte, fühlte er sich selbstbewusster. Er konnte der freundliche, aufgeschlossene Typ sein, der er sein wollte. 

    So änderte Ramit nicht, wie er war, sondern nur sein Verhalten. Und mit der Zeit passte sich seine innere Haltung tatsächlich seinen Handlungen an und er wurde wirklich selbstbewusster. 

    Trick Nummer 2 — das 60 Sekunden-Spiel

    Wenn der Umhang nicht hilft, empfiehlt Ramit dieses Spiel. Jeder kennt die Angst davor, auf andere Menschen zuzugehen — besonders, wenn wir sie attraktiv finden. In diesem Fall wendet Ramit das 60-Sekunden-Spiel an. Es ist ganz simpel: 

    Immer wenn ihr in ein Café oder zu einer Veranstaltung geht oder irgendwo anders hin, geht auf jemanden zu und stellt euch vor. Dabei ist die einzige Regel, dass ihr es innerhalb von 60 Sekunden macht, bevor eure Angst die Überhand gewinnt. Mit der Zeit wird auch dieses Spiel euer Selbstbewusstsein stärken.

    Trick Nummer 3 — „Tag der Komplimente“

    Ähnlich wie das 60 Sekunden-Spiel geht es beim „Tag der Komplimente“ darum, auf Leute zuzugehen. Alles was ihr tun müsst, ist auf jemanden zugehen und ihm ein Kompliment machen. 

    Ihr könntet etwas über seine Kleidung oder seine Fähigkeiten sagen, wie etwa im Café „Wow, ich bin beeindruckt, wie schnell du einen Cappuchino zubereiten kannst.“

    Lest auch: „Stress, Sex und Selbstbewusstsein: Das sind die 20 beliebtesten TED-Talks“

    Der Vorteil von Komplimenten an andere: Sie machen auch dich selbstbewusster. Ramit schlägt vor, dass man sich dazu überwindet drei Komplimente in 24 Stunden zu vergeben. Es würde Spaß machen zu sehen, wie Anerkennung die Leute zum Strahlen bringt. Viele Menschen haben schon lange kein Kompliment mehr bekommen — und man selbst kann das für andere ändern. 

    Selbstbewusstsein ist keine Eigenschaft, die in Stein gemeißelt ist, sagt Ramit. Durch regelmäßiges Training können wir alle daran arbeiten und uns mit der Zeit noch wohler in der eigenen Haut fühlen.

     

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    Diese 5 negativen Eigenschaften halten euch davon ab, erfolgreich zu werden

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    Vielleicht fällt es euch manchmal selbst auf. Ihr habt Gedanken, Ideen, ihr wollt etwas umsetzen, aber irgendwie verlaufen eure halbherzigen Ansätze doch wieder recht schnell im Sand. Woran das wohl liegt, fragt ihr euch, schließlich würdet ihr gerne...

    Vielleicht fällt es euch manchmal selbst auf. Ihr habt Gedanken, Ideen, ihr wollt etwas umsetzen, aber irgendwie verlaufen eure halbherzigen Ansätze doch wieder recht schnell im Sand. Woran das wohl liegt, fragt ihr euch, schließlich würdet ihr gerne eure Gedanken in die Tat umsetzen und Erfolge erzielen. 

    Womöglich gibt es in eurem täglichen Leben verschiedene Hindernisse, die euch davon abhalten, genau das umzusetzen, was ihr euch wünscht. Womöglich sind euch diese Hindernisse gar nicht einmal bewusst. 

    Marcel Schwantes ist Leiter und Gründer von „Leadership from the Core“ und hat sich der Frage angenommen, welche tagtäglichen Einflüsse — sowohl durch unsere Umwelt bedingte als auch charaktereigene — uns davon abhalten, unsere gewünschten Erfolge zu erzielen. 

    1. Ihr umgebt euch mit Menschen, die euch nicht weiterbringen

    Wie schön ist es doch, wenn Freundschaften lange anhalten. Doch hütet diese Freundschaften nicht bloß aus nostalgischen Gründen. Es ist ganz normal, dass sich Menschen auseinander leben und was zu Schulzeiten noch gut funktionierte, kann im Erwachsenenalter möglicherweise belastend sein. Und so ist es wichtig, immer wieder darauf zu achten, dass euch die Menschen, mit denen ihr euch umgebt, auch gut tun.

    Seid ihr gerne mit ihnen zusammen, habt ihr ähnliche Interessen? Gibt es Dinge, die ihr teilen könnt? Vermeidet negativen Einfluss durch andere Menschen, denn dieser wirkt sich letztlich auch nur auf euer Gemüt aus. 

    2. Ihr lasst euch zu sehr von der Meinung auf Facebook leiten

    Des Weiteren beschreibt Schwantes die Macht von Facebook, die ebenso Einfluss auf die Gedanken, das Gefühl und damit den Erfolg des Einzelnen haben kann. Hierbei sei es vor allem wichtig, sich von seinen Facebook-„Freunden“ nicht durch irgendwelche negativen Inhalte oder durch abfällige Kommentare beeinflussen zu lassen. Vor allem Letztere könnten zum Teil sehr verletztend sein. Achtet daher lieber auf euer Wohlbefinden und kündigt diesen Leuten zur Not die Facebook-Freundschaft. 

    3. Ihr trefft keine Entscheidungen

    Wenn ihr etwas mit eurem Leben anfangen wollt, dann kommt ihr nicht umher, Entscheidungen zu treffen. Ansonsten seid ihr nur passiver Teilnehmer des Lebens und das Leben macht mit euch, was es will. Auf diese Art und Weise erfolgreich zu werden wäre schon ein ziemlich großer Zufall, nicht wahr?

    Überlasst es also nicht dem Zufall und nehmt euren Weg selbst in die Hand. Wenn man erst einmal lernt sich zu entscheiden, wird man schnell merken wie das positive Empfinden steigt. Nicht jedem fällt es leicht, sich zu entscheiden, doch Schwantes gibt einen guten Tipp, um dies jeden Tag ein bisschen zu üben: Dokumentiert die nächsten drei Monate jede Entscheidung die ihr trefft. So entwickelt ihr dafür ein besseres Gefühl. Letztlich ist es das Gefühl, das bei einer Entscheidung am Ende stimmen muss, ist sie doch, wie Schwantes so schön sagt, „eine Herz-Sache, keine Kopf-Sache“. 

    4. Ihr übt zu schnell Kritik

    Wenn ihr andere Leute zu schnell kritisiert, werden sie aufhören, euch um Rat zu bitten. Wer wird schon gerne vorschnell beurteilt, anstatt ein konstruktives Feedback zu erhalten? Wartet also lieber ab, bevor ihr euch zu schnell irgendwelchen Meinungen annehmt. Hört euch zunächst alle Perspektiven an, bevor ihr euer Urteil fällt. Dann werdet ihr nach und nach auch merken, wie sich eure Freunde und Kollegen eure Meinung immer mehr zu Herzen nehmen. 

    5. Ihr tragt ein Päckchen voll mit Sorgen mit euch

    Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. In jedem befinden sich unterschiedliche Erinnerungen oder Gefühle, jedes Päckchen ist hoch individuell. Und genauso ist auch der Umgang mit dem eigenen Päckchen. Wo der eine seines gut tragen und verarbeiten kann, hadert der andere immer noch mit einem Streit, der sich vor vielen Jahren zugetragen hat. Oder mit einer fehlgeschlagenen Beziehung, oder einem nicht erfüllten Wunsch.

    Wem Ereignisse, die bereits in ferner Vergangenheit liegen, immer noch zu schaffen machen, sollte sich überlegen, wie er mit diesen konstruktiv umgeht. Sie für immer und ewig mit sich herum zu tragen — und sie vor allen Dingen noch stark wahrzunehmen — ist sicher kein Weg, der zum Erfolg führt. Sucht euch lieber jemanden, mit dem ihr über eure Gefühle sprechen könnt, sei es ein Freund oder jemand Professionelles, oder sucht im Internet oder in eurer Stadt nach interessanten Programmen, die euch lehren, besser mit euren Gefühlen und Erfahrungen umzugehen. 

    Beherzigt ihr diese Ratschläge, wird sich euer Weg zum Erfolg langsam ebnen. 

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